Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Kunst am Bau Wettbewerbsergebnisse Dokumenttyp: Wettbewerb - Schwerpunktthema:

Die Staatsbibliothek zu Berlin Haus Unter den Linden wurde in den Jahren von 1903-14 als neobarocker Bau nach den Plänen von Ernst von Ihne erbaut. Im 2. Weltkrieg erlitt das Gebäude starke Kriegsschäden. Das Zentrum des Gebäudes bildete der Kuppellesesaal, der in den 1970er Jahren abgerissen und später durch vier Büchertürme ersetzt wurde.
Im Jahr 1999 wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung ein Wettbewerb zur Wiederherstellung des Gebäudes durchgeführt. Nach den Plänen des 1. Preisträgers, H. G. Merz, wird die historische inszenierte Raumfolge mit dem Höhepunkt des zentralen Lesesaals in zeitgenössischer Sprache wiederhergestellt und das Haus erhält seine Mitte zurück. Unter Berücksichtigung der neuen Nutzungszusammenhänge und Belange des Denkmalschutzes wird der Altbau wieder auf die ursprüngliche Organisationsstruktur und räumliche Großzügigkeit zurückgeführt. Insbesondere gilt dies für die öffentliche Erschließungssystematik der Bestandslesesäle, in denen die einzelnen Sonderabteilungen untergebracht sind, die über großzügige Wandelhallen erschlossen werden.

Kunst am Bau für die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin
Dokumenttyp: Wettbewerb - Schwerpunktthema:

Kunst am Bau ist integrales Element der Baukultur in Deutschland und Teil der Bauherrenaufgabe des Bundes. Denn Kunst am Bau kann entscheidend zu Qualität und Aussage von Bauwerken beitragen. Kunst am Bau und Architektur sind öffentliche Künste: sie sind dauerhaft präsent und Ausdruck des kulturellen Selbstverständnisses und Spiegel der Schöpfungsgabe eines Landes und damit nationale Visitenkarten. Die Stärkung von Kunst am Bau ist dem Bund daher ein wichtiges Anliegen.

Endspurt auf der Großbaustelle der Staatsbibliothek zu Berlin Dokumenttyp: Meldung - Schwerpunktthema:

Berlin. Vor wenigen Wochen wurden für die Grundinstandsetzung und Erweiterung der Staatsbibliothek zu Berlin im Haus Unter den Linden weitere Teile des Gebäudes einschließlich Ersteinrichtung an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übergeben. Der nun bezugsfertige Bereich umfasst rund 11.400 Quadratmeter Nutzfläche, etwas mehr als ein Fünftel der gesamten Nutzfläche. Damit sind nun insgesamt rund 80 Prozent des über 100 Jahre alten denkmalgeschützten Gebäude-komplexes, einer der größten Kulturbaustellen im Zuständigkeitsbereich des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR), fertiggestellt. Die Gesamtfertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende 2018 geplant, so dass das Gebäude 2019 in Betrieb genommen werden kann.

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