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MORO-Netzwerk Daseinsvorsorge

Konzept

In dem Netzwerk Daseinsvorsorge arbeiten zunächst die bislang beteiligten Akteure des Aktionsprogramms zusammen – also Modellregionen, Ländervertreter und zu einem späteren Zeitpunkt auch neue an einer Mitarbeit interessierte regionale Akteure und Regionen sowie sonstige geeignete Multiplikatoren. Im Netzwerk werden ein praxisnaher Erfahrungsaustausch/Wissenstransfer (Lösungsansätze, Methodenanwendung, prozessbezogene Aspekte), die Organisation wechselseitiger Lernprozesse, die Unterstützung der beteiligten Regionen durch zu konkretisierende Leistungspakete sowie die Qualifizierung der Beteiligten – in Form von Werkstätten – erfolgen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Netzwerkarbeit liegt auf den Themen Demografie, Daseinsvorsorge und Lebensqualität in ländlichen Räumen. Die genaue Konzeption für ein leistungsfähiges Netzwerk Daseinsvorsorge (Ziele, Zweck, Aufgaben, Struktur und Arbeitsweise aber auch Unterstützungsleistungen) sollen die potenziellen Nutzer/Beteiligten, also die Akteure aus den Modellregionen, zu Beginn des MOROs in Ko-Produktion gemeinsam mit der Forschungsassistenz erarbeiten. So können ihre Bedarfe an das Netzwerk frühzeitig einfließen. Dieses Konzept ist dann Grundlage für die "offizielle" Gründung des Netzwerkes Daseinsvorsorge im Herbst 2018.

Ein wichtiger Bestandteil des MOROs sind regelmäßige Netzwerktreffen in Form von Werkstätten zum gegenseitigen intensiven Erfahrungsaustausch, wechselseitigem Lernen und Vertiefen des Netzwerkes. Daneben sollen die im Netzwerk engagierten Regionen auch – noch im Laufe des Vorhabens zu konkretisierende sogenannte unterstützende Leistungspakete abrufen können, die gegebenenfalls durch Mittel des BMVI und andere Quellen finanziert werden. Eine direkte finanzielle Zuwendung von Regionen durch das BBSR ist jedoch nicht vorgesehen.

Ein zentraler Baustein insbesondere zu Beginn des Vorhabens ist die Erarbeitung einer Studie, die den Stand der Verstetigung der Regionalstrategie Daseinsvorsorge in den 21 ArD-Modellregionen erfasst, aufbereitet und kritisch bewertet. Die erarbeiteten Ergebnisse sind eine wesentliche Grundlage für die inhaltliche Ausrichtung des Netzwerks Daseinsvorsorge. Dabei geht es zum einen um die Identifizierung von konkreten Bedarfen und Anforderungen der Regionen an Unterstützung und Beratung sowie an den Inhalten eines Erfahrungsaustauschs. Zum anderen werden für die Netzwerkarbeit und den Wissenstransfer übertragbare Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren, Lösungsansätze und Vorgehensweisen sowie Produkte (Leistungspakete) herausgearbeitet. Dies zielt sowohl auf prozessbezogene Aspekte als auch auf die Implementierung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen (Infrastrukturanpassungen).

Zusatzinformationen

Logo Modellvorhaben der Raumordnung

Kontakt

Dr. Steffen Maretzke
Referat I 1 - Raumentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2326

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