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Ausgabejahr
2024
Datum
16.02.2024
Berlin. Aus Anlass einzelner Medienberichte zum Pergamonmuseum stellt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Folgenden einige Punkte richtig: Die Sanierung des Pergamonmuseums wird nicht um 121 Millionen Euro teurer, wie in der Vorabmeldung von DER SPIEGEL vom 16.02.2024 behauptet wird. Auch wurde dies nicht in dieser Form vom BBR mitgeteilt.
Bei der genannten Summe in Höhe von 86,8 Millionen Euro handelt es sich um Kosten für Restaurierung und Baufreimachung bezogen auf die Bauabschnitte A und B. Dazu gehört zum Beispiel die Restaurierung der Exponate Mschatta-Fassade des Museums für Islamische Kunst oder der Pergamonaltar. Dies sind keine Kosten der Sanierungsbaumaßnahme.
Bei der genannten Summe in Höhe von 34,6 Millionen Euro handelt es sich um Kosten für Ausstellungsgestaltung und Ersteinrichtung in dem Bauabschnitt A. Ausstellungsgestaltung und Ersteinrichtung müssen immer separat geplant und veranschlagt werden und sind somit nicht Teil der Baumaßnahme.
Insofern handelt es sich bei beiden zuvor genannten Summen um keine Erhöhung der Kosten für die Sanierung der Baumaßnahme.
Wie zuvor vom BBR berichtet, betragen die haushaltsmäßig anerkannten Kosten für die Grundinstandsetzung und Ergänzung des Pergamonmuseums für beide Bauabschnitte zusammen rund 1,2 Milliarden Euro. Zusätzlich sind Kosten in Höhe von rund 300 Millionen Euro für Risiken und Baupreissteigerung während der Baumaßnahme prognostiziert. Die genannten Kosten bilden in Summe somit 1,5 Milliarden Euro.
Das Pergamonmuseum ist derzeit geschlossen, jedoch ist die Wiedereröffnung des ersten Bauabschnitts für 2027 geplant. 2037 soll das Museum dann wieder vollständig öffnen.