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Berlin Deutscher Bundestag- Neubau - Unter den Linden 62-68 Nichtoffener Architektenwettbewerb nach RPW

Erscheinungstag 15.03.2018
Abgabefrist 20.09.2018 16:00 Uhr

Ausgeschriebene Leistungen

Auslober

Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, dieses vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Verfahren

Nichtoffener, anonymer Wettbewerb nach RPW 2013. Auswahl von 25 bis 30 Teilnehmern in einem vorgeschalteten offenen Bewerbungsverfahren nach VgV.

Aufgabe

Auf der Liegenschaft Unter den Linden 62-68/ Ecke Schadowstraße im Berliner Stadtbezirk Mitte soll für den Deutschen Bundestag ein neues Bürogebäude zur Unterbringung verschiedener Fachbereiche der Verwaltung oder optional für eine parlamentarische Nutzung errichtet werden. Insgesamt besteht ein Raumbedarf von ca. 196 Büros zzgl. Nebenflächen. Zusätzlich soll die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung mit einer Ausstellungsfläche und weiteren Räumen auf ca. 890 m² dort untergebracht werden.

Zurzeit befindet sich auf der Liegenschaft noch ein Verwaltungsgebäude, das 1962-64 nach dem Entwurf von Peter Senf erbaut wurde. In den Jahren 2000 bis 2002 wurde die Liegenschaft für die provisorische Nutzung durch die Verwaltung des Deutschen Bundestages umgebaut und wird durch diese bis heute genutzt. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Lindenflügels ist die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung untergebracht, die Ausstellungsbereiche sind öffentlich zugänglich. Das Gebäude trägt heute und auch zukünftig den Namen Elisabeth-Selbert-Haus.

Das städtebauliche Umfeld ist geprägt durch Einrichtungen von Parlament und Regierung, Botschaften und sonstige Hauptstadtfunktionen. Das Gebäude selbst ist Teil des Denkmalensembles „Dorotheenstadt“ Der Neubau muss sich daher in das Gesamtensemble überzeugend einfügen. Die Baugestaltungsverordnung Historisches Zentrum ist relevant und zu berücksichtigen.

Die Liegenschaft ist für eine unbefristete Nutzung durch den Deutschen Bundestag vorgesehen. Auf Grund der beim Deutschen Bundestag bestehenden besonderen Nutzerstruktur ist es erforderlich, einen kurzfristigen Wechsel von einer Verwaltungs- zu einer parlamentarischen Nutzung mit möglichst geringem, zusätzlichem baulichen und zeitlichen Aufwand zu gewährleisten.
Dabei ist sowohl baulich und gebäudetechnisch als auch hinsichtlich der informations- und kommunikationstechnischen Ausstattung ein für Zwecke der parlamentarischen Nutzung entsprechender Standard zugrunde zu legen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, ein geeignetes Architekturbüro sowie das beste Vorentwurfskonzept für die Bauaufgabe zu ermitteln. Es wird ein Entwurf erwartet, der neben architektonischer und funktioneller Qualität auch in wirtschaftlicher und energetischer Hinsicht überzeugt und die denkmalpflegerischen Belange des Ensembleschutzes berücksichtigt. Es wird angestrebt, die Neubaumaßnahme nach den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) mit Silber zu zertifizieren.

Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:
Möglicherweise wird die Realisierung mit Unterstützung eines Generalübernehmers fortgesetzt. In diesem Fall übernimmt die Partnerschaften Deutschland (PD) - Berater der öffentlichen Hand GmbH, Friedrichstr. 149, 10117 Berlin – Teile der Bauherrenaufgabe.

Der Auslober bzw. die PD beabsichtigt der Empfehlung des Preisgerichts folgend mit dem ersten Preisträger Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, die Leistungsphasen 2 bis 4 und Leitdetails (Teile von 5) nach HOAI § 34 (Honorarzone IV unten) zu beauftragen, sofern eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet und sonstige wichtige Gründe der Beauftragung nicht entgegenstehen. Die abschnitts- und stufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bleiben vorbehalten.

Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter dem Vorbehalt der parlamentarischen Zustimmung und der haushaltrechtlichen Anerkennung.

Kostenobergrenze

Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300-500 liegt bei rd. 50 Mio. EUR brutto.

Preisgericht

  • Martin Boden-Peroche, Architekt Dresden
  • Prof. Dörte Gatermann, Architektin Köln
  • Jan Musikowski, Architekt Berlin
  • Canan Rohde-Can, Architektin Dresden
  • Joachim Staudt, Architekt Berlin
  • NN, DBT
  • NN, BMI
  • NN, SenSW Berlin
  • NN, BBR

Termine

Tag der Bekanntmachung14.03.2018
Bewerbungsfrist (Bewerbungsverfahren abgeschlossen)16.04.2018 16 Uhr
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber25.05.2018
Auslobungsunterlagen auf der Internetseite des BBR zum Download13.06.2018
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten20.09.2018 16 Uhr
Abgabe des Modells01.10.2018 16 Uhr

Downloadbereich


EU-Bekanntmachungstext

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Adresse

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Kontakt

Birgit Jacke-Ziegert
Referat A 2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen im Inland
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: +49 30 18401-7201
Fax: +49 30 18401 7209
E-Mail: udl.wettbewerb[@]bbr.bund.de (bitte das [@] ersetzen

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