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Offener, zweiphasiger Wettbewerb
Das Preisgericht der 1. Phase hat die Wettbewerbsteilnehmer für die 2. Phase ausgewählt. Alle Wettbewerbsteilnehmenden der 1. Phase werden schriftlich benachrichtigt. Die Wettbewerbsteilnehmer der 2. Phase erhalten mit der schriftlichen Zusage die Zugangsdaten für den passwortgeschützten Bereich.
Die allgemeinen Empfehlungen des Preisgerichts der 1. Phase sowie zusätzliche Informationen zur weiteren Bearbeitung der 2. Phase stehen den Teilnehmenden ab dem 18.12.2023 (Unterlagen Teil 1), die Formblätter der 2. Phase ab dem 22.12.2023 (Unterlagen Teil 2) im passwortgeschützten Bereich zur Verfügung.
Update 08.02.2024
Frage eine Wettbewerbsteilnehmenden: Zu der im März bevorstehenden Einreichung der Wettbewerbsarbeiten zur zweiten Bearbeitungsphase des Wettbewerbs Bundeswehrkrankenhaus Berlin / Neubau Lehr- und Rettungswache, Parkhaus und Unterkünfte möchten wir anfragen, ob hier anstelle einer Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft auch die Teilnahme in der Konstellation als Bewerber(Architektur/Objektplanung) mit einem TGA-Planungsbüro als Nachunternehmer möglich ist?
Antwort BBR: Eine Konstellation für den TA-Planer als Nachunternehmen ist nicht vorgesehen. Es ist aber möglich, dass das Architekturbüro und das TA Büro jeweils mit eigenen Verträgen beauftragt werden (s. Seite 33 der Auslobung).
Update 24.01.2024 - Im passwortgeschützten Downloadbereich stehen das Rückfragenprotokoll und die Anlagen in der 2. Phase zur Verfügung.
Hinweis: Es wird eine zweite Ortsbegehung am Dienstag, 30.01.2024 angeboten. Weitere Informationen zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Rückfragenprotokoll 2. Phase.
Während des gesamten Verfahrens, auch nach Schließung des Rückfragenforums, ist es eine Obliegenheit für alle Teilnehmenden sich im o.g. Bereich für den Wettbewerb der Internetseite des BBR zum Wettbewerbsverfahren fortlaufend zu informieren, da es im Rahmen eines offenen Wettbewerbs für den Auslober nicht immer uneingeschränkt möglich ist, etwaige Änderungen bzw. zusätzliche Informationen direkt an die Teilnehmenden weiter zu geben.
Bundesministerium für Verteidigung (BMVg)
vertreten durch das
Kompetenzzentrum Baumanagement Strausberg (BAIUDBw KompZ BauMgmt Strausberg)
Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr (ZSanDstBw) / Bundeswehrkrankenhaus (Bwkrhs) Berlin
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) /
Referat A 2
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Gesa Petersen (Referatsleitung)
Lena Weiß (Projektleitung); Karin Mayer (Projektleitung)
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat V 6
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Matthias Emler (Referatsleitung)
Kathrin Bockholt (Projektleitung)
Auf der Liegenschaft des Bundeswehrkrankenhauses (BwKrhs) sollen auf Baufeld C (Scharnhorststraße 13, 10115 Berlin) im Berliner Stadtbezirk Mitte für das Bundeswehrkrankenhaus Berlin ein Parkhaus, eine (Lehr-) Rettungswache sowie Unterkünfte geplant werden.
Das Baufeld C ist Teil der Gesamtliegenschaft des Bundeswehrkrankenhauses Berlin.
Maßnahmenträgerin ist das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) vertreten durch das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw KompZ BauMgmt Strausberg).
Die Liegenschaft befindet sich im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).
Die Baumaßnahme gliedert sich in Unterkünfte, ein Parkhaus und eine (Lehr-) Rettungswache. Unabhängig von den unterschiedlichen Funktionen und Nutzungen soll so geplant werden, dass Synergien zwischen den Gebäuden / dem Gebäudekomplex in Bezug auf die Energieversorgung, Regenwassermanagement, Außenanlagen, Erschließung etc. in Nutzung und Betrieb der Gebäude bzw. des Gebäudekomplexes sinnvoll und vollumfänglich ausgenutzt werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die einzelnen Nutzungseinheiten (Unterkünfte, Rettungswache sowie
Parkhaus) jeweils flexibel auf organisatorische Veränderungen bzw. auf zukünftige Mobilitätskonzepte reagieren können und Umnutzungen ohne großen Aufwand möglich sind.
Das Parkhaus soll als Maßnahme schnellstmöglich realisiert werden. Die Unterkünfte sowie die (Lehr-) Rettungswache sollen unabhängig vom Parkhaus errichtet werden können – das kann zeitgleich oder zeitlich versetzt erfolgen. Es ist ein organisatorisch- und flächeneffizienter Bauablauf aufzuzeigen.
Auf dem Baufeld befinden sich aktuell fünf Bestandsgebäude. Vier Bestandsgebäude sind in jedem Fall für die o.g. Baumaßnahmen zurückzubauen. Bei den vier Bestandsgebäuden handelt es
sich um barackenähnliche, eingeschossige Lager- und Garagen-gebäude. Bei einem Gebäude (Gebäude 24) ist im Rahmen des Wettbewerbs zu prüfen inwieweit das Bestandsgebäude in die neuen Baumaßnahmen integriert bzw. die geforderten Nutzungen untergebracht werden können.
a. Parkhaus
In dem Parkhaus sollen ca. 550 PKW-Parkplätze für die Mitarbeitenden des BwKrhs untergebracht werden. Ein Anteil der Stellplätze ist mit E-Ladestationen zu versehen. Zusätzlich sollen Fahrradstellplätze errichtet werden.
b. Unterkünfte
Es sollen 111 Unterkünfte für die Beschäftigten des Bundeswehrkrankenhauses gemäß dem Unterkunftsstandard der Bundeswehr und den dazugehörigen Funktionsräumen realisiert werden.
c. (Lehr-) Rettungswache
Es soll der Bedarf an Infrastruktur für eine (Lehr-) Rettungswache mit Simulationszentrum für die Aus-, Fort- und Weiterbildung des ärztlichen und nichtärztlichen Personals umgesetzt werden.
Angesichts des großen Einflusses von Gebäuden auf den Klima- und Ressourcenschutz soll die bauliche Umsetzung der drei o.g. Nutzungseinheiten besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen und als energieeffiziente Gebäude bzw. Gebäudekomplex entwickelt werden. Die Gebäude bzw. der Gebäudekomplex sollen so geplant werden, dass robuste, wartungsarme und bauliche Lösungen gegenüber technischen Lösungen vorgezogen werden.
Es wird eine sinngemäße Anwendung mit dem Gesamterfüllungsgrad Silber gemäß BNB für die Gebäude als auch Außenanalagen angestrebt.
Ziel dieses Wettbewerbs ist es, qualitativ hochwertige Vorentwürfe für das Parkhaus, die (Lehr-) Rettungswache und Unterkünfte zu finden, die städtebaulich und architektonisch überzeugen und im Hinblick auf nachhaltiges Bauen herausragen. Die Entwürfe sollen die baulichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, das geforderte Raumprogramm und die Funktionsanforderungen erfüllen sowie ein robustes, innovatives und nachhaltiges TA-Konzept aufweisen.
Es soll ein geeignetes Planungsteam aus Architekten und Architektinnen sowie TA-Planern und -Planerinnen gefunden werden, das sich mit der Bauaufgabe identifiziert und den Anforderungen in Umfang und Komplexität gewachsen ist.
Das Verfahren wird auf der Grundlage der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung –VgV 2016, Stand 18.7.2017, zuletzt geändert durch G v. 9.6.2021 I 1691) und der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) als offener, zweiphasiger, interdisziplinärer (Architektur sowie TA), anonymer Planungswettbewerb durchgeführt.
In einer ersten Bearbeitungsphase sollen grundsätzliche Lösungsansätze zur städtebaulichen Einbindung und Kubatur, zur Gebäudekonzeption sowie zur Nutzungsorganisation erarbeitet werden. Das Preisgericht wählt anhand der eingereichten Wettbewerbsarbeiten der ersten Phase 10-12 Lösungsansätze zur vertiefenden Bearbeitung sowie zur Entwicklung eines Energie- und Technikkonzepts in der zweiten Phase aus. In der 1. Phase ist der konzeptionelle Entwurf nur durch das Architekturbüro einzureichen. In der 2. Phase richtet sich der Wettbewerb an das Planungsteam bestehend aus Architekten und Architektinnen und TA-Planern und Planerinnen.
Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter
Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter
Die Auslobung richtet sich an Architekten und Architektinnen in Arbeitsgemeinschaft mit TA-Planern und Planerinnen.
Die 1. Phase des Wettbewerbs ist durch Architekten und Architektinnen zu bearbeiten. Die zweite Phase ist durch die ausgewählten Architekten und Architektinnen in einer Arbeitsgemeinschaft mit TA-Planern und Planerinnen, die erst zu der 2. Phase benannt werden müssen, zu bearbeiten.
| Veröffentlichung und Bereitstellung der Wettbewerbsunterlagen | 12.09.2023 |
| Schriftliche Rückfragen bis | 22.09.2023 |
| Beantwortung der Rückfragen voraussichtlich bis | 26.09.2023 |
| Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 1. Phase | 26.10.2023 |
| Preisgerichtssitzung 1. Phase | 06.12.2023 |
| Zusage Zulassung für die 2. Phase und Bereitstellung Unterlagen 2. Phase | 18.12.2023 22.12.2023 |
| schriftliche Rückfragen bis | 08.01.2024 |
| Ortsbesichtigung / Rückfragenkolloquium | 18.01.2024 |
| Rückfragenprotokoll voraussichtlich bis | 25.01.2024 |
| Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 2. Phase | 13.03.2024 |
| Abgabe Modell | 20.03.2024 |
| Preisgerichtssitzung 2. Phase | 15.05.2024 |
| Ausstellung voraussichtlich | 05.06.2024 |
Abgabetermin der Wettbewerbsarbeiten
1. Phase 26.10.2023
2. Phase 13.03.2024
Abgabetermin des Einsatzmodells
2. Phase 20.03.2024
Die Arbeiten können zu den o. g. Terminen bis spätestens 14:00 Uhr unter folgender Adresse persönlich abgegeben werden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung,
Referat A 2
Kennwort: „WBW BwKrhs“
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Die Abgabe ist grundsätzlich von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 - 15 Uhr und Freitag von 9 - 12 Uhr möglich. Wenn Sie Rückfragen zu Abgabemodalitäten haben, können Sie sich unter Telefon 030 / 184 01 - 9202 an uns wenden.
Der/die Teilnehmende hat seine/ihre Wettbewerbsarbeit zur Wahrung der Anonymität in allen Teilen nur durch eine Kennzahl zu bezeichnen. Die Kennzahl muss aus sechs verschiedenen arabischen Ziffern bestehen und auf jedem Blatt und auf jedem Schriftstück in der rechten oberen Ecke sowie auf Modellen und Mustern angebracht sein.
Lena Weiss
Karin Mayer
Projektleitung Wettbewerb
Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: +49 30 18401-9202
E-Mail:
bwkrhs.wbw@bbr.bund.de