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Offener, zweiphasiger Wettbewerb
Es wurden drei Preise und drei Anerkennungen vergeben. Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Frau Prof. Dorothea Becker hat unten stehende Wettbewerbsarbeiten am 18. September 2014 prämiert. Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, den ersten Preisträger mit der Realisierung zu beauftragen unter Berücksichtigung der Hinweise in der schriftlichen Beurteilung.
Max Dudler, Berlin
Entwurfsverfasser: Max Dudler
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Hye Kwang Shin, Ayshin Soydan, Marina Goncalves, Erik Russo, Dario Bundi, Jochen Soydan
Fachberatung: Leonhardt, Andrä und Partner, Berlin (Tragwerksplanung); ZWP Ingenieur-AG, Berlin (Haustechnik); HHP Berlin (Brandschutz); Peter Widell, Berlin (Kosten)
LANKES KOENGETER Architekten, Berlin
Entwurfsverfasser: Hans Josef Lankes, Per Köngeter
Fachberatung: agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren (Haustechnik), energum GmbH, Ibbenbüren (Nachhaltigkeit); Görtzen & Partner Ingenieure für Brandschutz, Kalkar
KSV Krüger Schuberth Vandreike, Planung und Kommunikation GmbH, Berlin
Entwurfsverfasser: Bertram Vandreike
Mitarbeiter: Bernd Wölfel, Ebru Beyazgül
Herrmann + Bosch Architekten, Stuttgart
Entwurfsverfasser: Herrmann + Bosch Architekten, Stuttgart
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Martin Arvidsson, Martin Rau, Joana Heckhausen, Benedikt Heinz, Eylem Öden, Ellen Hebel, Elif Lümali
Fachberatung Transsolar, Stuttgart (Klimaengineering/Haustechnik); Knippers Helbig GmbH, Stuttgart (Tragwerk); TOPOTEK1, Berlin (Freianlagen); Werner Sobek, Stuttgart (Fassade); Trias Branschutzplanung, Stuttgart (Brandschutz)
gmp International GmbH, Berlin
Entwurfsverfasser: Hubert Nienhoff
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Kristian Spencker, Philipp Weber, Allessio Fossati, Gabriele Köhn, Katja Godejohann, Davide Rosa
Fachberatung: Capatti Staubach Urbane Landschaften, Berlin, ZWP Ingenieur-AG, Stuttgart, Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart; HHP West, Bielefeld
Bär, Stadelmann, Stöcker Achitekten BDA, Nürnberg
Entwurfsverfasser: Friedrich Bär
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Sebastian Blümel, Anton Hahn, Yiqian Fan
Fachberatung: Pfeil & Koch Ingenieurgesellschaft GmbH & Co. KG Beratende Ingenieure VBI, Frau Wenzel, Köln
Alle Modellfotos: Winfried Mateyka, Berlin
Umgebungsmodell: Modellbau Milde Berlin, Tilmann Burgert
Der Bundesrat hat seit September 2000 seinen Sitz im denkmalgeschützten Preußischen Herrenhaus in der Leipziger Straße 3-4 in Berlin-Mitte. Ziel des Wettbewerbs war es, sowohl eine baulich überzeugende Lösung für einen Anbau an das Bundesratsgebäude auf dem angrenzenden Grundstück Leipziger Straße 2 zu erhalten als auch ein geeignetes Architektenteam für die Umsetzung zu finden. Gegenstand des Wettbewerbs waren der Anbau mit Besucherzentrum und, um das Grundstück maximal auszunutzen, ein unabhängig funktionsfähiges Bürogebäude zur Drittnutzung durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) wurde von der BImA beauftragt, einen Wettbewerb durchzuführen. In dem westlichen Anbau an das bestehende Bundesratsgebäude soll neben Verwaltungsflächen das Besucherzentrum untergebracht werden, um der stark angestiegenen Besucherzahl des Bundesrates einladende Informationsmöglichkeiten zu bieten und die Besucherführung durch das Besucherzentrum und den Bundesrat unter funktionalen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten zu ergänzen. Der gesamte Anbau soll barrierefrei sein und ebenso an das Bestandsgebäude angebunden werden. Es wurde ein Entwurf erwartet, der unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange in architektonischer und funktioneller Qualität überzeugt und in hervorragender Weise die Anforderungen des Nachhaltigen Bauens und der Ressourceneffizienz umsetzt. Der Anbau wird nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zertifiziert und soll als Mindestziel das Gütesiegel BNB in Silber erreichen.
Das Verfahren wurde als offener, zweiphasiger Wettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW) 2013 und den übergeordneten Regelungen der VOF 2012 durchgeführt. In der ersten Wettbewerbsphase haben 86 Teilnehmer ein städtebauliches und architektonisches Gebäudekonzept entwickelt, welches einen klaren, funktionalen Lösungsansatz für den Anbau mit interner Anbindung an den Bundesrat und für das Bürogebäude der BImA aufzeigt. Die Jury wählte hieraus die Teilnehmer für die 2. Phase aus. Auf dieser Grundlage haben 26 Teilnehmer, in der zweiten Wettbewerbsphase einen vertieften Vorentwurf für den Anbau entwickelt.
Referat A2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
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