Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

7. Werkstattgespräch: Kunst am Bau und ihre Vermittlung

27. August 2009, Berlin

Kunst am Bau braucht Vermittlung. Zwar wird die Umsetzung von Kunst am Bau begrüßt und es existieren klare Regelungen für ihre Ausschreibung, Vergabe und Realisierung. Dennoch wird sie oftmals nicht wertgeschätzt, übersehen oder gar als Störung empfunden. Zur stärkeren Akzeptanz von Kunst am Bau bedarf es daher neben guter Planung und Umsetzung auch einer qualifizierten Vermittlung, die sowohl den Dialog zwischen Bauherr, Architekt und Künstler fördert als auch die Kunstvermittlung gegenüber dem Nutzer umfasst.

Welche Instrumente stehen bei der Vermittlung zur Verfügung? Wer sollte sich wann am Vermittlungsprozess beteiligen? Welche Akteure können in welcher Form angesprochen werden? Wer ist eigentlich das Publikum von Kunst am Bau und welche Rolle spielt es? Diesen Fragen wurde im Rahmen des 7. Werkstattgespräches Kunst am Bau nachgegangen.

Zur Einführung in die Veranstaltung erläuterte Dr. Ute Chibidziura die Strategien des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) zur Stärkung der Kunst am Bau. Als Fallbeispiele stellte Nina Oswald die Schwerpunkte von QUIVID, dem Kunst am Bau Programm der Stadt München, vor.

Anschließend diskutierte ein interdisziplinär besetztes Podium die zentralen Fragestellungen der Kunst am Bau:

  • Leonie Baumann, Geschäftsführerin der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin
  • Dr. Ute Chibidziura, Referentin beim BMVBS, Berlin
  • Manuel Franke, Künstler, Düsseldorf
  • Dr. Andreas Kaernbach, Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, Berlin
  • Werner Schaub, Vorsitzender des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler
  • Nina Oswald, Quivid Team, Baureferat München

Moderation: Marie Neumüllers, Urbanizers Büro für städtische Konzepte, Berlin


Eine Dokumentation steht zum Download bereit: Download (PDF, 4MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Zeitgleich war im Erich-Klausener-Saal des BMVBS eine Ausstellung mit den Ergebnissen des Studierendenwettbewerbes Kunst am Bau für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie allgemeine Informationen zur Kunst am Bau zu sehen.

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