Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Deutscher Ingenieurbaupreis Deutscher Ingenieurbaupreis 2022

Preis

  • Status Entschieden
  • Veröffentlichung 21.02.2022
  • Entscheidung 05.07.2022

Entscheidung des Preisgerichtes

Am 5. Juli 2022 entschied die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann, den diesjährigen Deutschen Ingenieurbaupreis an das Ingenieurbüro schlaich bergermann partner sbp, Stuttgart, für die Netzwerkbogenbrücke in Stuttgart-Degerloch zu vergeben. Als Bauherrin wird die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ausgezeichnet.
Die Festveranstaltung zur Preisverleihung des Staatspreises findet am 28. November 2022 in Köln statt. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) führte das Verfahren durch. Weiterhin obliegt dem BBR die Organisation der Festveranstaltung und die Koordination der Publikation, die zur Verleihung erscheinen wird.

Preisträger

Deutscher Ingenieurbaupreis 2022

Projekt: Stadtbahnbrücke Stuttgart-Degerloch

Stadtbahnbrücke Stuttgart

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Das Bild zeigt die Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch im Betrieb. Eine Stadtbahn überquert die Brücke. Im Vordergrund befindet sich eine Wiesenfläche. Im Hintergrund befindet sich ein mehrstöckiges Gebäude. Stadtbahnbrücke Stuttgart Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch

Ingenieurbüro: schlaich bergermann partner sbp, Stuttgart
Bauherr: Stuttgarter Straßenbahnen AG (SBB)

Beteiligte

Carbo-Link, Fehraltorf (Schweiz)
Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co. KG Aschaffenburg
MCE GmbH, Linz (Österreich)

Auszeichnungen

Projekt: Fahrradparkhaus in Eberswalde

Fahrradparkhaus Eberswalde Präsentation 1

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Das Bild zeigt die Präsentation mit Fotos, dem Lageplan, dem Grundriss, Skizzen und dem Fassadenschnitt des Fahrradparkhauses in Eberswalde. Fahrradparkhaus Eberswalde Präsentation 1

Ingenieurbüro: ifb frohloff staffa kühl ecker, Beratende Ingenieure PartG mbB, Berlin
Bauherr: Stadt Eberswalde - Tiefbauamt

Beteiligte:

Architektur: Leitplan GmbH, Berlin
Werkplanung Holzbau: Holzbauservice Bohn, Datteln
Holzbau: Zimmerei Thielke GmbH, Luckau
Prüfingenieur: Ingenieurbüro Rug GmbH, Wittenberge
Stahlbau: FFinnovation, Golßen
Dachabdichtung: Kühne Dachsysteme GmbH, Chemnitz

Projekt: Altstadtringtunnel München, Verstärkung Block 34

Altstadtringtunnel München Verstärkung Block 34 unter laufendem Verkehr

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Ds Bild zeigt die eingebaute zusätzliche Biegebewehrung im Altstadtringtunnel München im laufenden Verkehr. Altstadtringtunnel München Verstärkung Block 34 unter laufendem Verkehr Eingebaute zusätzliche Biegebewehrung

Ingenieurbüro: Prof. Feix Ingenieure GmbH, München
Bauherr: Landeshauptstadt München

Beteiligte:

Ausführende Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, München
Zerstörungsfreie Detektion der Bewehrung: Ingenieurbau Schiessl, Gehlen Sodeikat GmbH, München
Hersteller Verbundankerschrauben: Toge Dübel GmbH & Co. KG, Nürnberg
Hersteller hochfeste Gewindestäbe: Stahlwerk Annahütte Max Aicher GmbH & Co. KG, Ainring

Projekt: Instandsetzung einer denkmalgeschützten Stampfbetonbrücke, Illerbrücke in Illerbeuren

Stampfbetonbrücke, Illerbrücke in Illerbeuren

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Das Bild zeigt die Brücke über die Iller von oben, das Ufer ist größtenteils bewachsen, es sind vereinzelte Hausdächer zu sehen. Das Wasser der Iller wirkt grün. Stampfbetonbrücke, Illerbrücke in Illerbeuren Draufsicht auf die fertige Brücke

Ingenieurbüro: Konstruktionsgruppe Bauen AG Kempten
Bauherr: Landratsamt Unterallgäu

Beteiligte:

Prüfingenieur: Prof. Dr.-Ing. Detleff Schermer, München
Bauausführung: Xaver Lutzenberger GmbH & Co. KG, Pfaffenhausen

Anerkennung

Projekt: „Lady Herkomer Steg“ in Landsberg am Lech


„Lady-Herkomer-Steg“ in Landsberg am Lech

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Das Bild zeigt den "Lady-Herkomer-Steg" über den Lech, im Hintergrund ist das rot gedeckte Dach eines Gebäudes zu sehen. Auf dem Steg sind verschiedene Personen, die den Steg überqueren. Der Vordergrund zeigt ein mit Kies befestigtes Ufer. „Lady-Herkomer-Steg“ in Landsberg am Lech

Ingenieurbüro: Planungsgemeinschaft Lechsteg Mayr Ludescher Partner Beratende Ingnieure, München mit DKFS Architects
Bauherr: Stadt Landsberg am Lech

Beteiligte:

Prüfingenieur: Dr. Schütz Ingenieure, Kempten
Unterbauten Brücke: Hermann Assner GmbH & Co. KG, Landsberg am Lech / Strommer Tiefbau GmbH, Schongau
Stahlüberbau: GLS Bau und Montage GmbH, Perg (Österreich)

Informationen zum Wettbewerb

Wettbewerbsverfahren

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und die Bundesingenieurkammer e.V. (BIngK) lobten gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 aus.
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) führte das Verfahren durch.

Zulassung

zugelassen zur Einreichung am Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 waren in Deutschland oder im Namen oder aus überwiegend Zuwendungsmitteln der Bundesrepublik Deutschland im Ausland zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 21. Februar 2022 fertiggestellte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen auf den Gebieten:

  • Hochbau
  • Konstruktiver Ingenieurbau
  • Verkehrsanlagen
  • tiefbautechnische Anlagen
  • Ingenieurleistungen im Vermessungswesen
  • GIS-Technologien
  • Technologien zur Gewinnung neuer Bauprodukte
  • Gewinnungs- und Recyclinganlagen
  • Gebäudetechnik
  • Ertüchtigung von Bauwerken
  • Energieeffizienz technischer Anlagen.

Für alle Ingenieurleistungen musste die Anwendung an einem konkreten realisierten Bauprojekt nachgewiesen werden. Von einem Verfasser konnten auch mehrere Projekte eingereicht werden.

Beurteilung

Die eingereichten Projekte wurden nach den folgenden Kriterien beurteilt:

  • Konstruktion
  • Innovation
  • Gestaltung
  • Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit 

Die Jury

Das Preisgericht tagte am 05. Juli 2002 unter Vorsitz von Herrn Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann in folgender Zusammensetzung:

Stimmberechtigte Jurymitglieder

  • Dirk Scheinemann, Abteilungsleiter BW im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Berlin
  • Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann, Karlsruhe
  • Prof. Dr.-Ing. Stephan Engelsmann, Stuttgart
  • Dr. Christine Lemaitre, Stuttgart
  • Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Dresden
  • Prof. Dr.-Ing. Martin Mertens, Kevelaer
  • Prof. Dr.–Ing. Helmut Schmeitzner, Berlin

Stellvertretendes Jurymitglied

  • Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Berlin

Vorprüfung

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A2, mit Unterstützung des Bundeswettbewerbsausschusses der Bundesingenieurkammer.

Preis, Auszeichnungen und Anerkennung

Der Deutsche Ingenieurbaupreis ist mit 30.000 Euro dotiert.

Die Jury hat einstimmig beschlossen die Gesamtpreissumme für die Auszeichnungen und Anerkennungen wie folgt neu aufzuteilen:
3 Auszeichnungen à 5.000 Euro
1 Anerkennungen à 3.000 Euro

Ausgezeichnet werden die Ingenieure mit dem Geldpreis und einer Urkunde sowie die Bauherren mit einer Urkunde.

Verleihung des Staatspreises sowie der Auszeichnungen und Anerkennungen

Die Verleihung des Staatspreises sowie der Auszeichnungen und Anerkennungen findet im Rahmen einer Festveranstaltung am 28. November 2022 in Köln statt.

Veröffentlichung der Ergebnisse

Die Ergebnisse des Deutschen Ingenieurbaupreises werden in einer Publikation veröffentlicht.

Vergangene Ingenieurbaupreise

Publikationen

Kontakt

  • Karin Mayer (Projektleiterin | Architektin)
    Liane Sommerhäuser (Projektleiterin | Architektin)
    Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
    Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
    Straße des 17. Juni 112
    10623 Berlin

    Tel.: +49 30 18401-9201
    Fax: +49 30 18401-9209
    E-Mail: dingbp@BBR.Bund.de

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