Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Meldung 21.12.2023 Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr

Es sind die letzten Tage des Jahres 2023. Im Jahresrückblick schaut das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) auf einige Highlights der vergangenen zwölf Monate zurück.

Visualisierung der Jahreszahl 2023 aus einer Vielzahl von Wörtern mit Bezug zu Architektur und Bauwesen in blauen Farbtönen Jahreszahl 2023 als Wortwolke

Wir nutzen zum Jahresende die Gelegenheit, die vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) konnte 2023 viele entscheidende Baufortschritte verkünden. Neben den großen, medial stark beleuchteten Bauvorhaben sind aber auch reichlich kleine aber feine Bauprojekte und Bauunterhaltsmaßnahmen bedeutend vorangetrieben oder fertiggestellt worden.

Bei dem Großprojekt Grundinstandsetzung Pergamonmuseum wurden im Frühjahr die Haushaltsmittel für den zweiten Bauabschnitt bewilligt. Im Herbst wurde mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen. Somit kann unter anderem die dringend notwendige Sanierung des Südflügels starten. Derweil konnte beim Anbau des Bundesrates der Grundstein gelegt werden. Richtfeste wurden gefeiert unter anderem für die Depots und Werkstätten der Staatlichen Museen zu Berlin, für den Erweiterungsneubau des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) auf dem Moabiter Werder in Berlin sowie für das neue Gebäude der Deutschen Botschaft in Wien.

Grund zum Feiern gab es ebenfalls, als das Regine-Hildebrandt-Haus des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Gold erhielt, der höchstmögliche Standard. Auch in bedeutenden Planungswettbewerben prämierte die Jury in diesem Jahr Entwürfe, die durch ihre Nachhaltigkeit hervorstachen: Bei der Erweiterung der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin setzen die Beteiligten auf einen Lowtech-Ansatz, während für die Residenz der Deutschen Botschaft in Tel Aviv und für das Forum des Julius Kühn-Instituts bestehende Gebäudesubstanz in die Entwürfe integriert wurde. Und auch bei der Entscheidung des Deutschen Architekturpreises 2023 überzeugte der Preisträger, das Studierendenhaus der TU Braunschweig der Architekten Gustav Düsing und Max Hacke, durch seine nachhaltige Konstruktionsweise. Damit wurden wichtige Signale für eine Wende zu einem klima- und ressourcenschonenden Bauen gesendet.

Wie dieser Wandel hin zu einer Bauweise, die den notwendigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leistet, gelingen kann, wurde im November beim Zukunft Bau-Kongress diskutiert. Zu diesem hatte das zum BBR gehörende Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gemeinsam mit dem BMWSB eingeladen. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Planung, Forschung, Wirtschaft und Verwaltung erörterten bei der Veranstaltung im World Conference Center Bonn den aktuellen Stand der Bauwende.

Außerdem hat das BBR 2023 seine Recruiting-Maßnahmen ausgeweitet und war auf mehreren Job-Messen vertreten, unter anderem im Oktober bei der VDI Messe in Köln oder der jobwunderBAU Karrieremesse Anfang November an der TU Berlin. Denn im Bundesbau werden weiterhin motivierte und qualifizierte neue Mitarbeitende gesucht. Auf der Karriereseite präsentiert sich das BBR seit einigen Wochen im aufgefrischten Look als Arbeitgeber. Hinter den Kulissen sind derweil weitere Projekte im Bereich des Personalmarketings in Vorbereitung. Man darf gespannt aufs nächste Jahr sein.

In diesem Sinne wünscht Ihnen die Internetredaktion des BBR besinnliche Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2024. Wir halten Sie hier wie gewohnt über alle unsere Themen auf dem Laufenden.

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