Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Meldung 28.09.2023 Deutscher Architektur­preis 2023 verliehen

Das Studierendenhaus der TU Braunschweig wurde mit dem Deutschen Architekturpreis 2023 ausgezeichnet. Die Architekten Gustav Düsing und Max Hacke nahmen den mit 30.000 Euro dotierten Staatspreis am 28. September 2023 in Berlin entgegen. Der Deutsche Architekturpreis wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der Bundesarchitektenkammer ausgelobt und zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Architektinnen und Architekten in Deutschland.

Foto: ein zweigeschossiges, hell erleuchtetes Gebäude zwischen kahlen Bäumen; im Hintergrund ein Hochhaus Deutscher Architekturpreis 2023 – Preisträger Das Studierendenhaus hat sich als zentraler Begegnungsort auf dem Campus der TU Braunschweig etabliert.

Das Studierendenhaus markiere einen bedeutsamen Schritt in der Entwicklung einer zeitgemäßen akademischen Lernumgebung, so das Preisgericht. In seiner Bewertung hob es auch die besondere Stahl-Holz-Hybridkonstruktion des pavillonartigen Baus hervor. Die junge, frische und kühne Architektur habe den Campus der TU Braunschweig bereichert.

Grafik: Anordnung von Quadraten und Parallelogrammen mit dem Schriftzug "Deutscher Architekturpreis 2023"

Mit dem Studierendenhaus setzten sich die Architekten Gustav Düsing und Max Hacke (Berlin) gegen 190 weitere zugelassene Einreichungen durch. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der beachtlichen Bandbreite der Wettbewerbsbeiträge. Darum vergab das Preisgericht neben dem Deutschen Architekturpreis weitere fünf Auszeichnungen mit jeweils 4.000 Euro und fünf Anerkennungen mit jeweils 2.000 Euro Preisgeld. Umfangreiche Informationen zum Wettbewerb und einen Überblick über die ausgezeichneten Projekte bietet die Verfahrensseite zum Deutschen Architekturpreis 2023 auf der Website des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Der Deutsche Architekturpreis wird seit 2011 vom Bundesbauministerium gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer ausgelobt. Das BBR ist verantwortlich für das Verfahren und koordiniert den Wettbewerb. Mit dem Staatspreis werden für die Entwicklung des Bauens beispielhafte Bauwerke ausgezeichnet, die eine herausragende architektonische und baukulturelle Qualität aufweisen und im Neubau oder bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz von einem vorbildlichen Umgang mit Konstruktion und Material zeugen.

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