Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Sachinformation zum Stand der Baumaßnahme „Erweiterungsbau Marie-Elisabeth-Lüders-Haus“

Ausgabejahr 2019
Datum 25.09.2019

Berlin. Die Sanierung der Bodenplatte im Untergeschoss des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses ist erfolgreich abgeschlossen. Hierüber informierte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) die Kommission des Ältestenrates für Bau- und Raumangelegenheiten des Deutschen Bundestags in ihrer heutigen Sitzung. Mit dem Wiedereinbau der ersten technischen Anlagen wurde bereits im Juni 2019 begonnen. Die bauliche Fertigstellung inklusive Vervollständigung des Innenausbaus in den Obergeschossen ist nach derzeitiger Planung weiterhin innerhalb der jetzigen Legislaturperiode, bis III. Quartal 2021, vorgesehen.

In der Sitzung der Kommission des Ältestenrates für Bau- und Raumangelegenheiten des Deutschen Bundestages am 25.09.2019 wurde zum Terminplan für den Erweiterungsbau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses berichtet. Nach Abschluss der Sanierung der Bodenplatte werden nun der vollständige Wiedereinbau der technischen Anlagen und die Fertigstellung der Restleistungen in den Obergeschossen erfolgen.

In 2020 beginnt die Inbetriebnahmephase für die technischen Anlagen des Erweiterungsbaus, der nach derzeitiger Planung im III. Quartal 2021 zur Nutzung an den Deutschen Bundestag übergeben werden soll. Wie berichtet, wurde als Schaden und wesentlicher Mangel die undichte Bodenplatte im 2. Untergeschoss des Gebäudes identifiziert. Nach der Feststellung der Mängel ergaben Untersuchungen ein komplexes, heterogenes Schadensbild mit Mängeln an unterschiedlichen Stellen der Bodenplatte. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hatte vor dem Hintergrund dieses Schadensbildes in 2015 ein selbstständiges Beweisverfahren beim Landgericht Berlin beantragt.

Aktuell ist die Maßnahme über 2 Nachträge (Juli 2016 und August 2017) mit dem Bundesfinanzministerium abgestimmt. Der genehmigte Kostenrahmen für die Baumaßnahme liegt bei rund 247 Millionen Euro. Für die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und andere aus dem Schaden an der Bodenplatte entstandene Folgekosten sind bereits Mittel in den Nachträgen veranschlagt worden um weiteren Schaden für den Bund abzuwenden. Zu Projektbeginn wurde eine Multi-Risk-Versicherung abgeschlossen, die Schäden sind entsprechend angezeigt. Wie bereits mitgeteilt, wird ein dritter Nachtrag aus Gründen der Bauzeitverlängerung und notwendigen Sanierungsarbeiten erforderlich werden.

Das selbstständige Beweisverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Aussagen zu Verantwortlichkeiten sind vor diesem Hintergrund zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.

Material zum Download

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dokumenttyp: Kontaktinformationen

Weitere Informationen

Marie-Elisabeth-Lüders-Haus - Erweiterungsneubau Dokumenttyp Bauprojekt

Standort: Berlin Typ: Erweiterung Nutzung: Politik

Diese Seite

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Wir verwenden auf unserem Internetangebot nur technisch notwendige Cookies, beispielsweise bei Login-Feldern. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK