Navigation und Service

10. Werkstattgespräch: In die Jahre gekommen?! – Zum Umgang mit Kunst am Bau

03. November 2011, Bonn

Donnerstag, 3. November 2011
18.00 Uhr, Podiumsdiskussion
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS),
Großer Saal, Raum 0.105
Robert-Schuman-Platz 1, 53175 Bonn

Kunst am Bau ist seit 1950 integraler Bestandteil der Bauherrenaufgabe des Bundes. Seither sind im Zusammenhang mit Bundesbaumaßnahmen zahlreiche herausragende Kunstwerke entstanden. Sie sind auf unzählige Standorte in Deutschland und in der ganzen Welt verteilt. Die Kunstwerke an und in den Bauten des Bundes bilden zusammen einen international einzigartigen Bestand, der eine kulturelle Visitenkarte unseres Landes darstellt. Allerdings stellt dieses "Museum der 1000 Orte" mit seiner Vielzahl an Standorten und Verantwortlichen den Bauherren Bund vor eine besondere Herausforderung. Wie pflegt und sichert man einen so vielfältigen Bestand an Kunst am Bau? Wie kann der in mehr als sechs Jahrzehnten entstandene Bestand an Kunst am Bau langfristig erhalten und wie können Schäden vermieden werden? Was ist zu tun, wenn ein Kunstwerk saniert werden muss? Diesen und anderen Fragen soll in der Veranstaltung nachgegangen werden.

Nach der Begrüßung durch Ministerialrat Hans-Dieter Hegner, Leiter des Referats "Bauingenieurwesen, Nachhaltiges Bauen, Bauforschung" im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung führte Dr. Ute Chibidziura vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in das Thema ein. Es folgten zwei Impulsvorträge: zunächst von Prof. Dr. Gunnar Heydenreich, vom CICS Cologne Institute of Conservation Sciences, Fachhochschule Köln über Wege der Pflege und Sanierung von Kunst am Bau, dann von Michael Kasiske vom BBR über einen aktuellen Wettbewerb als Beispiel für die Auseinandersetzung mit bestehender Kunst am Bau.

Anschließend diskutierten nachfolgende Teilnehmer in einem interdisziplinär besetzten Podium, die weiter oben aufgeworfenen Fragen:

  • Prof. Dr. Gunnar Heydenreich, Fachhochschule Köln
  • Werner Schaub, Künstler und Vorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler
  • Susanne Titz, Direktorin Museum Abteiberg, Mönchengladbach
  • Dr. Ute Chibidziura, BBR
  • Lutz Leide, Leiter Facility Management, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Moderation: Marie Neumüllers (Urbanizers Büro für städtische Konzepte, Berlin)
Rückfragen zur Veranstaltung an kunstambau@urbanizers.de

Das Werkstattgespräch in Bonn war das zehnte in einer Reihe, die das BMVBS initiiert hat, um den Diskurs über Kunst am Bau zu befördern und damit Kunst am Bau als baukulturelle Aufgabe zu stärken und in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken.

Eine Dokumentation steht zum

bereit.

Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Ute Chibidziura
Referat A 2 - , Projektentwicklung, Wettbewerbe und Zuwendungsmaßnahmen im Inland 
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: +49 30 18401-7201
Fax: +49 30 18401-7209

Diese Seite

© Copyright by BBR. Alle Rechte vorbehalten.