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Brandschutzertüchtigung
Für den Dienstsitz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz in Bonn wurde ein umfassendes Brandschutzkonzept erstellt und umgesetzt.
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) – Referat III B 3 – leitete die Brandschutzsanierung am Dienstsitz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) in Bonn. Die Baumaßnahmen wurden 2012 begonnen und im September 2019 abgeschlossen.
Eine im März 2007 beauftragte Schwachstellenanalyse zeigte eine Vielzahl von Brandschutzmängeln auf. Für den Dienstsitz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz in Bonn wurde ein umfassendes Brandschutzkonzept erstellt und im Zuge dieser Baumaßnahme umgesetzt. Schwerpunkte der Brandschutzsanierung waren der Austausch von Türen, das Schotten von Rohr- und Leitungsdurchbrüchen, der Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage sowie einer Objektfeuerwehrfunkanlage. Weiterhin wurde die Eingangshalle brandschutztechnisch ertüchtigt, sodass dort weiterhin Konferenzen und andere Veranstaltungen stattfinden können.
Das Lichtdach über der Eingangshalle, das aus 51 Acrylglas-Pyramiden bestand, hätte aufgrund von Undichtigkeiten saniert werden müssen. Da es außerdem die aktuellen Brandschutzanforderungen nicht mehr erfüllte, wurde es vollständig erneuert.
Die Geschichte des Gebäudes am Robert-Schumann-Platz reicht bis ins Jahr 1979 zurück. Damals führte die Deutsche Bundespost einen Wettbewerb für den Neubau des Bundesministeriums für das Post- und Fernmeldewesen (BMP) durch. Das Wettbewerbsgebiet wurde begrenzt durch den damals in Planung befindlichen Neubau des Bundesverkehrsministeriums im Südosten, den Platzbezirk an der U-Bahnstation Bad Godesberg Nord im Süden, der unterirdischen Trasse der Stadtbahn im Südwesten und die Grünzone (Rheinaue) im Nordwesten. Den 1. Preis erhielten die Freien Architekten Heinle, Wischer und Partner aus Stuttgart. Das Ministerium wurde 1987 fertiggestellt. Im Jahre 2000 ging das BMP in das Ressort des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit über.
2007 wurden nach einer umfassenden Analyse schließlich de Brandschutzmängel festgestellt, die eine Ertüchtigung des Gebäudes notwendig machten.