Hinweis zur Verwendung von Cookies
Wir verwenden auf unserem Internetangebot nur technisch notwendige Cookies, beispielsweise bei Login-Feldern. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Umbau-, Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen
In den 1980er-Jahren errichtet, wurde der Bonner Sitz des heutigen Bundesministeriums für Digitales und Verkehr von 2013 bis 2018 grundsaniert.
Die Liegenschaft des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) am Robert-Schuman-Platz 1 in Bonn wurde im September 1989 nach dreijähriger Bauzeit als Bundesverkehrsministerium eingeweiht und bezogen.
Die Entwurfsplanung stammt von Deiß / Bargou Architekten, München; die Ausführungsplanung wurde dem Architekturbüro Eller Maier Walter, Düsseldorf übertragen. Das sechsgeschossige Hauptgebäude hat einen sternförmigen Grundriss, wobei sechs Gebäudeflügel um einen zentralen Hallenbereich angeordnet sind. Der Bau misst 185 Meter Länge und 135 Meter Breite sowie eine Höhe von circa 31,5 Meter (gemessen von der Oberkante Fußboden des 2. Untergeschosses bis zur Oberkante der Dachaufbauten). Das Gebäude wurde als Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach und einer gedämmten Naturstein- beziehungsweise Metall/Glas-Fassade ausgeführt.
Ein zeitgleich mit dem Hauptgebäude errichteter dreigeschossiger Erweiterungsbau hat einen langgestreckten achteckigen Grundriss und ist über einen erdgeschossigen Verbindungsgang mit dem Hauptgebäude verbunden. Die Maximalabmessungen betragen 80 Meter Länge, 20 Meter Breite sowie circa 15 Meter Höhe. Zur Ermittlung der Höhe wurde ebenfalls von der Oberkante Fußboden des zweiten. Untergeschosses bis zur Oberkante der Dachaufbauten gemessen.
Der Erweiterungsbau wurde ebenfalls als Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach errichtet. Eine Metall-Glas-Fassade umhüllt die Außenwände. Beide Gebäude bilden gestalterisch eine Einheit.
Das Gebäude erhält nach 25-jähriger Nutzung ein umfassendes Maßnahmenpaket mit Brandschutz- und Energiesparmaßnahmen sowie der Erneuerung baulicher und technischer Anlagen.
In den vergangenen Jahren wurden bereits einzelne Baumaßnahmen ausgeführt: 2001 erhielt die Liegenschaft eine Modernisierung und Erweiterung der IT-Vernetzung. Im Jahr 2008 wurde die Kantine neugestaltet und 2009 die Tiefgaragen saniert.
Die neuen Baumaßnahmen beinhalten:
Die Baumaßnahme ist im Dezember 2018 im bewilligten Kostenrahmen fertiggestellt worden.