Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Planungswettbewerb Erweiterungsneubau für den UN-Campus in Bonn

Offener, zweiphasiger Wettbewerb

  • Status Abgeschlossen
  • Veröffentlichung 30.11.2012
  • Entscheidung 11.09.2013

Entscheidung des Preisgerichts

Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Frau Prof. Dörte Gatermann tagte am 10. und 11. September 2013. Es wurden ein erster und ein zweiter Preis sowie drei Anerkennungen vergeben.

Preisträger

1. Preis – 1090

Stefan Lippert Architekt, Berlin mit ANNABAU Architektur und Landschaft, Berlin

Entwurfsverfasser: Stefan Lippert
Landschaftsarchitektin: Sofia Peterson (ANNABAU)

Erweiterungsbau UN Campus

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Das Bild zeigt das Modell des Siegerentwurfs für den Erweiterungsbau des UN Campus in Bonn. Erweiterungsbau UN Campus Eine weitere Perspektive des Modells

Beurteilung durch das Preisgericht

Durch die Positionierung eines relativ schlanken 17-geschossigen Gebäudes auf knappem rechteckigen Footprint in die Reihung von Pumpenhaus, Wasserwerk und Vizepräsidentenbau gelingt es der UN zum Stresemannufer hin Präsenz zu verleihen. Gleichzeitig wird der grüne Raum zwischen Wasserwerk, Altern Abgeordneten Hochhaus und Langem Eugen von Bebauung freigehalten und in der Nutzung angemessen zurückhaltend weiterentwickelt.

Standort und Proportion sind so gewählt, dass die Silhouette der Rheinseite in einer angemessenen Maßstäblichkeit weiterentwickelt wird, ohne den kraftvollen Ausdruck des Langen Eugen zu beeinträchtigen. Der angestrebte „Dreiklang“ der Hochhäuser ist nachvollziehbar und in der stadträumlichen Wirkung verträglich. Die fußläufigen Wege zu den weiteren UN-Gebäuden sind schlüssig, erfordern jedoch gewisse Wegstrecken.

Eine als zweigeschossiger Wintergarten zum Wasserwerk ausgerichtete Lobby verleiht dem Entree Großzügigkeit und dient Mitarbeitern und Besuchern als großzügiger und kommunikativer Verweilbereich. Weitere Wintergärten in den oberen Ebenen des Gebäudes bieten sowohl Ausblicke auf Stadt und Landschaft als auch weitere angemessene Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche mit räumlichen Qualitäten außerhalb der Arbeitsbereiche. Die Grundrisse bieten ein hohes Maß an Variationen von Einzel-, Doppel-, geschlossenen und offenen Gruppenbüros sowie Besprechungs-, Kommunikations- und weiteren flexibel nutzbaren Bereichen. Das Verhältnis von Erschließungskern und Nutzflächen pro Geschoss ist wirtschaftlich. Brandschutztechnische Mängel sind eher als geringfügig anzusehen.

Die Fassaden im raumhohen verglasten „Closed-Cavity­System“ sind technisch aufwendig, funktional nicht ganz schlüssig und führen zu hohen Lebenszykluskosten, ohne hieraus einen Gewinn für die Anmutung des Gebäudes zu ziehen. Insbesondere durch den hohen Fensterflächenanteil ist es unwahrscheinlich, dass die energetischen Anforderungen erfüllt und ein hoher sommerlicher Wärmeschutz gewährleistet werden können.

Die Verfasser schaffen einen angenehmen grün dominierten Campus mit hohen landschaftlichen Qualitäten. Der die Solitäre am Rhein verbindende „Konferenzboulevard“ fügt sich gut in den Bestand ein und verspricht interessante Aufenthalts- und Kommunikationsmöglichkeiten im Freiraum. Die Idee einer Nutzung des Ärztehauses als Parkcafe wird auch unter den Aspekten einer zusätzlichen Belebung des Freiraums begrüßt.

Sicherheitstechnische Bedenken sind nur in geringfügigem Maß vorhanden. Eine wirtschaftliche Erstellung kann angesichts der vorliegenden Parameter im durchschnittlichen Bereich erwartet werden.

Insgesamt schafft der Entwurf mit einer relativ unspektakulären Lösung eine städtebaulich richtige Platzierung im UN Campus und viele Qualitäten für die Nutzer. In der Wirkung entsteht ein dezenter aber charaktervoller baulicher Beitrag.

2. Preis – 1089

BARCODE Architects, Rotterdam, NL mit West 8, urban design & landscape architecture b.v. Rotterdam, NL

Entwurfsverfasser: Dirk Peters, Caro van der Venne, Hendrik Bloem, Albert Dijk, Carmen Largacha
Landschaftsarchitekten: Edzo Bindels, Christian Dobrick, Katharina Posselt (West 8, urban design & landscape architecture b.v.)
Fachberater: Höhler+Partner, Bollinger+Grohmann International GmbH, Level Acoustics

Erweiterungsbau UN Campus

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Das Bild zeigt das Modell des zweitplatzierten Entwurfs für den Erweiterungsbau des UN Campus in Bonn. Erweiterungsbau UN Campus Modell des 2. Platzes

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Entwurf betont die diagonale Wegbeziehung an der Herrmann-Ehlers-Straße mit einem kompakten, parallelogrammförmigen Gebäude. Aus Sicht der Heussallee erscheint das Volumen respektvoll im Umgang mit seiner Nachbarschaft. Die Nähe zum Langen Eugen wirkt durch den maßvollen Umgang der Gebäudevolumetrie nicht störend. Das vorgeschlagene Gebäude integriert sich gut im historischen Kontext des Campus. Aus der Perspektive des Rheins wird das Gebäude durch seine besondere Form als schlankes Volumen wahrgenommen.

Die Autoren machen sich die Topografie entlang der Herrmann-Ehlers-Straße zu Nutze und integrieren den Eingang und die Publikumsbereiche geschickt entlang einer abgetreppten Böschung. Damit wird der Eingang auch als Durchgang zum Campuspark erlebbar. Parkseitig wird die Geste des Durchgangs nicht überzeugend fortgeführt. Die breite Zuwegung stößt an einen zu klein gedachten Anschluss.
Die innere Raumhöhe erhöht sich durch ihre Abtreppung und lässt sich so für Konferenzfunktionen gut nutzen. Die erdgeschossigen Konferenz- und Versammlungsräume können einfach entfluchtet werden. Die Kernanlage wird daher nicht beeinflusst. Die Bespielbarkeit und das Raumangebot der Bürogeschosse werden durch einen zentrischen Kern mit jeweils gleichen Dimensionen zur Fassade ein wenig eingeschränkt. Klassische Büroformen von Zellen und Open Space können aber umgesetzt werden.

Die Anbindung an das AHH erfolgt mit einem unterirdischen Gang innerhalb der Böschung. Damit wird für den Rest der Anbindung auf überdachte Wegeverbindungen und Vordächer verzichtet. Der Park bleibt so in seiner Offenheit bestehen. Die Analogie zu wehenden UN-Fahnen bei den Fassadenelementen wirkt ein wenig aufgesetzt. Der vorgeschlagene Leichtbeton ist ein interessanter Materialisierungsvorschlag und reduziert das Fassadengewicht und damit auch das Maß der grauen Energie. Hinsichtlich Brandüberschlag bleiben Fragen bestehen.

Aufgrund des hohen Fensterflächenanteils ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die energetischen Anforderungen erfüllt und ein hoher sommerlicher Wärmeschutz gewährleistet werden können.
Das freiplanerische Konzept sieht einen durchgehenden Campuspark vor, der alle UN Gebäude miteinander verbindet und den jetzigen Grünbereich über die Hermann-Ehlers­Straße hinweg bis zum Langen Eugen großzügig erweitert. Als verbindendes Element wird ein organisches Wegenetz entwickelt, weitläufige Wiesenflächen mit punktuellen Blütenpflanzungen versprechen eine hohe Grün- und Aufenthaltsqualität.

Der Entwurf liegt noch im wirtschaftlichen Bereich.

Der Vorschlag versucht mit den zeitlich unterschiedlichen erstellten Bauten des Bestandes ein Ensemble zu bilden, ohne sich selbst zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Der Entwurf stellt einen vergleichsweise respektvoll, gut proportionierten Umgang mit einem historisch wichtigen Bestand dar.

Anerkennung – 1093

arch.d.i.guenter katherl, Wien, A mit YEWO LANDSCAPES e.U., Wien, Österreich

Entwurfsverfasser: Guenter Katherl
Mitarbeiter: Kolja Janiszewski, Claudia Rockstroh, Jekaterina Medvecka, Emeline Rauch, Martin Sládek
Landschaftsarchitekten: YEWO Landscapes e.U. - DI Dominik Scheuch
Mitarbeiter: Bernhard Zingler, Edin Kurtovic
Fachberater: TB Käferhaus GmbH, Werkraum Wien Ingenieure ZT-GmbH

Erweiterungsbau UN Campus

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Das Bild zeigt das Modell einer Anerkennung für einen Entwurf für den Erweiterungsbau des UN Campus in Bonn. Erweiterungsbau UN Campus

Beurteilung durch das Preisgericht (Auszug)

Die städtebauliche Leitidee zielt auf eine räumliche Position, die die drei umgebenden Bezugsebenen - Rhein, Boulevard und Freiraum - einbezieht und hieraus die geometrische Grundform des Dreiecks mit gerundeten Gebäudeecken folgerichtig ableitet.
Der Anspruch der Verfasser, in einem neuen Dreierensemble aus Hochhaussolitären mit dem Posthochhaus und dem Langen Eugen zu bestehen, stellt sich wegen der Grundproportion des Neubaus und der Nähe zum Langen Eugen städtebaulich in Frage. Die räumlichen Beziehungen im Kontext mit dem Alten Abgeordnetenhaus, dem Wasserwerk und Pumpenhaus sowie dem Freiraum gelingen. [...]
Der [...] durch einen kleinen Einschnitt formulierte Eingang entwickelt in seiner Proportion zum Baukörper [...] keine Signifikanz. Die innere Organisation der Büroetagen weist [...] eine klassisch funktionierende Bürostruktur aus, die jedoch wenig Flexibilität und Spielräume für neue Raum- und Arbeitskonzepte öffnen. [...] Die klassische Doppelfassade wirkt in Kopplung mit den massiven Brüstungen für den Innenraum und nach Außen eher konventionell.
Die „nachhaltige Windkraftanlage" als Kronenabschluss des Hochhauses soll den Sitz des Klimarahmensekretariats als klares Symbol nach außen weithin repräsentieren [...]. Die
Wahl eines technischen Symbols wird [...] kontrovers diskutiert. Eine angemessene gestalterische Ausformulierung des Gebäudesockels wird [...] vermisst. [...]
Das freiraumplanerische Konzept ist wenig ablesbar und konserviert zum großen Teil die heute vorhandenen Wegeführungen. Die Öffnung der Hermann-Ehlers-Straße mittels einer großzügigen Treppenanlage in Richtung Park wird begrüßt, ebenso das Angebot einer neuen Möbelfamilie für den Freiraum. [...]


Anerkennung – 1098

Arge Estudio Cano Arquitectos S.L.P., Madrid, ES und hochrein_architekten GbR, Frankfurt a.M. mit Ook_paysage & urbanisme

Entwurfsverfasser: Diego Cano Pintos, Gonzalo Cano Pintos, Alfonso Cano Pintos und Martin Hochrein
Mitarbeiter: Beatriz Pozo Fernández, Manuel Ordóñez Abarca, Mayca Sánchez Carvajal, Alfonso Nebot del Valle, Hedwig Wiedemann-Tokarz
Landschaftsarchitekten: Ook_paysage & urbanisme: Hervé Gastel, Bordeaux,
Fachberater: Gebäudetechnik: HL-Technik Prof. Dr. Klaus Daniels, München; 3i Ingeneria Industrial, D. Teodorino Lopez Lopez Madrid, Statik: MC 2 Estudio de Engeneria, Julio Martinez Calzón, Madrid

Erweiterungsbau UN Campus

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Das Bild zeigt das Modell eines Entwurfs für den Erweiterungsbau des UN Campus in Bonn. Erweiterungsbau UN Campus

Beurteilung durch das Preisgericht (Auszug)

Dem Verfasser gelingt es, die Baumasse des Neubaus in die sensible Situation des Landschaftsraumes am Rheinufer zu integrieren.
Der Neubau - definiert als geknickte, aufgeständerte Hochhausscheibe - schiebt sich mit einer Schmalseite zwischen das Wasserwerk und das ehemalige Vizepräsidentenhaus und zeigt somit Präsenz zum Rheinufer. Darüber hinaus wird zwischen dem Langen Eugen und dem Neubau ein Raum aufgespannt, in dem Wasserwerk, Pumpenhaus und Ärztehaus ihren Platz finden können. Der Neubau erscheint [...] als selbstbewusster Solitär und Kontrapunkt zur umgebenden Bebauung.
Mit der Positionierung des Gebäudes gelingt es, die bestehenden Bäume weitestgehend zu erhalten. Zudem muss durch die Distanz zur Hermann-Ehlers-Straße kein Höhenunterschied im direkten Umfeld des Gebäudes überwunden werden und eine stufenfreie Erschließung ist möglich. Durch die Setzung des Gebäudes entsteht ein grüner Raum in Richtung Langer Eugen. Die Betitelung als „grüner Hof" erscheint typologisch falsch. Der vorgeschlagene Wandel­ gang könnte im Park störend wirken, ebenso wird der Erhalt der großen versiegelten Flächen in Frage gestellt. [...]
Die fragmentierte, polierte Edelstahl-Glas-Fassade des Neubaus ist stark konzeptbildend. Sie soll laut Verfasser entmaterialisierend wirken. Ob diese Wirkung erzielt werden kann, scheint auf Grund der vorhandenen Baumasse fragwürdig. Das gewünschte Licht und Schattenspiel auf der polierten Fassade kann Spannung erzeugen. [...]
Die Flexibilität der Büroflächen durch Open Space und Zellenstrukturen ist [..] gegeben. Der abgeknickte Zweibund, dessen Tiefe [...] im Kernbereich variiert, funktioniert, erscheint jedoch konventionell. [...]

Anerkennung – 1099

XML Architecture Research Urbanism, Amsterdam, NL mit LOLA Landscape Architects, Den Haag, Niederlande

Entwurfsverfasser: Max Cohen de Lara & David Mulder van der Vegt
Mitarbeiter: Sarah van Apeldoorn, Ioana Ciobanu, Anastassia Tia
Landschaftsarchitekten: LOLA Landscape Architects, Den Haag: Ir. Eric-Jan Pleijster
Mitarbeiter: Erica Chladova, Santiago Mora, Brigitta van Weeren, Jos Nijkamp

Erweiterungsbau UN Campus

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Das Bild zeigt das Modell eines Entwurfs für den Erweiterungsbau des UN Campus in Bonn. Erweiterungsbau UN Campus

Beurteilung durch das Preisgericht (Auszug)

Die Arbeit sieht den Erhalt und die Gestaltung der bestehenden Landschaft als „Träger der neuen Identität für den UN-Campus“ vor, in dem Pflanzenarten aus allen UN-Mitgliedsländern zu einer „Weltlandschaft“ versammelt werden: die United Natures. Ob der Nutzer die gärtnerische Pflege gewährleisten kann, ist jedoch zu hinterfragen. Das Gebäude nimmt Bezug zu den ikonografischen Gebäuden der internationalen Modeme auf dem Gelände auf, will sich aber in der Architektursprache durch die schräg gestellten Fassaden „eigensinnig“ davon absetzen. [...]

Das 13-geschossige Hochhaus ist klar auf der Achse von langem Eugen und Ärztehaus ausgerichtet. Durch diese Anordnung im hinteren Teil des Parks werden die Bäume des bestehenden historischen Ensembles weitgehend erhalten.

Durch den großen „footprint“ unterschreitet das Gebäude den gewünschten und notwendigen Abstand zum Vizepräsidentengebäude. Die neuen Funktionen der Wegeführung und Erschließung wie die aufgeschüttete Promenade und der überdachte Verbindungsgang sind in der vorgeschlagenen Form fraglich und können die räumliche Situation des Parks überfordern.

[...] Durch die individuelle Raumaufteilung, [...] die der Fassade vorgelagerten Sedum-Dächer und durch zusätzliche innen liegende „Gärten“ gelingt eine atmosphärische Gestaltung der Innenräume. Die Nutzungen sind sinnig und konsequent untergebracht.

Das interessante Fassadenkonzept kann in der Ausarbeitung nicht überzeugen, da sich die Schrägstellung der Fensterflächen nicht an der Orientierung des Gebäudes ausrichtet [...]. Durch den sehr hohen Fensterflächenanteil in Verbindung mit dem fehlenden Sonnenschutz ist es unwahrscheinlich, dass die energetischen Anforderungen erfüllt werden können. [...]

Alle Modellfotos: Winfried Mateyka, Berlin; Fotorechte liegen beim BBR

Informationen zum Wettbewerb

Auslober, Koordination und Durchführung

Bauherrin / Ausloberin

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

vertreten durch Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

im Geschäftsbereich des

Bundesbauministeriums

Nutzer

Sekretariat des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen zu Klimaänderungen UNFCCC
bei dieser Baumaßname vertreten durch Bundesbauministerium

Koordination und Durchführung

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau, Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Beate Hückelheim-Kaune (Referatsleitung)
Birgit Jacke-Ziegert (Projektleitung)

Wettbewerbsaufgabe

Der UN Campus ist das Zentrum der Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn, auf dem zurzeit ca. 700 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Um den zusätzlichen Raumbedarf für bis zu ca. 330 Mitarbeiter des Klimarahmensekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC) zu decken, soll ein Erweiterungsbau auf dem UN Campus in Bonn errichtet werden.
Angesichts der Aufgaben und Bedeutung des Sekretariats für den internationalen Klimaschutz muss der Neubau in vorbildlicher Weise hohe Nachhaltigkeitsanforderungen hinsichtlich gestalterischer, ökologischer und energetischer Aspekte erfüllen und als hochwertiges Gebäude im Passivhausstandard umgesetzt werden.
Ziel für die geplante Neubaumaßnahme ist es, das Zertifikat „Gold“ entsprechend den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) zu erreichen.Die beiden historischen denkmalgeschützten Gebäude – das „Alte Wasserwerk“ und das „Pumpenhaus“ – sollen in das Gelände und das Nutzungskonzept einbezogen werden.

Wettbewerbsverfahren

Der interdisziplinäre, offene, zweiphasige Wettbewerb für Architekten mit Landschaftsarchitekten wurde am 30. November 2012 ausgelobt gemäß der VOF 2009 und den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013).

Veröffentlichung

Zum Thema

Kontakt

  • Referat A2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
    Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau 
    Straße des 17. Juni 112
    10623 Berlin

    Tel.: +49 30 18401-9202
    Fax: +49 30 18401-9209
    E-Mail: architektur@bbr.bund.de

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