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Beurteilung durch das Preisgericht
„HARD ALEE“
„Hard Alee“ zieht sich rhythmisch über die gesamte Länge der Wand und entwirft eine grafische Metastruktur, die mit Spiegelungen und Perspektivierungen einzelne Flächen arbeitet. In der Mitte verläuft ein aufgesetztes, durch die Türen unterbrochenes, Schaukastenbild, in dem sich gebrochene Pflanzenkohle befindet.
Bezugnehmend auf die Fähigkeit zur Bindung von CO2-Gasen erhält das schwarze Material eine symbolische Dimension, die sich in der Wandmalerei fortsetzt. Hart kontrastierend mit dem orangenen, feuerfarben gestrichenen Quader des Servicekerns ergibt sich ein farbliches Spannungsfeld, das gemeinsam mit den perspektivischen Fluchten den Raum geradezu gewalttätig optisch erweitert.
Kritisch wurde von der Jury diskutiert, dass die mit Kohle gefüllten Vitrinen einerseits den Bezug zur Pflanzwand aufnehmen, andererseits aber etwas aufgesetzt und formalistisch wirken. Dennoch gelingt es der Einreichung, sich innerhalb der überdefinierten architektonischen Situation selbstbewusst zu behaupten.