Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Nutzer-Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
-Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
-Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
AdresseVillemombler Str. 76, 53123 Bonn
Architektdiverse
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III B 2
GesamtkostenJährlicher Gesamtumsatz für Sanierung und baulichen Unterhalt rund 1,5 Millionen Euro
Bruttogrundflächerund 61.250 Quadratmeter
Nutzfläche

Entstehungsgeschichte 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist ein Bundesministerium der Bundesrepublik Deutschland. Der Ursprung des Ministeriums geht zurück bis in das Kaiserreich. Kaiser Wilhelm II. unterzeichnete am 21. Oktober 1917 im Großen Hauptquartier den „Allerhöchsten Erlass über die Errichtung des Reichwirtschaftsamts“. Zum ersten Chef des Reichswirtschaftsamts wurde der Nationalökonom Rudolf Schwander berufen, welcher jedoch krankheitsbedingt bereits nach einem Monat Amtszeit durch Freiherr von Stein abgelöst wurde. Der letzte Organisationsplan des Reichwirtschaftsministeriums ist datiert auf Ende 1943.

Nach dem Krieg begann bereits im Herbst 1945 in den verschiedenen Zonen der von den Besatzungsmächten gesteuerte Aufbau einer deutschen Verwaltung. Nachdem am 10. Mai 1949 die Entscheidung für Bonn als vorläufige Hauptstadt der drei westlichen Besatzungszonen gefallen war, siedelte die damalige Verwaltung für Wirtschaft von Frankfurt nach Bonn um und fand hier ihre Heimat in der ehemaligen Gallwitz Kaserne im Stadtteil Duisdorf.

1949 gilt als Gründungsjahr für das Bundesministerium für Wirtschaft. Die von Mai 1971 bis Dezember 1972 erfolgte Zusammenlegung mit dem Bundesministerium der Finanzen brachte die Umbenennung zum Bundesministerium für Wirtschaft und Finanzen mit sich. 1998 kam aus dem Forschungsbereich der Technologiebereich hinzu, so dass es fortan Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hieß.

2002 war das Ministerium drei Jahre mit Teilen des bisherigen Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung zum Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) vereinigt. Die Trennung der beiden Bereiche erfolgte 2005 unter der Bundesregierung unter Frau Merkel, so dass es seither wieder ein Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gibt.

Die Liegenschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist auf dem Gelände der ehemaligen Gallwitz-Kaserne in Bonn-Duisdorf an der Villemombler Straße untergebracht. Die Gallwitzkaserne wurde von 1936 bis 1938 zur Unterbringung von 564 Mann und 400 Pferden errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gallwitz Kaserne zum Sitz des Bundesministeriums für Wirtschaft. Den ostwärtigen Teil bezog später das Grenzschutzkommando West. Der Kasernenkomplex bestand ursprünglich aus fünf Unterkunftsgebäuden.

Eine kontinuierliche Erweiterung der Liegenschaft erfolgte zwischen den Jahren 1950 bis 1986. Die Liegenschaft besteht heute aus 12 Verwaltungsbauten, einem Werkstattgebäude und einem Casino und wird neben dem BMWi auch durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), dem Bundesministerium für Arbeit- und Soziales (BMAS), Teilen des Kartellamtes und der Hochschule des Bundes genutzt. Der durch das Grenzschutzkommando West genutzte Teil der Gallwitz Kaserne wurde 2016 veräußert und soll einer Wohnbebauung weichen.

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