Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bundesministerium der Verteidigung

Sanierungen, Erweiterung und Neubauten diverser Projekte (BU, KBM und GBM)

NutzerBundeswehr und das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAJUDBw) (Gesamtliegenschaft)
AdresseFontainengraben 150, 53123 Bonn
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III B 2
Kostenrund 1 Millionen Euro Bauunterhaltung / Jahr

Die Liegenschaft

Am 7. Juni 1955 wurde die so genannte „Dienststelle Blank“ in das Bundesministerium für Verteidigung umgewandelt. Kurz zuvor war die Bundesrepublik der NATO (North Atlantic Treaty Organization) beigetreten.

Die Unterbringung des Ministeriums auf der Bonner Hardthöhe begann mit dem Bau der so genannten 1.000-Mann Kaserne ab 1956. Der heute unter Denkmalschutz stehende Bereich stellt die erste deutsche Kasernenanlage modernen Typs dar, auch wenn sie nie für die Truppe, sondern gleich nach der Fertigstellung zur Unterbringung des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) genutzt wurde. Auf dem bis auf 80 Hektar groß angewachsenem Areal wurden mehrere der Gebäude in den letzten Jahren denkmalgerecht saniert und dienen heute sowohl dem Ministerium als auch anderen Bereichen der Bundeswehr-Verwaltung (u. a. auch das Bundesamtes Umweltschutz, Infrastruktur und Dienstleistungen der Bundeswehr (BaJUDBw)).

Auf der Grundlage eines Wettbewerbs wurde in zwei Bauabschnitten von 1979 bis 1987 der so genannte Zentralbereich mit einer Nutzfläche von ca. 85.100 Quadratmetern errichtet.

Diese beiden Bauabschnitte wurden von der Planungsgruppe Groth und Lehmann-Walter, Bonn geplant, ein dritter Bauabschnitt mit dem Ministergebäude und dem pyramidenförmigen Südkasino wurde von Prof. J. P. Hölzinger, Bad Nauheim entworfen und bis 1997 fertig gestellt.

Zusammen mit dem Zentralbereich wurden drei Parkpaletten mit jeweils zwei bis drei Parkplatzebenen erstellt, die mittelfristig aufgrund des Bauzustands ersetzt werden müssen.
Die momentane Planung zur Umsetzung dieser Baumaßnahme geht davon aus, dass an einem ehemaligen Parkpalettenstandort (Parkpalette Süd) ein zentraler Parkhausneubau mit ca. 1.100 Stellplätzen entsteht. Der Standort bietet kurze Anfahrtswege, eine Wiedernutzung bisher bebauter Flächen bzw. ergänzende Beanspruchung von ökologisch weniger wertvollen Flächen und eine gute, fußläufige Erreichbarkeit des Zentralbereichs.

Neubau Nordkasino

Das ehemalige Kasino Nord ist 2014 aufgrund von Schäden in der Baukonstruktion abgebrochen worden. Der Neubau einer Behördenkantine Haus 209 soll im Bundeswehrstandard für 550 Verpflegungsteilnehmer im Zweischichtbetrieb errichtet werden.

Der Raumbedarf (Netto-Grundfläche) inklusive „Zusatzflächen“ wie z.B. Lager Geräte, Geschirrrückgabe, Verkehrswege, Technikfläche usw. beträgt ca. 2.000 Quadratmeter.

Weiterführender Link zur Geschichte des Verteidigungsministeriums:

https://www.bmvg.de/de/ministerium/geschichte-des-verteidigungsministeriums/die-hardthoehe

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