Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Umbau-, Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen im BMVI, Liegenschaft Robert-Schuman-Platz

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Bonn Quelle: BBR

Projektdaten

  • Nutzer Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
  • Adresse Robert-Schuman-Platz 1, 53175 Bonn, Deutschland
  • Architektur beyß Architekten, Bonn, mit ZWP Ingenieure Köln und Planungsbüro Dittrich, Neustadt / Wied
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III B 3
  • Gesamtkosten rund 25,8 Millionen Euro
  • Baubeginn 2013
  • Fertigstellung 2018
  • Bruttogrundfläche rund 65.600 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Die Liegenschaft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am Robert-Schuman-Platz 1 in  Bonn wurde  im September 1989 nach dreijähriger Bauzeit als Bundesverkehrsministerium (BMV) eingeweiht und bezogen. 

Die Entwurfsplanung stammt von Deiß / Bargou Architekten, München; die Ausführungsplanung Bauausführung wurde dem Architekturbüro Eller Maier Walter, Düsseldorf  übertragen. Das sechsgeschossige Hauptgebäude hat einen sternförmigen Grundriss, wobei sechs Gebäudeflügel um einen zentralen Hallenbereich angeordnet sind. Der Bau misst 185 Meter Länge und 135 Meter Breite sowie eine Höhe von circa 31,5 Meter (gemessen von der Oberkante Fußboden des 2. Untergeschosses bis zur Oberkante der Dachaufbauten). Das Gebäude wurde als Stahlbeton-Skelettbau mit  Flachdach und einer gedämmten Naturstein- beziehungsweise Metall/Glas-Fassade ausgeführt.

Ein zeitgleich mit dem Hauptgebäude errichteter dreigeschossiger Erweiterungsbau hat einen langgestreckten achteckigen Grundriss und ist über einen erdgeschossigen Verbindungsgang mit dem Hauptgebäude verbunden. Die Maximalabmessungen betragen 80 Meter Länge, 20 Meter Breite sowie circa 15 Meter Höhe. Zur Ermittlung der Höhe wurde ebenfalls von der Oberkante Fußboden des zweiten. Untergeschosses bis zur Oberkante der Dachaufbauten gemessen.

Der Erweiterungsbau wurde ebenfalls als Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach errichtet. Eine Metall-Glas-Fassade umhüllt die Außenwände. Beide Gebäude bilden gestalterisch eine Einheit.

Umfassende Baumaßnahmen

Das Gebäude erhält nach 25-jähriger Nutzung ein umfassendes Maßnahmenpaket mit Brandschutz- und Energiesparmaßnahmen sowie der Erneuerung baulicher und technischer Anlagen.

In den vergangenen Jahren wurden bereits einzelne Baumaßnahmen ausgeführt: 2001 erhielt die Liegenschaft eine Modernisierung und Erweiterung der IT-Vernetzung. Im Jahr 2008 wurde die Kantine neugestaltet und 2009 die Tiefgaragen saniert.

Die neuen Baumaßnahmen beinhalten:

- die Ertüchtigung des Brandschutzes im Konferenzbereich
- die Ertüchtigung der Rettungswege (Flurdecken, Türen) in den Büroetagen
- die Errichtung einer Brandmelde-/Sprachalarmierungsanlage
- die Errichtung einer zusätzlichen Netzersatzanlage
- die Dachsanierung unter energetischen Gesichtspunkten
- die Umrüstung der Beleuchtung in Fluren und der zentralen Halle in LED-Technik
- die Erneuerung der Raumlufttechnischen Anlagen mit Wärmerückgewinnung

Die Baumaßnahme ist im Dezember 2018 im bewilligten Kostenrahmen fertiggestellt worden.

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