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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Brandschutzertüchtigung

Blick über den Robert-Schuman-Platz zum Haupteingang des Bundesumweltministeriums in Bonn Dienstsitz des BMU in BonnDienstsitz des Bundesumweltministeriums am Robert-Schuman-Platz in Bonn Quelle: BMU / Klaus Ockenfeld

NutzerBundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
AdresseRobert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn
Architekt[sic!] Architekten und Ingenieure, Köln
BrandschutzgutachterPabst und Partner, Bonn
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III B 3
FachingenieureBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III S 2
Gesamtkosten*rund 15,8 Millionen Euro
Wettbewerb2009, Verhandlungsverfahren gemäß VOF
Baubeginn2012
Fertigstellung2019
Bruttogrundflächerund 83.400 Quadratmeter
Nutzflächerund 51.300 Quadratmeter

*Stand der haushaltrechtlich anerkannten Kosten einschließlich der Honorare. Aufschläge für allgemeine Risiken und zwischenzeitliche Preisindexsteigerungen sind noch nicht enthalten.

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung leitet die Brandschutzsanierung am Dienstsitz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Bonn. Die Baumaßnahmen wurden 2012 begonnen und sollen planmäßig im Sommer 2019 abgeschlossen sein.

Die Bauaufgabe gliedert sich in drei Teile:

  1. Eine im März 2007 beauftragte Schwachstellenanalyse hat eine Vielzahl von Brandschutzmängeln aufgezeigt. Es wurde ein umfassendes Brandschutzkonzept für das gesamte Gebäude erstellt, welches durch die Baumaßnahme vollständig umgesetzt wird. Schwerpunkte der Brandschutzsanierung sind der Austausch von Türen, das Schotten von Rohr- und Leitungsdurchbrüchen, der Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage sowie einer Objektfeuerwehrfunkanlage.
  2. Weiterhin wird die Eingangshalle brandschutztechnisch ertüchtigt, so dass dort weiterhin Konferenzen und andere Veranstaltungen stattfinden können.
  3. Das Lichtdach bestehend aus 51 Stück Pyramiden aus Acrylglas über der Eingangshalle ist aufgrund von Undichtigkeiten sanierungsbedürftig. Es entspricht zudem nicht den aus den oben genannten Maßnahmen resultierenden Brandschutzanforderungen und wird daher vollständig erneuert.

Die Deutsche Bundespost führte 1979 einen Wettbewerb für den Neubau des Bundesministeriums für das Post- und Fernmeldewesen (BMP) durch. Das Wettbewerbsgebiet wurde begrenzt durch den damals in Planung befindlichen Neubau des Bundesverkehrsministeriums im Süd-Osten, den Platzbezirk an der U-Bahnstation Bad Godesberg Nord im Süden, der unterirdischen Trasse der Stadtbahn im Süd-Westen und die Grünzone (Rheinaue) im Nord-Westen. Den 1. Preis erhielten die Freien Architekten Heinle, Wischer und Partner aus Stuttgart. Das Ministerium wurde 1987 fertiggestellt. Im Jahre 2000 ging das BMP in das Ressort des BMU über.

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