Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Bauprojekt Bundesministerium für Gesundheit

Neubau für das Bundesministerium für Gesundheit, Bonn

Das Bild zeigt die Südansicht des Gebäudes des Bundesministeriums für Gesundheit in Bonn. Bundesministerium für Gesundheit Südansicht Quelle: BBR / Thomas Riehle

Projektdaten

  • Nutzer Bundesministerium für Gesundheit
  • Adresse Rochusstraße 1, 53123 Bonn
  • Architektur Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III B 1
  • Gesamtkosten rund 28 Millionen Euro
  • Wettbewerb 2004
  • Baubeginn 2005
  • Fertigstellung 2007
  • Bruttogrundfläche rund 17.200 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Der neue Dienstsitz des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) in Bonn entstand zwischen 2005 und 2007 unter der Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung und ist das Ergebnis konsequenter Anwendung der Methoden Technologischer Architektur. In einer vernetzten Betrachtung von Individuum, Komfort und Wohlfühlarchitektur entsteht eine neue Arbeitswelt der Zukunft. Das Bauensemble verbindet Landschaft und vorhandene Architektur und stärkt so Strukturen und Achsen für ein neues Stadtquartier. Ein intelligentes Energiekonzept sorgt für maximale Behaglichkeit bei minimierten Kosten. In Verbindung mit nutzervariablen Gebäudestrukturen sind so Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit selbst bei zukünftiger Umnutzung garantiert.

Details zum Bauprojekt

Aus der Beurteilung des Preisgerichtes

"Insgesamt handelt es sich um einen Entwurf, der in städtebaulicher, architektonischer, funktionaler sowie wirtschaftlicher Hinsicht ausgewogen ist und eine langfristige Werthaltigkeit verspricht."

Technologische Architektur

Die signifikante Architekturlösung der Düsseldorfer Architekten Petzinka Pink Technologische Architektur für das Bundesministerium für Gesundheit zeigt, dass man auch heute günstig und intelligent bauen kann. Die technologische Betrachtung einer Bauaufgabe gewährleistet vernünftige und nachhaltige Entwurfslösungen unter ökonomischem Einsatz von Mitteln und Materialien bei optimaler Erfüllung der Nutzerbedürfnisse.

Was ist – was wird

Vorgefundene städtebauliche Gegebenheiten wurden sinnvoll mit der neuen Architektur weiterentwickelt und durch ein großes Landschaftskonzept verknüpft. Durch die Konzentration der benötigten Büroflächen werden Freianlagen kultiviert und so Wohlfühlarchitektur erlebbar gemacht.

Grün - Kunst - Haus – eine schöne, neue Adresse

Das neue Gebäudeensemble ist so ausgestaltet, dass die repräsentative Vorfahrt im Mittelbau vom Hochhaus und dem langgestreckten Gebäudetrakt schützend flankiert wird. Die Positionierung der Bibliothek im mittleren Gebäudeteil verkörpert gleichermaßen den Fluss von Wissen wie von Menschen. Die bestehenden und zukünftigen Kunst-Skulpturen auf den weiten Freiflächen schaffen Blickachsen und Beziehungen. 

Hochhaus nach menschlichem Maßstab

Das neue Hochhaus mit seinen 13 Obergeschossen bildet ein attraktives städtebauliches Pendant zum Hochhaus des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Der sandfarbene Werkstein der Fassaden im Zusammenspiel mit transparenten und opaken Glasflächen und schimmernden Metallflächen zitiert optisch Naturphänomene. Eine intelligente Haustechnik sorgt für ein Wohlfühlklima, das sich ganz nach den Bedürfnissen der Nutzer richtet.

Visitenkarte für ein Ministerium

Effiziente, menschliche und zukunftsfähige Architektur bietet allen Mitarbeitern des Ministeriums ein anregendes und wohlorganisiertes Arbeitsumfeld zur optimalen Erfüllung ihrer Aufgaben. 

Blick in die Zukunft

Die Anforderungen an Arbeitsplatzsysteme und Kommunikationsformen sind im ständigen Wandel. Wo heute Einzelbüros stehen, ist morgen ein Teamraum angemessen. Wo heute Büroräume gebraucht werden, benötigt man morgen Wohnraum. Zukunftsfähige und nachhaltige Architektur ist auf diese Veränderungen vorbereitet und bereit.

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