Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Kunst am Bau

  • Status ??????
  • Veröffentlichung 29.06.2010

Der Siegerentwurf von Leni Hoffmann sieht eine farbig lackierte und teilweise reliefartige Arbeit vor, die die Stirnseite des neuen Speisesaals fast gänzlich ausfüllt.

Die Künstlerin selbst beschreibt ihr Werk wie folgt: "Auf die weiße Wandfläche wird eine rechteckige, an der Unterkante scharf begrenzte, aber nach oben sowie zu den Seiten hin sich auflösende glänzende Fläche aus stark iridisierende ‚Kipplack’ angelegt. Die Farbe ändert sich im Vorbeigehen bzw. Daraufzuschreiten. Gebrochen wird der Lackriegel durch eine matte graue organische Form. In einem flachen Relief von circa 3 mm Stärke scheint die organische, in grauem Armierputz ausgeführte Form eine Schüttbewegung zu zitieren, die im Augenblick des Schauens angehalten wirkt."

Das Preisgericht hat der souveräne Umgang mit Malerei, die Aktivierung des Raumes durch unterschiedliche gestalterische Setzungen überzeugt: "Changierende Oberflächen stehen gegen malerische Verlaufsspuren. So entsteht ein lebendiger Farbraum, der den Dialog mit dem Betrachter sucht."

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