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Neubau eines Laborgebäudes
Der Neubau zeigt sich nach außen als schlichter Kubus. Der Innenraum ist mit hochsensibler, komplexer Technik ausgestattet.
Mit dem Bau des Willy-Wien-Laboratoriums entstand am Wissenschaftsstandort Berlin-Adlershof ein neuer Elektronenbeschleuniger zur Messung und Normierung von Licht- und Wärmestrahlungen im ultravioletten Spektralbereich. Eigentümerin der Anlage ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Die Metrology Light Source (MLS) befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Elektronen-Speicherring BESSY II in Berlin-Adlershof, der vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie betrieben wird. Das Gebäude ist fertiggestellt und an den Nutzer übergeben. Für das Projektmanagement zeichnete das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – Referat BB VI 2 – verantwortlich.
Das Willy-Wien-Laboratorium besteht aus einem Laborgebäude mit einer Halle, in der sich der Speicherring mit zahlreichen Messplätzen befindet, und einem zweigeschossigen Einbau für den Betrieb und die Auswertung der Daten. Um die Messungen möglichst erschütterungsfrei durchführen zu können, ist die 60 Zentimeter dicke Betonsohle im Messbereich vom übrigen Gebäude und deren Fundamente durch eine Fuge schwingungsentkoppelt. Herzstück des Willy-Wien-Laboratoriums ist ein Niederenergie-Speicherring für Photonen-Energien im Spektralbereich von ultraviolett bis extrem ultraviolett.