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Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren
Das Preisgericht tagte am 11. September 2018 unter dem Vorsitz von Leonie Baumann, Rektorin der Weißensee Kunsthochschule Berlin, im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Es wurden ein 1. Preis und ein 2. Preis vergeben.
„Die Leiter der Welt“
Heidi Sill, Berlin
„Prinzipien der Annäherung“
Adib Fricke, Berlin
„Skala“
Thomas Henninger, Berlin
1778 Felix Stumpf und Ivar Veermäe, Berlin
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist das metrologische Staatsinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Sie nimmt gesetzliche Aufgaben wie die Darstellung und Bewahrung physikalischer Einheiten und die Prüfung von Messgeräten wahr. Für das Tieftemperaturzentrum wird ein Neubau auf dem Campus der PTB errichtet, der sogenannte Walther-Meißner-Bau. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.
Das Architekturbüro Rohdecan aus Dresden ging als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervor und ist mit der Planung des Gebäudes beauftragt. Der Walther-Meißner-Bau soll Labor-, Mess- und Reinräume für höchst genaue Messungen der Temperatur und für Forschungsarbeiten rund um supraleitende Sensorik bieten. Für diese High-Tech-Aufgaben wird das Gebäude mit besonders hochwertiger Bau- und Gebäudetechnik versehen.
Durch diese Rahmenbedingungen sollen die Messbedingungen im Neubau erheblich verbessert werden, um ein Vordringen in den Nano-Kelvin-Bereich zukünftig zu ermöglichen. Der Neubau ist als „kompakter viergeschossiger Kubus mit kommunikativer geschossweiser Funktionsabbildung“ vorgesehen. Der Eingang des Hauses im Erdgeschoss und alle Wege innerhalb des Hauses münden in geschossweise angeordnete Kommunikationszonen. Im ersten Obergeschoss weitet sich die Kommunikationszone vor dem Sitzungsraum auf. Eine großzügige Treppe mit offenem Luftraum verbindet alle vier Geschosse.
Für den Walther-Meißner-Bau sollte eine künstlerische Gestaltung gefunden werden, die auf die architektonische Gestaltung des Gebäudes eingeht und sich thematisch mit der Forschungstätigkeit im Tieftemperaturzentrum auseinandersetzt. Es stehen maximal 50.000 Euro (brutto) für die Realisierung des Kunstwerks zur Verfügung.
Das Verfahren wurde als nicht-offener, anonymer Wettbewerb mit offenem vorgeschaltetem Bewerberverfahren durchgeführt. Die Ausschreibung erfolgte gemäß des Leitfadens „Kunst am Bau“ (BMUB 2012) und in Anlehnung an die Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). In der Auswahlgremiumssitzung am 5. März 2018 waren aus 170 eingegangenen Bewerbungen insgesamt zehn Künstlerinnen und Künstler für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewählt worden. Tag der Auslobung war der 24. Mai 2018.
Referat A2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
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