Hinweis zur Verwendung von Cookies
Wir verwenden auf unserem Internetangebot nur technisch notwendige Cookies, beispielsweise bei Login-Feldern. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes (Digitalisierungszentrum)
Anfang 2022 ist ein Großteil des Torhauses Nord im Rohbau fertiggestellt.
Unter der Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) werden seit 2009 auf der Liegenschaft der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Berlin-Charlottenburg Baumaßnahmen aus einem öffentlichen, städtebaulichen Wettbewerbsverfahren, dem „Masterplan“ umgesetzt. Das Torhaus Nord gehört dabei zu den Neubauten, die künftig das historische Observatorium flankieren.
Für das Projektmanagement des Torhauses Nord zeichnet das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) – Referat BB VI 2 – verantwortlich. Als sogenanntes Digitalisierungszentrum umfasst das Gebäude künftig Büroräume für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PTB, die im IT-Sektor tätig sind. Im Erdgeschoss entsteht zudem die zentrale Pforte des PTB-Areals sowie ein Empfangsbereich.
Im Projekt wird in sinngemäßer Anwendung der Qualitätsstandard Silber des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundes umgesetzt.
Konzept
Unter Berücksichtigung der Gestaltungskriterien des Masterplanes sieht das Konzept für das Torhaus Nord ein Gebäude vor, das sich gegenüber dem historisch bedeutsamen Observatorium zurücknimmt. Es bildet einen Zwillingsbau zum ebenfalls von Staab Architekten entworfenen Torhaus Süd.
Der Entwurf sieht einen klaren, monolithischen Baukörper mit einer gleichmäßig gegliederten Lochfassade vor. Die Klinkerfassade passt sich in Materialität und Farbigkeit den historischen, denkmalgeschützten Institutsgebäuden der Liegenschaft an.
Mit der Bebauung der Grundstücksecke Marchstraße / Guerickestraße wird die im Krieg zerstörte, historische Bebauung sinngemäß wiederhergestellt. Das Torhaus Nord soll als Startpunkt einer inneren, nördlichen Straßenachse den zukünftigen Haupteingang des PTB-Standortes markieren. Eine großzügige Zufahrt ermöglicht den Anlieferverkehr von der Marchstraße. Die zentrale Pforte im Erdgeschoss ist Empfangspunkt für Gäste und Mitarbeiter der PTB.
Das Torhaus Nord selbst wird über einen zentralen Haupteingang erschlossen.
Von der Marchstraße kommend, betreten externe Besucher ein großzügiges Foyer, in dem sie sich über die Geschichte der PTB informieren können.
In den Obergeschossen befinden sich Einzel- und Mehrfachbüros. Sie gruppieren sich um einen zentralen Gemeinschaftsbereich mit Teeküchen, Besprechungsräumen und Servicetechnik.
Im Untergeschoss wurde ein Sportraum für die Gesundheitsförderung eingeplant. Das Dachgeschoss kann bei Bedarf ausgebaut werden.
Planung und Genehmigung
Im August 2019 schloss das Büro Staab Architekten zusammen mit dem Büro kando (Technische Gebäudeausrüstung) und dem Büro ifb frohloff staffa kühl ecker (Tragwerksplanung) die Entwurfsplanung ab. Die Außenanlagen plante das Büro sinai.
Im Mai 2020 lag die Baugenehmigung vor und Ende 2020 war die Ausführungsplanung für den Beginn der Rohbauarbeiten abgeschlossen.
Rohbau
Der Baubeginn wurde im November 2020 der Obersten Bauaufsichtsbehörde angezeigt. Die Arbeiten an der Baugrube und an der Gründung des Gebäudes liefen ohne Komplikationen. Der Rohbau konnte planmäßig beginnen.
Im Oktober 2021 war der Rohbau des Torhauses Nord der PTB bereits weit fortgeschritten.
Nächste Schritte: Fertigstellung
Die baulichen Maßnahmen am Gebäude sind im Wesentlichen abgeschlossen. Es folgen die Arbeiten an den Außenanlagen und das Anschließen der technischen Infrastruktur des Neubaus an die der Gesamtliegenschaft. Die Fertigstellung wird für 2024 erwartet.