Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Wettbewerbsergebnisse

  • Status ??????
  • Veröffentlichung 09.11.2010

Der am 18. August 2010 vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Vertretung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgelobte Wettbewerb für ein Plusenergiehaus mit E-Mobilität ist entschieden.

1. Preis: Universität Stuttgart
Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Werner Sobek
MA: Dipl.-Ing. Michael Herrmann, Dipl.-Ing. Architekt Christian Bergmann/MA Sc. Thorsten Klaus
mit
Institut für Gebäudeenergetik, Dipl.-Ing. Jörg Arold
Lehrstuhl für Bauphysik, Dipl.-Ing. Jan Paul Lindner
Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement, Dipl.-Physiker Florian Klausmann (Mobilitätskonzepte)
und
Werner Sobek Stuttgart GmbH, Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Werner Sobek
MA: Dipl.-Ing. Architekt Petra Michaely
Werner Sobek Green Technologies GmbH, Stuttgart
Dr.-Ing. MA Heide Schuster, Dr.-Ing. Thomas Winterstetter
MA: Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-BW (FH) Jürgen Schroth, Dipl.-Ing. Viola Kosseda



2. Preis: TU Dresden
Institut für Energietechnik/Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung
Prof. Dr.-Ing. Clemens Felsmann
MA: Dipl.-Ing. Felix Panitz
mit
Institut für Gebäudelehre und Entwerfen
Prof. Carsten Lorenzen
MA: Dipl.-Ing. Reinhard Mayer, Dipl.-Ing. Christoph Richter
Institut für Bauklimatik (Bauphysik), Dr.-Ing. Rudolf Plagge
Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik (Elektrische Lastgänge, Speicher)
Prof. Dr.-Ing. Peter Schegner
Institut für Angewandte Informatik (Gebäudeautomation, Energiemanagement), Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Kabitzsch
Institut für Baubetriebswesen (Kosten, Wirtschaftlichkeit)
Prof. Dr.-Ing. Rainer Schach
Professur für Betriebliche Umweltökonomie (Ökobilanzierung), Prof. Dr. Edeltraut Günther
HMX, Dresden, Dipl.-Ing. Architekt Reinhard Mayer, Dipl.-Ing. Architekt Christian Hellmund
und
ProfessorPfeiferundPartner-Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Darmstadt, Cottbus und andere
Prof. Dipl.-Ing. Matthias Pfeifer, Dipl.-Ing. Ute Pfeifer
MA: Dipl.-Ing. Hendrik Lindner



3. Preis: Universität der Künste Berlin
Institut für Architektur und Städtebau, Fg Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre
Prof. Dr. Ing. Christoph Gengnagel
Fg Versorgungsplanung und Versorgungstechnik
Prof. Dr.-Ing. Christoph Nytsch-Geusen
MA: Dipl.-Ing. André Sternitzke, Dipl.-Ing. Jörg Huber/Felix Heisel
mit
Institut für urbanen Holzbau
Dipl.-Ing. Architekt Daniel Rozynski
MA: Dipl.-Ing. Architekt Philipp Koch, Dipl.-Ing. Architekt Matthias Schrimpf, Dipl.-Ing. Architekt Christoph Roedig
Happold Ingenieurbüro GmbH, Berlin
Paul Rogers, B. Sc. Christian Wiezorek


Der erste Preisträger überzeugte das Preisgericht aufgrund folgender Aspekte:
Die Stärke des Gebäudekonzeptes liegt in der Modularisierung der Gebäudeteile, die in verschiedenen Modellen überzeugend angeboten wird, zudem in einer Grundrissstruktur mit Ost- West-Orientierung, die die Versorgungs- und Erschließungsspange in die Mitte setzt, so dass ein moderner, vielseitig nutz- und brauchbarer Gebäudetyp angeboten wird. Als solches ist es ein tragfähiges, architektonisch zeitgemäßes und anpassungsfähiges Konzept, das einen innovativen Beitrag darstellt.
Die Gebäudeform ist kompakt und der bauliche Wärmeschutz entspricht dem eines Plusenergiehauses; der außenliegende Sonnenschutz ist hochwirksam. Der Entwurf verfügt über ein effizientes Heiz- und Kühlsystem in Verbindung mit einem Wasserspeicher. Die Baustoffauswahl genügt hohen Ansprüchen an die Ökologie. Die Möglichkeit eines hohen Vorfertigungsgrades ist gegeben. Dieses Konzept stellt in überzeugender Art und Weise die Kombination zwischen energieeffzientem Wohnen und Elektromobilität dar. Mit einem Pufferspeicher von 40 Kilowattstunden ist eine gute Eigennutzung der erzeugten elektrischen Energie möglich (50 Prozent). Auch Schnellladekonzepte können so integriert werden. Die Interaktion zwischen Nutzer, Haus und Fahrzeugen wird intelligent über Smartphone-Konzepte geplant und eröffnet damit zukunftsweisende Anwendungen. Die Lade- und Speicherkonzepte in der Gesamteinbindung sind schlüssig und gut dargestellt. Die Präsentation von Informationen aus Elektromobilität und Energiestatus für den Nutzer und zum Teil auch für die Öffentlichkeit sind sehr gut konzipiert und repräsentieren das Thema in hervorragender Weise.

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