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Deutsches Archäologisches Institut (DAI)

Das Deutsche Archäologische Institut ist eine Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts, deren Geschichte bis auf die Gründung des "Istituto di corrispondenza archeologica" 1829 zurückreicht. Das DAI ist heute mit seiner Zentrale in Berlin, drei Kommissionen, sieben Abteilungen, fünf Außenstellen und vier Forschungsstellen weltweit präsent.

Die Zentrale in Berlin befindet sich im Ortsteil Dahlem in der Podbielskiallee 69-71. Der Standort besteht aus den drei Gebäuden:

  • Wiegandhaus,
  • Orienthaus,
  • Bittelhaus.

Unweit der Zentrale befindet sich die Liegenschaft Im Dol 2-6, bestehend aus vier Gebäuden (Haus I-IV).

Liegenschaft Podbielskiallee 69-71

Wiegandhaus

Das Wiegandhaus wurde im Jahr 1911 durch den Architekten Peter Behrens für die Familie des Archäologen Theodor Wiegand als neoklassizistische Villa errichtet und steht heute einschließlich des Gartens unter Denkmalschutz. In der Fassade sowie im Garten sind archäologische Funde eingearbeitet, die mehrere Tausend Jahre alt sind.

Derzeit läuft die Planung für eine Trockenlegung des Kellergeschosses, welches auf Grund einer in die Jahre gekommenen Außenwandabdichtung Feuchtigkeitsschäden aufweist. Weiterhin ist eine Verbesserung des baulichen Brandschutzes unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz geplant. Nach Fertigstellung der Trockenlegung des Kellergeschosses ist eine Wiederherstellung des Gartendenkmals vorgesehen.

Orienthaus

Das ebenfalls denkmalgeschützte Orienthaus wird seit den 1980er Jahren durch die Orientabteilung des DAI genutzt. Seit 2011 wurde in mehreren Einzelabschnitten die Kelleraußenwand abgedichtet und die Feuchtigkeitsschäden im Keller beseitigt. Des Weiteren wurde die Gartenterrasse nach historischem Vorbild erneuert. Derzeit wird auch hier die Verbesserung des baulichen Brandschutzes unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz geplant.

Bittelhaus

Das Bittelhaus wurde in den 1970er Jahren als zweigeschossiges Verwaltungsgebäude einschließlich Bibliothek und Archiv in Stahlskelettbauweise errichtet. Erd- und Obergeschoss haben eine Glas-Aluminium Vorhang-Fassade. Es wurde in den Jahren 2010 bis 2011 nach 30 Jahren Nutzungsdauer umfassend energetisch saniert. Mit der Sanierung wurden irreparable Schäden an der Fassade des Gebäudes, sowie die brandschutztechnischen und bauphysikalischen Defizite behoben. Ein weiteres Ziel war die barrierefreie Erschließung des Gebäudes. Bei der Sanierung wurde die Fassade mit verbesserter Dämmung originalgetreu wieder hergestellt.

Liegenschaft Im Dol 2-6

Haus I

Das Haus I, eine Villa aus dem Jahre 1910 wird durch das DAI als Gästehaus des so genannten „Lepsius-Kolleg“ und durch das Labor für Archäozoologie genutzt.

Haus II-IV

Die Häuser II-IV, die 1938 offiziell als Beamtenwohnungen errichtet wurden, werden vom DAI seit vielen Jahren als Büro, Labor- und Archivflächen genutzt. Unter anderem sind hier die Eurasienabteilung, die Labore für Archäobotanik, für Dendrochronologie und die Prähistorische Anthropologie untergebracht. Teile des Hauses III sind zudem als Privatwohnungen vermietet. In den kommenden Jahren ist eine sukzessive Sanierung der Häuser, angefangen mit einer umfassenden Dachsanierung geplant.

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