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Neubau
Notfallaufnahme des Bundeswehrkrankenhauses mit Zufahrts- und Eingangsbereich
Von 2013 bis 2014 leitete das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung den Neubau der Notfallaufnahme für das Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Die Baumaßnahme wurde unter anderem erforderlich, weil die ursprüngliche Unterbringung dem gestiegenen Bedarf nicht mehr genügte und technisch überholt war. Die Notfallaufnahme stellt eine wesentliche Anlaufstation zur Aufnahme neuer Patentinnen und Patienten dar und hat somit für den Betrieb des Krankenhauses eine hohe Bedeutung. Das Bundeswehrkrankenhaus steht unter militärischer Leitung, ist aber Teil der Gesamtversorgung im Land Berlin und damit für zivile Patientinnen und Patienten zugänglich.
Das Gebäude umfasst auf insgesamt etwa 800 Quadratmetern Nutzungsfläche beziehungsweise 1.750 Quadratmetern Brutto-Grundfläche die Bereiche Schockbehandlung inklusive eines eigenen Computertomographen für Schwerverletzte, Untersuchungs- und Behandlungsräume für ambulante Patientinnen und Patienten inklusive eines Eingriffsraumes sowie eine Aufnahmestation mit zentralem Monitoring. Die Erkrankten gelangen entweder selbstständig gehend über eine Anmeldung mit Wartebereich oder direkt vom Rettungswagen über die Liegend-Anfahrt in das Gebäude. Die Behandlung innerhalb der Notfallaufnahme ist für maximal 24 Stunden ausgelegt, danach wird die Patientin bzw. der Patient entlassen oder über einen Verbindungsgang bzw. einen Bettenaufzug in die weiteren Bereiche des Krankrenhauses verlegt.
Um das Projekt aufgrund der medizinischen Dringlichkeit schneller realisieren zu können, wurde die Maßnahme 2012 inklusive der Planungsleistungen ab Leistungsphase 5 HOAI an einen Generalunternehmer vergeben. Dieser sollte das Projekt in Systembauweise umsetzen. Im Februar 2014, drei Monate vor dem geplanten Übergabetermin, meldete der Generalunternehmer Insolvenz an. Der festgestellte Leistungsstand ließ jedoch eine Fertigstellung im Terminplan bei Weitem nicht erwarten. Infolgedessen musste innerhalb kürzester Zeit die Projektorganisation grundlegend neu aufgestellt werden. Die Restleistungen und die Mängelbeseitigung für Bau- und Planungsleistungen waren zu vergeben, sodass der Baubetrieb im Mai 2014 wieder aufgenommen werden konnte.