Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Julius-Leber-Kaserne – Schwimmhalle

Denkmalgerechte Sanierung

Schwimmhalle der Julius-Leber-Kaserne in Berlin mit Wandmosaik im Hintergrund Schwimmhalle Julius-Leber-Kaserne Wandmosaik in der Schwimmhalle der Julius-Leber-Kaserne

Projektdaten

  • Nutzer Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Berlin
  • Adresse Kurt-Schumacher-Damm 41, 13405 Berlin, Deutschland
  • Architektur Eckert + Honegger Architekten GmbH, Berlin
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 2
  • Gesamtkosten 4,6 Millionen Euro
  • Baubeginn 2013
  • Fertigstellung 2015
  • Brutto-Grundfläche rund 2.400 Quadratmeter
  • Nutzungsfläche rund 1.100 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Das Hallenschwimmbad ist Teil der zwischen 1936 und 1939 für die Luftwaffenverbände errichteten Kaserne. Als Point de Vue der Mittelachse sowie als bestimmendes Bauwerk am ehemaligen Appellplatz nimmt das Bauwerk eine zentrale städtebauliche Stellung ein.

Mit der aktuellen Sanierung wurde insbesondere die Betriebstechnik erneuert. Durch einen Wechsel der Technik zur Wasserdesinfektion auf Membranzellenelektrolyse entfiel das bisher notwendige Gefahrenstofflager für Chlorgas. Der gewonnene Raum wurde zu einem geräumigen Saunabereich.

Während das denkmalgeschützte Gebäude äußerlich nahezu unverändert blieb, erhielten die Innenräume eine deutliche Auffrischung. Hierbei wurden Originalbausubstanzen wie das Wandmosaik in der Schwimmhalle, die Solnhofer Natursteinplatten an den Wänden der Umkleideräume und die Türen aus Stahlblech, die aus der Entstehungszeit stammen, aufgearbeitet. Damit ist die Nutzung für die nächsten Jahrzehnte gesichert.

Schwimmhalle Julius-Leber-Kaserne

Bild / Video 2 von 8

Schwimmhalle der Julius-Leber-Kaserne in Berlin mit Wandmosaik im Hintergrund Schwimmhalle Julius-Leber-Kaserne Wandmosaik in der Schwimmhalle der Julius-Leber-Kaserne

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