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Denkmalgerechte Sanierung
Wandmosaik in der Schwimmhalle der Julius-Leber-Kaserne
Das Hallenschwimmbad ist Teil der zwischen 1936 und 1939 für die Luftwaffenverbände errichteten Kaserne. Als Point de Vue der Mittelachse sowie als bestimmendes Bauwerk am ehemaligen Appellplatz nimmt das Bauwerk eine zentrale städtebauliche Stellung ein.
Mit der aktuellen Sanierung wurde insbesondere die Betriebstechnik erneuert. Durch einen Wechsel der Technik zur Wasserdesinfektion auf Membranzellenelektrolyse entfiel das bisher notwendige Gefahrenstofflager für Chlorgas. Der gewonnene Raum wurde zu einem geräumigen Saunabereich.
Während das denkmalgeschützte Gebäude äußerlich nahezu unverändert blieb, erhielten die Innenräume eine deutliche Auffrischung. Hierbei wurden Originalbausubstanzen wie das Wandmosaik in der Schwimmhalle, die Solnhofer Natursteinplatten an den Wänden der Umkleideräume und die Türen aus Stahlblech, die aus der Entstehungszeit stammen, aufgearbeitet. Damit ist die Nutzung für die nächsten Jahrzehnte gesichert.