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Neubau
Das Hauptgebäude beherbergt auf einer Brutto-Grundfläche von 200.000 Quadratmetern einen Großteil der Büros.
Am 29. November 2016 übergab das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) den Neubau für die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) an die Bauherrin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).
Herzstück der neuen Zentrale ist das Hauptgebäude mit zwei angebundenen Torhäusern. Dieser Bereich beherbergt auf rund 200.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche einen Großteil der Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der internen Besprechungsräume sowie das Führungs- und Informationszentrum, ein Konferenzzentrum und die Kantine.
Das Hauptgebäude ist mit deutlichem Abstand zur Straße in einer rasenbedeckten Senke angeordnet, der Baukörper ist in längere und kürzere Gebäudeflügel (Vor- und Rücksprünge) gegliedert, um den riesigen Komplex aus der Fußgängerperspektive kleiner erscheinen zu lassen.
Die Fassaden sind mit vorgehängten, mattglänzenden Aluminiumblechen versehen, die je nach Lichteinfall unterschiedliche Töne, von "champagnerfarben" bis silbergrau, erzeugen. Der Sockel des Hauptgebäudes und die direkt am Bürgersteig angrenzenden Torhäuser sind mit grob strukturiertem Naturstein gestaltet.
Die Technik- und Logistikzentrale am nördlichen Rand des Areals und das Zentrum für Aus- und Fortbildung des Bundesnachrichtendienstes im südlichen Bereich bilden zusammen mit den beiden Torhäusern an der Chausseestraße die vorgelagerten "Bausteine" und vermitteln zwischen dem riesigen Baukörper des Hauptgebäudes und der vorhandenen städtebaulichen Struktur.
20.000 Tonnen Stahl, 135.000 Kubikmeter Beton und 80.000 Kilometer Kabel wurden für den Neubau der BND-Zentrale verbaut.