Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Bundesnachrichtendienst – Aus- und Fortbildungsstätte sowie Besucherzentrum

Südbebauung der Aus- und Fortbildungsstätte des Bundesnachrichtendienstes in Berlin Zentrale des Bundesnachrichtendienstes Die Aus- und Fortbildungsstätte sowie die Dienstunterkünfte werden sowohl vom Bundesnachrichtendienst als auch vom Bundesamt für Verfassungsschutz genutzt.

Projektdaten

  • Nutzer Gemeinsame Aus- und Fortbildungsstätte der Nachrichtendienste (Bundesnachrichtendienst und Bundesamt für Verfassungsschutz)
  • Adresse Chausseestraße 94–97, 10115 Berlin, Deutschland
  • Architektur Lehmann Architekten, Offenburg
  • Wettbewerb begrenzt-offener anonymer Realisierungswettbewerb
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat BB IV 2
  • Gesamtkosten rund 1,1 Milliarden Euro (Gesamtliegenschaft)
  • Baubeginn 2011
  • Fertigstellung 2016
  • Brutto-Grundfläche rund 19.000 Quadratmeter
  • Nutzungsfläche rund 9.500 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Auf dem südlichen Teil des Grundstücks entlang der Habersaathstraße befindet sich der Neubau des Zentrums für Nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung. Schulungsräume für zirka 550 Personen, 110 Appartements sowie ein Besucherzentrum mit Ausstellungs- und Vortragssaal und Café werden auf zirka 9.500 Quadratmetern Nutzungsfläche untergebracht. Für den Entwurf zeichnete das Offenburger Architekturbüro Lehmann Architekten verantwortlich, das sich in einem begrenzt-offenen, anonymen Realisierungswettbewerb gegen 30 Mitbewerber durchsetzen konnte.

Die Aus- und Fortbildungsstätte sowie die Dienstunterkünfte werden sowohl vom Bundesnachrichtendienst als auch vom Bundesamt für Verfassungsschutz genutzt. Das Gebäude stellt mit seinen differenziert ausgebildeten Höfen und Einschnitten einen neuen attraktiven Stadtbaustein dar. Die Fassade ist umlaufend mit einem rotbraunen vorgemauerten Klinker versehen. Der Eingang des zukünftig öffentlich zugänglichen Besucherzentrums wird durch eine Baukörperauskragung betont.

Das Gebäude an der Habersaathstraße bildet, ausgehend von der Stadtmitte, den städtebaulichen Auftakt des gesamten Bundesnachrichtendienst-Geländes.

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