Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Bundeswehrkrankenhaus – Notfallaufnahme

Neubau auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses

Gebäude der Notfallaufnahme mit Blick auf den Eingang Ansicht Notfallaufnahme Bundeswehrkrankenhaus Berlin Gebäude der Notfallaufnahme mit Blick auf den Eingang

Projektdaten

  • Nutzer Bundeswehrkrankenhaus Berlin
  • Adresse Scharnhorststraße 13, 10115 Berlin, Deutschland
  • Architektur HW+P
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 2
  • Gesamtkosten rund 8 Millionen Euro
  • Baubeginn 2013
  • Fertigstellung 2014
  • Bruttogrundfläche 1.750 Quadratmeter
  • Nutzfläche 800 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Bauaufgabe

Die Notfallaufnahme stellt eine wesentliche Anlaufstation zur Aufnahme von neuen Patentinnen und Patienten dar und hat somit für Betrieb und Auslastung des Krankenhauses eine hohe Bedeutung. Der Neubau der Notfallaufnahme wurde unter anderem erforderlich, da die ursprüngliche Unterbringung dem gestiegenen Bedarf nicht mehr genügte und technisch überholt war.

Der Raumbedarf umfasst auf insgesamt etwa 800 Quadratmetern Nutzfläche beziehungsweise 1.750 Quadratmetern Bruttogeschossfläche die Bereiche Schockbehandlung inklusive eines eigenen Computertomographen für Schwerverletzte, Untersuchungs- und Behandlungsräume für ambulante Patientinnen und Patienten inklusive eines Eingriffsraumes sowie eine Aufnahmestation mit zentralem Monitoring. Die Erkrankten gelangen entweder selbstständig gehend über eine Anmeldung mit Wartebereich oder direkt vom Rettungswagen über die Liegend-Anfahrt in das Gebäude. Die Behandlung innerhalb der Notfallaufnahme ist für maximal 24 Stunden ausgelegt, danach wird die Patientin bzw. der Patient entlassen oder über einen Verbindungsgang bzw. einen Bettenaufzug in die weiteren Bereiche des Krankrenhauses verlegt.

Das Bundeswehrkrankenhaus steht unter militärischer Leitung, ist aber Teil der Gesamtversorgung im Land Berlin und damit für zivile Patienten zugänglich.

Projektablauf und Insolvenz des Generalunternehmers

Um das Projekt aufgrund der medizinischen Dringlichkeit schneller realisieren zu können, wurde die Maßnahme 2012 inklusive der Planungsleistungen ab Leistungsphase 5 HOAI an einen Generalunternehmer vergeben. Dieser sollte das Projekt in Systembauweise umsetzen. Im Februar 2014, drei Monate vor dem geplanten Übergabetermin, meldete der Generalunternehmer Insolvenz an. Der festgestellte Leistungsstand ließ jedoch eine Fertigstellung im Terminplan bei Weitem nicht erwarten.

Infolgedessen musste innerhalb kürzester Zeit die Projektorganisation grundlegend neu aufgestellt werden. Die Restleistungen und die Mängelbeseitigung für Bau- und Planungsleistungen waren zu vergeben, sodass der Baubetrieb im Mai 2014 wieder aufgenommen werden konnte.

Weitere Informationen

Bundeswehrkrankenhaus – Neubau Küche Dokumenttyp Bauprojekt

Standort: Berlin Typ: Neubau Nutzung: Sicherheit

Kontakt

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