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Neubau Notfallaufnahme im Bundeswehrkrankenhaus

Gebäude der Notfallaufnahme mit Blick auf den EingangGebäude der Notfallaufnahme mit Blick auf den Eingang Quelle: BBR/Fotograf: Andreas Meichsner


Nutzung / NutzerBundeswehrkrankenhaus Berlin
AdresseScharnhorststraße 13, 10115 Berlin
ArchitektHW+P
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 2
Gesamtkostenrund 8 Millionen Euro
Baubeginn / Fertigstellung2013 / 2014
Bruttogrundfläche1.750 Quadratmeter
Nutzfläche800 Quadratmeter


Am 16.12.2014 konnte die Baumaßnahme dem Nutzer übergeben werden. Nach nutzerinterner Einrichtung ist die neue Notfallaufnahme am 19.03.2015 in Betrieb gegangen.

Bauaufgabe

Die Notfallaufnahme stellt eine wesentliche Anlaufstation zur Aufnahme von neuen Patienten dar und hat somit für Betrieb und Auslastung des Krankenhauses eine hohe Bedeutung. Der Neubau der Notfallaufnahme wurde unter anderem erforderlich, da die ursprüngliche Unterbringung dem gestiegenen Bedarf nicht mehr genügte und technisch überholt war.
Der Raumbedarf umfasst auf insgesamt circa 800 Quadratmeter Nutzfläche beziehungsweise 1.750 Quadratmeter Bruttogeschossfläche die Bereiche Schockbehandlung inklusive eigenem CT für Schwerverletzte, Untersuchungs- und Behandlungsräume für ambulante Patienten inklusive eines Eingriffsraumes sowie eine Aufnahmestation mit zentralem Monitoring. Der Patient gelangt entweder selbstständig gehend über eine Anmeldung mit Wartebereich oder mit einem Rettungswagen über die Liegendanfahrt in das Gebäude. Die Behandlung innerhalb der Notfallaufnahme ist für maximal 24 Stunden ausgelegt, danach wird der Patient entweder entlassen oder über einen Verbindungsgang oder einen Bettenaufzug in die weiteren Bereiche des Krankrenhauses verlegt.

Blick in die Notfallaufnahme Blick in die NotfallaufnahmeBlick in die Notfallaufnahme Quelle: BBR/Fotograf: Andreas Meichsner

Projektablauf und Insolvenz Generalunternehmer

Zur beschleunigten Umsetzung aufgrund medizinischer Dringlichkeit wurde die Maßnahme in 2012 inklusive der Planungsleistungen ab Leistungsphase 5 HOAI an einen Generalunternehmer zur Umsetzung in Systembauweise vergeben. Im Februar 2014, drei Monate vor dem geplanten Übergabetermin, meldete der Generalunternehmer Insolvenz an. Der festgestellte Leistungsstand ließ jedoch eine Fertigstellung im Terminplan bei Weitem nicht erwarten.

Infolgedessen musste innerhalb kürzester Zeit die Projektorganisation grundlegend neu aufgestellt und die Restleistungen und Mängelbeseitigung für Bau- und Planungsleistungen vergeben werden, so dass der Baubetrieb im Mai 2014 wieder aufgenommen werden konnte.

Das Bundeswehrkrankenhaus steht unter militärischer Leitung, ist aber Teil der Gesamtversorgung im Land Berlin und damit für zivile Patienten zugänglich.

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