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Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren
Das Preisgericht unter Vorsitz von Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Weißensee Berlin tagte am 12. Juni 2017 im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Es wurden ein erster Preis und zwei Anerkennungen vergeben. Eine Wettbewerbsarbeit kam in die Engere Wahl. Das Preisgericht empfahl einstimmig die Arbeit des 1. Preisträgers zur Realisierung.
"Cafe Schadow"
Mitarbeiter: Saskia Krafft, Nina Schuiki, Thomas Keip
"Stoff aus Licht (oder Politik der Pause)"
Mitarbeiter: Georg Hobelsberger
Berater: Konstantin Grcic
" Bacteria"
Mitarbeiter: Arne Mittig
Berater: Bettina Kraus, Thomas Becker
Für den Deutschen Bundestag wird ein neues Bürogebäude in der Schadowstraße 4 Ecke Dorotheenstraße in Berlin-Mitte errichtet, das derzeit von dem aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangenen Büro CODE UNIQUE aus Dresden geplant wird. Das neue Büro- und Verwaltungsgebäude dient der Unterbringung verschiedener Fachbereiche der Bundestagsverwaltung sowie einer Arztpraxis für den Betriebsärztlichen Dienst und einer Kantine mit 200 Sitzplätzen.
Der Neubau bildet die nördliche, östliche und teilweise südliche Raumkante eines rund 4.000 Quadratmeter großen Innenhofes, der im Osten und Süden von weiteren Dienstgebäuden des Deutschen Bundestages gefasst wird. Die Gestaltung des Innenhofes erfolgt ebenfalls nach einem Wettbewerbssieg durch das Schweizer Büro Tremp Landschaftsarchitekten GmbH aus Zürich.
Im Rahmen dieses Bauvorhabens sollen drei Kunst-am-Bau-Wettbewerbe für drei Standorte durchgeführt werden.
Der hier ausgeschriebene Wettbewerb für den Standort Kantine mit Cafeteria ist das erste Verfahren. Es werden noch zwei Wettbewerbe folgen für die Standorte Innenhof und die Kommunikationszonen im 1. bis 5. Obergeschoss. Ziel des hier ausgeschriebenen Wettbewerbs ist es, überzeugende künstlerische Entwürfe für ein gesamtheitliches Raumkonzept der Kantine mit Cafeteria zu erhalten, welches dem Anspruch des Standortes angemessen ist.
Der Wettbewerb wurde als nichtoffener Wettbewerb am 17. März 2017 ausgelobt. Das Verfahren war anonym. Es wurden 8 Teilnehmer/innen zu dem Wettbewerb geladen. Die Wettbewerbssprache war deutsch. Die Ausschreibung erfolgte in Anlehnung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Sie folgte den Empfehlungen des Leitfadens - Kunst am Bau, (BMVBS 2013).
Birgit Jacke-Ziegert
Referat A 2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau, Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
Straße des 17. Juni 112
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