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Nicht offener, zweiphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren
Das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten Professor Andreas Hild, München tagte am 30. Mai 2016. Es wurden ein erster, ein zweiter, ein dritter Preis und drei Anerkennungen vergeben. Das Preisgericht empfahl einstimmig die Arbeit des 1. Preisträgers zur Realisierung.
Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
Entwurfsverfasser: Joel Harris, Volker Kurrle
Mitarbeiter: Elena Guerrero Ogando, Eylem Öden, Jaksa Uzur
Fachplaner: Planungsgruppe Kuhn (Brandschutz), Engelsmann Peters (Tragwerk), Paul Gampe (Haustechnik)
Wittfoht Architekten, Stuttgart
Entwurfsverfasser: Prof. Jens Wittfoht
Mitarbeiter: Leonardo Sartori, Elena Golub, Rocio Miranda Barreda, Kathrin Hermanns
Fachplaner: Bobran Ingenieure (Bauphysik), Transsolar (Klimaengineering), Lwkonzept ( Brandschutz)
Schulz und Schulz Architekten GmbH, Leipzig
Entwurfsverfasser: Prof. Ansgar Schulz, Prof. Benedikt Schulz
Mitarbeiter: Katharina Kroth, Taina Puyn, Anne Gelhaar, Matthias Hönig
Fachplaner: BCL Brandschutz – Consult Ingenieurgesellschaft mbH Leipzig
KNERER UND LANG Architekten GmbH, München
Entwurfsverfasser: Eva Maria Lang
Mitarbeiter: Raluca Neagu-Aldan, Marina Borchert, Armin Müller, Johannes Dachsel, Julian Trummer, Martin Klug
Fachplaner: Ralf Gläser (GF); GESA Ing.gesellschaft für Techn. Gesamtplanung mbH, Dresden
kleyer.koblitz.letzel.freivogel Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Entwurfsverfasser: Timm Kleyer, Alexander Koblitz
Mitarbeiter: Stefan Münch, Philipp Posth, Merle Aufleger, Nerina Kosenina
Fachplaner: KUULA Landschaftsarchitekten
ARGE Sunder-Plassmann Architekt, Kappeln | as-if Architekten, Berlin
Entwurfsverfasser: Gregor Sunder-Plassmann, Stephanie Kaindl, Paul Grundei
Mitarbeiter: Nadin Karwatzki, Jürina Luka, Thuy Pham
Fachplaner: ISRW Klapdor (Baupysik, Akustik); Schreiber Ingenieure Gebäudetechnik GmbH (TGA); HHT Bauingenieure (Statik); Capatti Staubach Landschaftsarchitektur; moka-studio (Visualisierung); Peter Stanek (Brandschutz)
Alle Modellfotos: Michael Lindner, Berlin
Umgebungsmodell: Modellbau Milde, Berlin
Das Auswärtige Amt hat seine Zentrale am Werderschen Markt 1 in Berlin und pflegt zusammen mit rund 230 Auslandsvertretungen die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu anderen Staaten und zwischen überstaatlichen Organisationen wie den Vereinten Nationen und der OSZE.
Das Auswärtige Amt nimmt dabei nicht nur politische Kontakte wahr, sondern fördert u.a. auch den Austausch in Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Technologie, Umwelt und Entwicklungsfragen. Vor dem Hintergrund der Globalisierung und der zunehmenden Anzahl von Krisen arbeitet das Auswärtige Amt eng mit zivilgesellschaftlichen und internationalen Partnern zusammen. Die Mitarbeit Deutschlands in internationalen Organisationen wird daher immer wichtiger.
Aufgrund dieser Entwicklung und des damit einhergehenden Zuwachses an Personal hat sich die bauliche Entwicklung der Zentrale, ausgehend vom Neubau am Werderschen Markt 1 und dem Altbau im ehemaligen Reichsbankgebäude, in den südlichen Teil des Blockes sukzessive fortgesetzt.
Nach der 2013 erfolgten Fertigstellung der Liegenschaft Kreuzstraße 1 zum Fortbildungszentrum sollen als abschließender Schritt die Herrichtung der Gebäude Kurstraße 33-35 und Kleine Kurstraße 1-2 und der Neubau einer Hofbebauung innerhalb des Blocks entlang der Kreuzstraße erfolgen. Untergebracht werden sollen hier weitere Verwaltungsflächen mit einer neuen Post- und Kurierstelle, einer Erweiterung des Konferenzzentrums, der amtlichen Unterkunft und der amtseigenen Kinderbetreuungseinrichtung.
Ziel des Wettbewerbes war es, einen Vorentwurf für die überzeugende, funktionale und gestalterische Ergänzung des Gebäudeensembles und ein geeignetes Architektenteam zu finden. Die Vorgaben des gültigen B-Planes I-207 und die Sicherheitsanforderungen waren zu beachten. Es wurde in hohem Maße Wert darauf gelegt, in der Planung die Voraussetzung zu schaffen, dass bei der Realisierung, Nutzung und beim Rückbau der Gebäude die Anforderungen an nachhaltiges, ressourceneffizientes Bauen und Betreiben umgesetzt werden. Die Gebäude werden nach dem
Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zertifiziert und sollen als Mindestziel das Gütesiegel BNB in Silber erreichen.
Insgesamt besteht für die Herrichtung der beiden Altbauten und den Neubau der Hofbebauung ein haushaltsrechtlich anerkannter Raumbedarf von 11.547 m² Nutzfläche (NF1-6). Die Gesamtinvestitionskosten (KG 200-610) werden mit ca. 50 Mio. € brutto als Kostenobergrenze veranschlagt.
Der Wettbewerb für Architekten wurde am 06.01.2016 ausgelobt gemäß der VOF 2009 und den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013). In einem vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren wurden 25 Wettbewerbsteams ausgewählt. 18 Wettbewerbsbeiträge wurden eingereicht.
Referat A2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
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