Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Planungswettbewerb Deutscher Bundestag Herrichtung und Erweiterung des Dienstgebäudes Dorotheenstraße 97/Wilhelmstraße 65-66

Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren

  • Status Abgeschlossen
  • Veröffentlichung 02.05.2006
  • Entscheidung 13.01.2006

Entscheidung des Preisgerichtes

Das Preisgericht tagte am 13. Januar 2006 im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Hardenbergstraße 10, 10623 Berlin unter dem Vorsitz von Frau Prof. Hilde Barz-Malfatti.

Preisträger

Tagesperspektive - 1. Preis Lieb + Lieb Architekten BDA, Freudenstadt Tagesperspektive

Nach intensiver, umfassender Beratung beschloss das Preisgericht folgende Preisverteilung:

1. Preis (24.000 Euro)
Lieb + Lieb Architekten, Freudenstadt

2. Preis (15.000 Euro)
Architekturbüro Prof. Baumewerd, Münster

3. Preis (9.000 Euro)
Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, Berlin

2 Ankäufe (á 6.000 Euro)
Gruber Kleine-Kraneburg Architekten, Frankfurt am Main
de Architekten Cie., Amsterdam/Niederlande


Empfehlung des Preisgerichts

Unter Berücksichtigung der in der schriftlichen Beurteilung geäußerten Empfehlungen hat das Preisgericht dem Auslober einstimmig empfohlen, den ersten Preisträger mit den Planungsleistungen für die Herrichtung und Erweiterung des Dienstgebäudes für den Deutschen Bundestag zu beauftragen.

Informationen zum Wettbewerb

Auslober, Koordination und Durchführung

Bundesrepublik Deutschland,
Verwaltung des Deutschen Bundestages
vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin

Koordination und Durchführung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat IV S3 - Beate Hückelheim-Kaune, Carola Zeidler,
Eike Kühnast
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin

Wettbewerbsaufgabe

Mit der vollständigen Grundsanierung der Liegenschaft Dorotheenstraße 97/Wilhelmstraße 65–66 ist beabsichtigt, das bestehende Bürogebäude dauerhaft für die Zwecke des Deutschen Bundestages zu nutzen.

Das Bestandsgebäude soll saniert, umgebaut und durch eine Aufstockung erweitert werden. Gegenstand des Wettbewerbs war somit der Entwurf einer neuen Fassade, der Aufstockung durch ein Staffelgeschoss sowie die Neugestaltung der Eingangs- und Erschließungssituation.

Ziel des Wettbewerbs war es, einen Entwurf zu erhalten, der das Gebäude städtebaulich und in seiner architektonischen Gestalt in das neu entstandene Areal rund um den Reichstag mit den neuen Bürobauten des Deutschen Bundestags einfügt und es in seiner Außenwirkung dem Anspruch dieses bedeutenden Standortes angemessen erscheinen lässt, ohne sich dabei der Nutzung entsprechend spektakulär hervorzuheben.

Es wurden von den Teilnehmern Konzepte erwartet, die zeigen, wie das bestehende Gebäude in der Dorotheen-/Wilhelmstraße hinsichtlich des Ensembleschutzes denkmalverträglich und den funktionalen und technischen Anforderungen entsprechend für die Nutzung durch den Deutschen Bundestag hergerichtet und durch eine Aufstockung ergänzt werden kann.

Wettbewerbsverfahren

Die Auslobung erfolgte als begrenzt offener, anonymer Realisierungswettbewerb im vereinfachten Verfahren nach Punkt 2.5 der GRW 95 mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren zur Auswahl von 12 bis 16 Teilnehmern.

Zulassungsbereich
Als Zulassungsbereich gelten die Mitgliedstaaten des WTO-Abkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (General Procurement Act) und der ergänzenden Abkommen.

Kontakt

  • Referat A2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
    Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau 
    Straße des 17. Juni 112
    10623 Berlin

    Tel.: +49 30 18401-9201
    Fax: +49 30 18401-9209
    E-Mail: Architektur@bbr.bund.de

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