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Planungskonzept


Regieraum im MedienzentrumRegieraum im Medienzentrum Quelle: Stefan Müller

Das Jakob-Kaiser-Haus dient im Wesentlichen der Unterbringung von etwa 60 Prozent der Abgeordnetenbüros, der Fraktionsstäbe und ihrer Sitzungsräume, der Arbeitsräume für die Vizepräsidenten sowie der Verfügungsräume für den Bundesrat und die Bundesregierung. Ferner werden hier die Büros der Parlamentsdienste eingerichtet, das Pressezentrum des Deutschen Bundestags sowie Mediendienste (TV-Zentrum), zwei Sitzungssäle für Untersuchungsausschüsse und weitere infrastrukturelle Nutzungsbereiche. Das Reichstagspräsidentenpalais bietet der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft sowie dem Deutschen Bundestag Raum für repräsentative Anlässe.

Für die Abgeordneten und Fraktionen sind Einheitsbüros gleicher Größe mit unterschiedlicher Ausstattung geplant. Die Standardbüros von 18 Quadratmeter zeichnen sich durch Flexibilität bei der Raumbelegung aus und bieten eine wirtschaftliche Flächennutzung. Um den urbanen Charakter des Parlamentsquartiers zu fördern, sind Läden im Erdgeschoss entlang der Wilhelmstraße vorgesehen. Geschäfte und Dienstleistungseinrichtungen, aber auch die verkehrsberuhigte, am Reichstagsgebäude zum Platz erweiterte Ebertstraße sind öffentlich zugänglich und bieten Möglichkeiten zum Verweilen.

Eine häuserübergreifende Gebäudeachse bildet die auf das Reichstagspräsidentenpalais ausgerichtete Erschließungsstraße in Form einer Halle, die die beiden Baublöcke architektonisch wie funktional miteinander verbindet. Die Haupterschließungsebene ist das Erdgeschoss mit zwei Haupteingängen beidseitig der Dorotheenstraße und drei weiteren Nebeneingängen. Eine Passage unterhalb der Dorotheenstraße verbindet die nördlichen mit den südlichen Häusern und schließt direkt an das Reichstagsgebäude an.

Unterirdische Passage zum ReichstagsgebäudeUnterirdische Passage zum Reichstagsgebäude Quelle: Roland Halbe

Ebenso wie in den anderen Parlaments- und Regierungsbauten werden auch beim Jakob-Kaiser-Haus zukunftsweisende ökologische Konzepte umgesetzt. Hierbei steht die Versorgung auf der Basis von Blockheizkraftwerken im Vordergrund und die Minimierung des Heizenergiebedarfs durch erhöhte Wärmedämmung. Die Senkung des Strombedarfs soll u.a. durch energieeffiziente Beleuchtung, Energieverteilsysteme sowie Tageslichtumlenksysteme erzielt werden.

Kälte- und Wärmeleitungen im TechnikgeschossKälte- und Wärmeleitungen im Technikgeschoss Quelle: Stefan Müller

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