Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Planungswettbewerb Neubau Elisabeth-Selbert-Haus - Unter den Linden 62-68

Nicht offener, zweiphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren

  • Status Abgeschlossen
  • Veröffentlichung 17.03.2018
  • Entscheidung 11.12.2018
  • Nutzer Deutscher Bundestag

Entscheidung des Preisgerichts

Das Preisgericht tagte am 10. und 11. Dezember 2018 unter dem Vorsitz von Frau Prof. Dörte Gatermann, Köln im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Berlin und beschloss einstimmig die Vergabe von drei Preisen und drei Anerkennungen.

Preisträger

1. Preis - Tarnzahl 1263

kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten, Berlin

Entwurfsverfasser: Alexander Koblitz, Timm Kleyer
Mitarbeiter: Nerina Kosenina, Maurice Nitsche, Amir Khan

Beurteilung durch das Preisgericht (Auszug)


2. Preis - Tarnzahl 1259

ATELIER 30 Architekten, Kassel

Entwurfsverfasser: Thomas Fischer, Ole Creutzig
Mitarbeiter: Gani Ilijazi, Zaher Abou-Alfadal, Yunus Coskun, Evgenij Liebert


Beurteilung durch das Preisgericht (Auszug)


3. Preis - Tarnzahl 1251

merz merz gmbh & co. kg, Berlin

Entwurfsverfasser: Prof. Dr.-Ing. h.c. HG Merz
Mitarbeiter: Rafael Barsch, Neslihan Eren, Massimo Pepe, Marian Manten, Lukas Veltrusky
Fachplaner: Knippers Helbig GmbH - Tragwerksplanung; Transsolar Energietechnik GmbH - Klimatechnik; KLW Ingenieure GmbH - Brandschutz

Beurteilung durch das Preisgericht (Auszug)

Anerkennung - Tarnzahl 1252

Bruno Fioretti Marquez Architekten

Entwurfsverfasser: Piero Bruno
Mitarbeiter: Simon Palme, Gabriele Gagliardi, Paul Harries
Fachberater: Michael Pfister, Henning Ecker, Sylvia Hobe, Holger Eichler



Anerkennung - Tarnzahl 1262

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten, Berlin

Entwurfsverfasser: Jan Kleihues und Johannes Kressner
Mitarbeiter: Isabella Pullmann, Marsil Hanen, Kwonwoong Lim




Anerkennung - Tarnzahl 1269

AV1 Architekten GmbH, Kaiserslautern; Berlin

Entwurfsverfasser: Prof. Dipl.-Ing. Arch. Michael Schanné
Mitarbeiter: Maryse Parr, Sascha Pawlik, Till Hausladen



Umgebungsmodell: Monath und Menzel, Berlin
Alles Modellfotos: Winfried Mateyka, Berlin

Informationen zum Wettbewerb

Wettbewerbsaufgabe

Auf der Liegenschaft Unter den Linden 62-68/ Ecke Schadowstraße im Berliner Stadtbezirk Mitte soll für den Deutschen Bundestag ein neues Bürogebäude zur Unterbringung verschiedener Fachbereiche der Verwaltung oder optional für eine parlamentarische Nutzung errichtet werden. Insgesamt besteht ein Raumbedarf von ca. 196 Büros zzgl. Nebenflächen. Zusätzlich soll die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung mit einer Ausstellungsfläche und weiteren Räumen auf ca. 890 dort untergebracht werden.

Zurzeit befindet sich auf der Liegenschaft noch ein Verwaltungsgebäude, das 1962-64 nach dem Entwurf von Peter Senf erbaut wurde. In den Jahren 2000 bis 2002 wurde die Liegenschaft für die provisorische Nutzung durch die Verwaltung des Deutschen Bundestages umgebaut und wird durch diese bis heute genutzt. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Lindenflügels ist die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung untergebracht, die Ausstellungsbereiche sind öffentlich zugänglich. Das Gebäude trägt heute und auch zukünftig den Namen Elisabeth-Selbert-Haus.

Das städtebauliche Umfeld ist geprägt durch Einrichtungen von Parlament und Regierung, Botschaften und sonstige Hauptstadtfunktionen. Das Gebäude selbst ist Teil des Denkmalensembles „Dorotheenstadt“ Der Neubau muss sich daher in das Gesamtensemble überzeugend einfügen.

Auf Grund der beim Deutschen Bundestag bestehenden besonderen Nutzerstruktur ist es erforderlich, einen kurzfristigen Wechsel von einer Verwaltungs- zu einer parlamentarischen Nutzung mit möglichst geringem, zusätzlichem baulichen und zeitlichen Aufwand zu gewährleisten. Dabei ist sowohl baulich und gebäudetechnisch als auch hinsichtlich der informations- und kommunikationstechnischen Ausstattung ein für Zwecke der parlamentarischen Nutzung entsprechender Standard zugrunde zu legen.

Ziel des Wettbewerbs war es, ein geeignetes Architekturbüro sowie das beste Vorentwurfskonzept für die Bauaufgabe zu erhalten, das neben architektonischer und funktioneller Qualität auch in wirtschaftlicher und energetischer Hinsicht überzeugt und die denkmalpflegerischen Belange des Ensembleschutzes berücksichtigt. Es wird angestrebt, die Neubaumaßnahme nach den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) mit Silber zu zertifizieren.

Wettbewerbsverfahren

Das Verfahren wurde als nichtoffener anonymer Wettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) und den übergeordneten Regelungen der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV 2016) durchgeführt. Tag der Auslobung war der 17.03.2018.

Veröffentlichungen

Flyer Wettbewerbsergebnisse Dokumenttyp: Download

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