Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Bundesrat

Anbau mit Besucherzentrum

Entwurfsansicht des Anbaus mit Besucherzentrum für den Bundesrat von Max Dudler Architekten. Anbau mit Besucherzentrum für den Bundesrat Straßenfassade des Erweiterungsbaus im Entwurf des Architekturbüros Max Dudler Quelle: Max Dudler

Projektdaten

  • Nutzer Bundesrat
  • Adresse Leipziger Straße 2, 10117 Berlin, Deutschland
  • Architektur Architekturbüro Max Dudler, Berlin
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat VII 2
  • Gesamtkosten rund 132 Millionen Euro
  • Wettbewerb internationaler zweiphasiger Planungswettbewerb
  • Baubeginn geplant 2020
  • Fertigstellung geplant 2024
  • Bruttogrundfläche rund 18.300 Quadratmeter
  • Nutzfläche rund 9.000 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Neben dem Sitz des Bundesrates in der Leipziger Straße in Berlin-Mitte entsteht bis voraussichtlich 2024 ein Anbau, der Raum für ein modernes Besucherzentrum und dringend benötigte Büroflächen bietet. Das Neubauvorhaben findet unter der Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) statt.

Seit dem Jahr 2000 hat der Bundesrat seinen Sitz in der Leipziger Straße 3 - 4, dem einstigen Sitz des Preußischen Herrenhauses. Seitdem befinden sich zahlreiche Büro- und Funktionsflächen der Verwaltung des Bundesrates in einem Teil des benachbarten Bundesministeriums der Finanzen, dem A-Flügel des Detlev-Rohwedder-Hauses. Da das Bundesfinanzministerium diese Räume künftig selbst nutzen will, plant und baut das BBR einen Anbau an das Bundesratshauptgebäude.

Angesichts kontinuierlich ansteigender Besucherzahlen sind neben den benötigten Verwaltungseinheiten auch moderne Räume für die Besucherbetreuung vorgesehen.

Die Baumaßnahme gliedert sich in drei Teilprojekte: Die Errichtung des Anbaus, die Überdachung des westlichen Innenhofs im Altbaubereich und die Herrichtung des Südgartens, der sich hinter dem Bundesratsgebäude erstreckt.

Projektverlauf

Entwurf

Einen vom BBR durchgeführten internationalen zweiphasigen Planungswettbewerb für die Erweiterung des Bundesrates konnte das Architekturbüro Max Dudler für sich entscheiden. Das Preisgericht hob in seiner Entscheidung hervor, dass der Entwurf sensibel mit der bestehenden Bebauung umgeht und die für ein Besucherzentrum angemessene Offenheit zum Stadtraum mit sich bringt.

Nächste Schritte: Bauvorbereitung

Die Haushaltsunterlage (sogenannte Entwurfsunterlage Bau) für den Anbau wurde erarbeitet und liegt dem Bundesministerium der Finanzen zur Genehmigung vor. Im Sommer 2019 beginnen die bauvorbereitenden Maßnahmen für den Anbau. Hierzu zählen insbesondere die Kampfmittelsondierung und die Begutachtung des Baugrundstücks unter archäologischer Begleitung. Nach derzeitiger Planung kann Anfang 2020 mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden.

Weitere Informationen

Bundesrat Anbau mit Besucherzentrum Dokumenttyp Wettbewerb

Wettbewerbstyp: Planungswettbewerb Status: Abgeschlossen Ort: Berlin

Bundesrat erhält Anbau mit Besucherzentrum Dokumenttyp: Pressemitteilung

Berlin. Mit einem symbolischen Spatenstich beginnen am 27. Juni die vorbereitenden Maßnahmen für einen Anbau des Bundesratsgebäudes in Berlin-Mitte. In dem vom Architekturbüro Max Dudler entworfenen Neubau werden Flächen für besondere Funktionsräume (IT-Zentrum, Bibliothek, Parlamentsarchiv) und Büros geschaffen, die derzeit noch in einem Gebäudeflügel des Detlev-Rohwedder-Hauses, dem Dienstsitz des Bundesministeriums der Finanzen (BMF), untergebracht sind. Dieser Bereich steht dem BMF dann zur Eigennutzung zur Verfügung. Zudem entstehen für den Bundesrat zusätzliche Flächen für die Optimierung der Besucherbetreuung. Die städtebauliche Lücke zum Leipziger Platz wird geschlossen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist Eigentümerin des Grundstücks und Bauherrin. Sie wird bei der baufachlichen Umsetzung des Bauvorhabens durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) vertreten. Die bauliche Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Meldungen

Spatenstich markiert Auftakt für neuen Bundesrats-Anbau

Mit einem symbolischen Spatenstich am 27. Juni 2019 beginnen die vorbereitenden Baumaßnahmen für den Anbau des Bundesrates. Der Neubau schließt die städtebauliche Lücke zum Leipziger Platz, schafft Ersatz für wegfallende Verwaltungsflächen, die an das Bundesfinanzministerium zurückgegeben werden müssen sowie neue Räume für die Betreuung von Besucherinnen und Besuchern.

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