Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Planungswettbewerb Bundespräsidialamt - Gestaltung der Eingangssituation mit Wach- und Kontrollgebäude

Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren
  • Status Laufend
  • Veröffentlichung 25.10.2019
  • Abgabefrist 18.06.2020 16:00 Uhr

Hinweise zum Auswahlverfahren

Das Auswahlgremium wählte 25 TeilnehmerInnen für den Wettbewerb aus. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Bewerberverfahrens wurden über das Ergebnis schriftlich informiert. Die TeilnehmerInnen des Wettbewerbs haben die Zugangsdaten für den geschützten Teilnehmernehmerbereich schriftlich erhalten.

Informationen zum Wettbewerb

Auslober, Koordination und Durchführung

Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), dieses vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Wettbewerbsaufgabe

Auf der Liegenschaft des Bundespräsidialamtes in Berlin am nördlichen Rand des Großen Tiergartens soll der zentrale Zugangsbereich zur Liegenschaft mit einem Neubau bzw. einem Neubaukomplex für das Wach- und Kontrollgebäude sowie einer Poströntgenstelle neu geplant werden. Dazu sind der Ver- und Entsorgungsverkehr neu zu organisieren, unterirdische Technikflächen sind zu verorten, Besucherempfang und erforderliche Infrastruktur zu errichten und die Außenanlagen sind in diesem Kontext neu zu planen.

Das derzeitige Kontrollgebäude am Spreeweg zwischen dem Schloss Bellevue und dem ellipsenförmigen Verwaltungsneubau, die sogenannte „Neue Wache“ soll abgerissen werden und entsprechend den Sicherheitsanforderungen durch ein neu organisiertes und erweitertes Kontrollgebäude ersetzt werden. Die „Alte Wache“, ein unter Denkmalschutz stehender Gebäudeflügel des Schlosses Bellevue, soll in die Wettbewerbsaufgabe einbezogen werden. Eingebettet ist die Liegenschaft in den Schlosspark Bellevue, der mit seinem bedeutenden Baumbestand als Gartendenkmal eingetragen ist.

Als besondere Herausforderung im Wettbewerb gilt es, die Funktionsflächen gestalterisch sensibel in das Gebäude- und Parkensemble unter den Vorgaben der hohen Sicherheitsanforderungen und des Denkmalschutzes einzufügen und die Außenanlagen den hohen gestalterischen Qualitätsanforderungen entsprechend neu zu planen.

Die Wettbewerbsaufgabe umfasst ein Raumprogramm von ca. 3.300 m² Nutz-, Technik und Verkehrsflächen. Hiervon sind ca. 2.300 m² unterirdisch unterzubringen. Für die Baumaßnahme wird von einer vorläufigen Kostenprognose von ca. 40 Mio. EUR brutto für die KG 300 – 500 ausgegangen.
Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Vorentwurfskonzept zu erhalten, das den gestalterischen, funktionalen, sicherheitstechnischen und denkmalpflegerischen Anforderungen gerecht wird, und das im Anschluss an den Wettbewerb Grundlage der weiteren Planung (zunächst Erstellung der ES-Bau) sein kann, sowie ein leistungsfähiges Planerteam aus Architekt/innen und Landschaftsarchitekt/innen für die weiteren Leistungsphasen zu finden.

Hinweis:

Diese Baumaßnahme wird als Teilmaßnahme einer Großen Gesamtbaumaßnahme durchgeführt.

Wettbewerbsverfahren

Nichtoffener, einphasiger anonymer Planungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten nach den RPW 2013 und den übergeordneten Regelungen der VgV zur Auswahl von 20 bis 25 Teilnehmern in einem vorgeschalteten offenen Bewerbungsverfahren nach VgV.

Sicherheitsüberprüfung:

Mit Ihrer Bewerbung erklären alle Teilnehmer ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Sicherheitsüberprüfung (vrsl. Ü1, max. Ü2) im Falle einer Beauftragung dieser Planungsleistungen.

Auftragsumfang nach dem Wettbewerb:

Es sind weitere unterirdische Bereiche (vorwiegend Technikflächen) u.a. im Bereich des Ehrenhofes auf der Liegenschaft unterzubringen. Dieser Teil ist nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe, ist aber optional im Auftragsumfang vorgesehen.

Der Auftrag für die Landschaftsarchitekt/innen soll neben der Außenanlagenplanung für den Wettbewerbsbereich im Nachgang Maßnahmen in der gesamten Liegenschaft umfassen.

Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:

Die Ausloberin beabsichtigt, der Empfehlung des Preisgerichts folgend mit dem ersten Preisträgerteam Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, nach haushaltsmäßiger Anerkennung die Leistungsphasen 2 (Vervollständigung) bis mind. 5 nach HOAI § 34 (Honorarzone IV) und die Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 2 (Vervollständigung) bis mind. 5 nach HOAI § 39 (Honorarzone IV) zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht und der Auftragnehmer ein wirtschaftliches Angebot einreicht. Die Ausloberin behält sich eine stufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf eine Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht. Die Maßnahme steht unter haushaltsrechtlichem Vorbehalt.

Preisgericht:

  1. Prof. Roger Diener, Architekt, Basel
  2. Prof. Thomas Müller, Architekt, Berlin
  3. Marta Schreieck, Architektin, Wien
  4. Bruno Vennes, Architekt, Berlin
  5. Gabriele Pütz, Landschaftsarchitektin, Berlin
  6. Staatssekretär Stephan Steinlein, Bundespräsidialamt
  7. Staatssekretärin Anne Katrin Bohle, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
  8. Dr. Christoph Rauhut, Landesdenkmalamt
  9. Petra Wesseler, Präsidentin Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

 

Terminübersicht

                                                                                                   

Tag der Bekanntmachung:       25.10.2019
Bewerbungsfrist:     

26.11.2019 12 Uhr

* NEU 27.11.2019 12 Uhr
(Eingang der Bewerbung - Poststempel)

Tag der Absendung der Aufforderungen
zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
8. KW 2020
HinweisDas Bewerberverfahren ist abgeschlossen.
Versand der Auslobungsunterlagen
Download BSCW-Server Wettbewerbsteilnehmer
11.03.2020
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten:18.06.2020 16 Uhr
25.06.2020 16 Uhr (Modell)

Adresse für Einreichungen

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Download Auslobungsunterlagen: Auslobungsunterlagen und Rückfragen

Ansprechpartner

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