Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Herrichtung und Erweiterung des Dienstgebäudes

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Alt - und Neubau harmonieren miteinander. Quelle: BBR / Stefan Müller

Projektdaten

  • Nutzer Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
  • Adresse Invalidenstraße 44, 10115 Berlin, Deutschland
  • Architektur Erweiterungsbau I und II: Max Dudler, Berlin Altbau: Gerber Architekten, Dortmund
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 4
  • Gesamtkosten rund 161,5 Millionen Euro
  • Baubeginn 1996
  • Fertigstellung 2006
  • Bruttogrundfläche rund 36.000 Quadratmeter
  • Wettbewerb EU-weite Ausschreibung als Generalplanungsleistung, Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach Dienstleistungsrichtlinie 92/50/EWG--Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, Ergebnis: Auswahl Büro Prof. Gerber Architektenwettbewerb für den Erweiterungsbau I. Ergebnis: Auswahl Büro Dudler

Projektbeschreibung

Baugeschichte

Sitz des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist der restaurierte Altbau der ehemaligen Preußischen Geologischen Landesanstalt in der Invalidenstraße 44 in Berlin. Er wurde um einen attraktiven Neubau erweitert.

Der heutige Altbau des BMVI wurde 1875 bis 1878 nach Plänen des Architekten August Tiede als Geologische Landesanstalt und Bergakademie errichtet. Das Gebäude kennzeichnet repräsentative Gestaltung und Ausstattung aus, die sich in großzügigen Proportionen, klaren Grundrissen und dem weiten Lichthof mit doppelten Umgang sowie eleganten Treppenhäusern zeigen.

In den späteren Jahren erfolgten bauliche Erweiterungen. Zu DDR-Zeiten war hier das Ministerium für Geologie untergebracht.

Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Projektverlauf

Lichthof

In den Jahren 1996 bis 1999 erhielt das gesamte Gebäude zum Zweck der Nutzung als Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine Grundsanierung. Hierbei lag ein besonderes Interesse an der Ausgestaltung des Lichthofs, um diesen für Ausstellungen, Pressekonferenzen und wichtige Events nutzen zu können. im Lichthof finden bis zu 500 Personen Platz. Von 2003 bis 2004 wurde daher der Lichthof zu einer Versammlungsstätte umgebaut.

Erweiterungsbau I

Der Erweiterungsbau I ist ein 20.900 Quadratmeter großer Neubau mit der Funktion eines Verwaltungsgebäudes. Er umfasst 356 Büroräume und 3 Konferenzräume für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das Gebäude wurde als würfelförmiger Baukörper mit einem innenseitigen, quadratischen und offenen Innenhof konzipiert und errichtet.

Erweiterungsbau II

Der ebenso neuerbaute Erweiterungsbau II des BMVI ist 15.200 Quadratmeter groß und beinhaltet 260 Büroräume. Dieser Erweiterungsbau II definiert städtebaulich die Ecke Schwarzer Weg / Habersaathstraße und umschließt den Platz um den Invalidenpark.

Das Bauwerk geht in seiner Formensprache und Ausrichtung auf den bestehenden Erweiterungsbau I ein, behält sich jedoch seine Eigenständigkeit im Gebäudeensemble durch Variation der Fenstergestaltung und die bauliche Trennung vom Erweiterungsbau I vor. Das Sockelgeschoss verbindet die beiden Bauteile.

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