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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Herrichtung und Erweiterung der Dienstgebäude in Berlin-Mitte

Der Neubau in Berlin-Mitte verbindet die bestehenden Altbauten des Ministeriums.Der Neubau in Berlin-Mitte verbindet die bestehenden Altbauten des Ministeriums. Quelle: Florian Profitlich

Projektdaten

Nutzer Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
AdresseGlinkastraße 24, 10117 Berlin
ArchitektASP Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH, Berlin
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 4
Gesamtkosten57 Millionen Euro (1. Bauabschnitt)
Wettbewerb und Ergebnisse VOF- Verfahren mit integriertem RPW-Wettbewerb 2004
Baubeginn2006 (1. Bauabschnitt)
Fertigstellung2009 (1. Bauabschnitt)
Bruttogrundfläche21.180 Quadratmeter (1. Bauabschnitt)
Nutzfläche16.866 Quadratmeter (1. Bauabschnitt)

Im Block zwischen Tauben-, Glinka- und Jägerstraße in Berlin-Mitte wurde von 2006 bis 2009 der Siegerentwurf des 2004 ausgelobten Wettbewerbes für die Erweiterung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend realisiert. Grundanliegen für den Standort war es, durch Um- und Neubau die räumliche Verbindung der verschiedenen Bestandsbauten aus unterschiedlichen Bauzeiten zu einem neuen Ganzen herzustellen.

Nach Abriss eines Plattenbaus wurde in der Glinkastraße ein von ASP Schweger Assoziierte Gesamtplanung konzipierter Neubau errichtet. Parallel wurden im 1. Bauabschnitt die denkmalgeschützten Altbauten in der Tauben- und der Jägerstraße aus den Jahren 1896 bis 1936 saniert. Perspektivisch könnte der Standort im Rahmen eines 2. Bauabschnitts erweitert werden.

Der Neubau entlang der Glinkastraße, der jetzt alle Bauteile miteinander verzahnt, schließt die Lücke zwischen den bereits vom Ministerium genutzten Bestandsbauten und öffnet den Gebäudekomplex gleichzeitig zum Stadtraum hin. Durch Einschnitte entstehen großzügig Öffnungen, welche die traditionelle Blockrandbebauung auflockern und dadurch die Innenbereiche aufwerten. Dies geschieht durch das großzügig gestaltete Entrée des öffentlich zugänglichen Eingangshofes im nördlichen Bereich sowie im südlichen Bereich durch die Öffnung des im 1. Obergeschoss gelegenen Hofes zum Straßenraum. Gleichzeitig erfolgt durch die Einschnitte eine Gliederung des Baukörpers, durch die eine Anbindung des Neubaus an die Bestandsgebäude entsteht.

Verbindungsbau mit dem Kunstwerk "le regard extérieur" von Veronika Kellndorfer Kunst am Bau im BMFSFJVerbindungsbau mit dem Kunstwerk "le regard extérieur" von Veronika Kellndorfer Quelle: BBR, Ulrich Schwarz

Ein Erschließungsbauwerk im Mittelflügel der Anlage vermittelt zwischen den unterschiedlichen Geschosshöhen der Bestandsbauten und schafft so weitgehend barrierefreie Wegeverbindungen im Gebäudekomplex.
Neben den Arbeitsräumen für zirka 225 Mitarbeiter des Ministeriums und einer hausinternen Bibliothek ist im Erdgeschoss des Neubaus ein öffentlich zugängliches Besucherzentrum mit Zugängen zu den Konferenz- und Schulungsräumen und ein ebenfalls ohne Zugangsbeschränkung nutzbares Café an der Südwestecke des Ministeriums entstanden.

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