Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Erweiterungsneubau für den Dienstsitz in Berlin

Der Erweiterungsbau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin-Mitte Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Der Erweiterungsbau in Berlin-Mitte, rechts der historische Bau des ehemaligen "Kaiserlichen Geheimen Civil-Cabinetts" von 1903 Quelle: Ursula Böhmer, Berlin

Projektdaten

  • Nutzer Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  • Adresse Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin, Deutschland
  • Architektur Anderhalten Architekten Berlin
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 3
  • Gesamtkosten rund 44,5 Millionen Euro
  • Wettbewerb Realisierungswettbewerb
  • Baubeginn 2006
  • Fertigstellung 2009
  • Bruttogrundfläche rund 17.400 Quadratmeter
  • Nutzfläche rund 7.000 Quadratmeter

Projektbeschreibung

An der Wilhelmstraße/Französische Straße, unweit des Pariser Platzes, wurde in den Jahren 2006 bis 2009 ein Erweiterungsbau und die Herrichtung der ehemaligen Musikhochschule der DDR realisiert. Im bisherigen Dienstsitz des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz war es zu eng geworden für ein zukunftsorientiertes Ministerium.

Die Ziele, die vorab definiert und nun umgesetzt worden sind, waren die Verschmelzung von Neuem und Altem als schwellenloser Übergang. Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen sollten genauso Anwendung finden, wie ein ausgeklügeltes energetisches Konzept für einen zukunftsweisenden sparsamen Energieverbrauch. Aufgrund der drastisch gestiegenen Energiepreise der letzten Jahre und der weiteren Teuerungserwartungen in Höhe von 5 bis 10 Prozent pro Jahr wurden zusätzliche konstruktive Energieoptimierungsmaßnahmen berücksichtigt. Das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eingeführte 120-Millionen-Euro-Programm zur energetischen Sanierung von Bundesgebäuden fand auch hier Anwendung.

Baubeschreibung

Neben dem neobarocken Hauptgebäude tritt der Erweiterungsbau mit Brüstungsbändern aus polygonalen Natursteinplatten (Olivin-Basalt), Lärchenholzfenstern und langen Glasbändern zurück. Der Bau wurde unter modernsten energetischen Gesichtspunkten ausgeführt. Merkmale: nachwachsende Rohstoffe, Decken mit integrierter Kerntemperierung, teilweise Lehmputz.

Ein über fast die gesamte Länge reichendes Atrium, das von einer hölzernen Sheddach-Konstruktion überdeckt wird, versorgt alle sechs Geschosse mit Tageslicht.

Das Bauvorhaben gliederte sich in zwei Bauteile, die parallel errichtet wurden:

Der erste Bauteil (Bauteil E) war der Erweiterungsbau/Neubau eines Bürogebäudes an der Verlängerung der Französischen Straße mit Verbindung zum Haupthaus.

Der zweite Bauteil (Bauteil M) war die bauliche Herrichtung der Altbauten der Wilhelmstraße 53 (ehemalige Musikhochschule).

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Bild / Video 1 von 10

Innenhof des Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin-Mitte Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Der Innenhof des Ministeriums mit der Kunst am Bau Quelle: BBR / Ursula Böhmer

Weitere Informationen

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Atrium im 1. OG des Neubaus und für den "Lotteriesaal" im Altbau Dokumenttyp Wettbewerb

Wettbewerbstyp: Kunst-am-Bau-Wettbewerb Status: Abgeschlossen Ort: Berlin

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