Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Bundesministerium für Digitales und Verkehr

Herrichtung und Erweiterung

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Alt - und Neubau harmonieren miteinander.

Projektdaten

  • Nutzer Bundesministerium für Digitales und Verkehr
  • Adresse Invalidenstraße 44, 10115 Berlin, Deutschland
  • Architektur Erweiterungsbau I und II: Max Dudler, Berlin Altbau: Gerber Architekten, Dortmund
  • Wettbewerb EU-weite Ausschreibung als Generalplanungsleistung, Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach Dienstleistungsrichtlinie 92/50/EWG--Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, Ergebnis: Auswahl Büro Prof. Gerber Architektenwettbewerb für den Erweiterungsbau I. Ergebnis: Auswahl Büro Dudler
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 4
  • Gesamtkosten rund 161,5 Millionen Euro
  • Baubeginn 1996
  • Fertigstellung 2006
  • Brutto-Grundfläche rund 36.000 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Sitz des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) ist der restaurierte Altbau der ehemaligen Preußischen Geologischen Landesanstalt in der Invalidenstraße 44 in Berlin. Er wurde um einen attraktiven Neubau erweitert.

Der heutige Altbau des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr wurde 1875 bis 1878 nach Plänen des Architekten August Tiede als Geologische Landesanstalt und Bergakademie errichtet. Das Gebäude zeichnet eine repräsentative Gestaltung und Ausstattung aus, die sich in großzügigen Proportionen, klaren Grundrissen und dem weiten Lichthof mit doppelten Umgang sowie eleganten Treppenhäusern zeigt.

In den späteren Jahren erfolgten bauliche Erweiterungen. Zu DDR-Zeiten war hier das Ministerium für Geologie untergebracht.

Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Projektmanagementaufgaben für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr werden seitens des Referates V 4 wahrgenommen.

Projektdetails

Lichthof (Erich-Klausener-Saal)

In den Jahren 1996 bis 1999 wurde das gesamte Gebäude zum Zweck der Nutzung als Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hergerichtet und grundsaniert. Hierbei lag ein besonderes Interesse an der Ausgestaltung des Lichthofs, um diesen für Ausstellungen, Pressekonferenzen und wichtige Events nutzen zu können. Im Lichthof finden bis zu 500 Personen Platz. Von 2003 bis 2004 wurde daher der Lichthof zu einer Versammlungsstätte umgebaut. Der Saal schließt oberhalb des zweiten Obergeschosses mit einer verglasten Dachkonstruktion ab. Die Neugestaltung dieser Glasdachkonstruktion erfolgt in den Jahren 2022 und 2023.

Erweiterungsbau I

Der Erweiterungsbau I ist ein 20.900 Quadratmeter großer Neubau mit der Funktion eines Verwaltungsgebäudes. Er umfasst 356 Büroräume und 3 Konferenzräume für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Das Gebäude wurde als würfelförmiger Baukörper mit einem innenseitigen, quadratischen und offenen Innenhof konzipiert und errichtet.

Erweiterungsbau II

Der ebenso neuerbaute Erweiterungsbau II des BMDV ist 15.200 Quadratmeter groß und beinhaltet 260 Büroräume. Dieser Erweiterungsbau II definiert städtebaulich die Ecke Schwarzer Weg / Habersaathstraße und umschließt den Platz um den Invalidenpark.

Das Bauwerk geht in seiner Formensprache und Ausrichtung auf den bestehenden Erweiterungsbau I ein, behält jedoch seine architektonische Eigenständigkeit im Gebäudeensemble durch Variation der Fenstergestaltung und die bauliche Trennung. Das Sockelgeschoss verbindet die beiden Bauteile.

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