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Akademie Auswärtiger Dienst

Ausbau der Villa Borsig und des Seepavillons und Errichtung von vier Neubauten auf der Liegenschaft Reiherwerder

Die Villa Borsig auf der Halbinsel Reiherwerder in Berlin-Tegel dient als Gästehaus des Auswärtigen Amts.Die Villa Borsig auf der Halbinsel Reiherwerder in Berlin-Tegel dient als Gästehaus des Auswärtigen Amts. Quelle: Michael Lindner (© BBR, M. Lindner)

ARCHITEKTArbeitsgemeinschaft Weitz & Sting
GESAMTBAUKOSTEN24,5 Millionen Euro
BAUBEGINN/FERTIGSTELLUNG2003 - 2006

VERANTWORTLICHE FÜR DIE

BAUDURCHFÜHRUNG

Projektcontrolling:
IPM Ingenieurgesellschaft für Projektmanagement mbH

Gebäudeplanung:
Arbeitsgemeinschaft Weitz & Sting
mit Bauüberwachung: Oppert + Schnee
Außenanlagenplanung + Bauüberwachung: Müller Wehberg

TGA-Planung:
IPRO Berlin

Tragwerksplanung:
Blümel & Riethmüller

Ökologische Baubegleitung:
Planwerkstadt

HAUPTNUTZFLÄCHE7.390 Quadratmeter (BRI 64.290 Kubikmeter)

Auf der Tegeler Halbinsel Reiherwerder hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) die neue Akademie Auswärtiger Dienst (früher: Aus- und Fortbildungsstätte des Auswärtigen Amts) errichtet.

Auf dem neobarocken Parkgrundstück, dem früheren Sitz der Industriellen-Familie Borsig, entstanden vier Neubauten für Unterkunfts- und Schulungszwecke. Sie fügen sich durch ihre zurückhaltende Architektur und Bauhöhe - ebenso wie die teilweise denkmalgeschützten Altbauten - in das Gartendenkmal Halbinsel Reiherwerder ein.

Die bestehenden, zum Teil aus der späten Gründerzeit stammenden Gebäude inmitten des weitläufigen Landschafts- und Wasserschutzgebietes des Tegeler Sees wurden denkmalgerecht für das Auswärtige Amt hergerichtet.

Die Villa Borsig aus dem Jahre 1912 dient als Gästehaus des Außenministers. Die Alte Villa (1902) ist jetzt Dienstsitz des Leiters, das alte Seminargebäude und Maschinenhaus und einige Nebengebäude dienen als Schulungs-, Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude der Akademie sowie der im Jahr 1958 erbaute Seepavillon (früher Pavillon-du-Lac) als Kantine für die künftigen Diplomaten.

Bis zum Jahresende 2000 wurde die Anlage von der Stiftung für Internationale Entwicklung für ihre zahlreichen internationalen Veranstaltungen zu Dialogen über die Entwicklung internationaler Beziehungen genutzt.

Die 2003 begonnenen Baumaßnahmen wurden im Herbst 2005 abgeschlossen und die Gebäude dem Auswärtigen Amt übergeben. Der Umzug der Akademie nach Berlin erfolgte Ende 2005, Anfang 2006 wurde der Lehrbetrieb aufgenommen. Am 18. Mai 2006 wurde die Akademie feierlich durch den Minister eingeweiht.

Bis Ende 2006 wurde der durch einen Brandanschlag beschädigte Seepavillon wieder hergerichtet und übergeben und steht den Anwärtern des Auswärtigen Dienstes seit Anfang 2007 als Kantine zur Verfügung.

Am 23. August 2006 wurde der Bauherrenpreis des Bezirkes Reinickendorf für die Villa Borsig in der Kategorie Denkmalschutz vergeben.

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