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Stülerbauten

Museum Berggruen / Sammlung Scharf-Gerstenberg

Blick vom Spandauer Damm auf die beiden Stülerbauten StülerbautenBlick vom Spandauer Damm Quelle: BBR / Frank Griehammer

NutzerStiftung Preußischer Kulturbesitz
Staatliche Museen zu Berlin:
Stiftung Sammlung Berggruen,
Stiftung Sammlung Dieter Scharf Gerstenberg zur Erinnerung an Otto Gerstenberg
AdresseSchloßstraße 1/Spandauer Damm 70, 14059 Berlin
Architekt

Friedrich August Stüler


Gregor Sunder-Plassmann (Umbau Stülerbau-Ost)
Kuehn Malvezzi Architekten (Erweiterung Stülerbau-West)

ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat IV 4

Historie
Friedich August Stüler errichtete die ‘Stülerbauten‘ auf dem Areal Schloßstraße/ Spandauer Damm genüberliegend dem Schloß Charlottenburg in den Jahren 1851 bis 1859. Die zwei gleichartigen Kopfbauten mit quadratischem Grundriss und weithin sichtbaren Monopteros entstanden nach Entwürfen des preußischen Königs Friedrich Wilhelms IV. Sie dienten ursprünglich als Offizierskasernen des Gardes du Corps-Regiments.
Im westlichen Stülerbau war zur Zeit der NS-Diktatur die zentrale Lehrstätte der Kriminalpolizei untergebracht. 1937 in Führerschule umbenannt fanden hier Lehrgänge für den höheren Dienst der Sicherheitspolizei statt. Heute erinnert eine Gendenktafel an diese frühere Nutzung.
Im zweiten Weltkrieg wurden beide Stülerbauten schwer beschädigt. Ihre Wiederherstellung erfolgte in den 1950er Jahren.
Seit dem werden die Baudenkmäler von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz genutzt. Zunächst war im Stülerbau-Ost das Ägyptische Museum untergebracht und im Stülerbau-West das Antikenmuseum mit der westlichen Antikensammlung. Nach der Wiedervereinigung zogen beide Museen mit Ihren Beständen auf die Museumsinsel in Berlin-Mitte  um.

Heute beherbergen die beiden Bauten jeweils herausragende Kunstsammlungen der klassischen Moderne.

Den Stülerbau-Ost sowie den angrenzenden ehem. Marstall stellt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz seit 2008 der privaten Stiftung Sammlung Scharf-Gerstenberg zur Verfügung. Diese präsentiert hier ihre bedeutenden Gemälde, Grafiken und Skulpturen des Symbolismus.
Die denkmalgerechte Instandsetzung und auf die neue Nutzung ausgerichtete Umgestaltung und Verbindung der Gebäude erfolgte 2005 bis 2008 nach Plänen des Architekten Gregor Sunder-Plassmann.

Der Stülerbau-West beheimatet seit 1996 das Museum Berggruen, welches mit wechselnden Ausstellungen Werke aus der Sammlung Berggruen präsentiert.
Zur Erweiterung des Museums Berggruen wurde 2010 nach dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Kuehn Malvezzi der westliche Stülerbau um das Nachbargebäude Spandauer Damm 17 ergänzt  und mit einem modernen Verbindungsbau angeschlossen.
Im März 2013 fand die Wiedereröffnung statt.

Bildergalerie

Virtuelle Darstellung des Verbindungsbaus zur Erweiterung des Museums Bergruen, welches im westlichen Stülerbau in Berlin beheimatet ist StülerbautenGartenperspektive Quelle: Kuehn Malvezzi Architekten

Virtuelle Darstellung der Innenraums vom Verbindungsgang zwischen dem Museum Berggruen im Stülerbau-West und dessen Erweiterungsbau in Berlin StülerbautenInnenraum vom Verbindungsgang Quelle: Kuehn Malvezzi Architekten

Grundriss des Stülerbau-West und dem Gebäude am Spandauer Damm 17 in Berlin StülerbautenGrundriss Stülerbau-West und Gebäude Spandauer Damm 17 Quelle: Kuehn Malvezzi Architekten

Längsschnitt vom Verbindungsgang zwischen dem Museum Berggruen im Stülerbau-West und dessen Erweiterungsbau in Berlin StülerbautenLängsschnitt vom Verbindungsgang Quelle: Kuehn Malvezzi Architekten

Grundriss vom Verbindungsgang zwischen dem Museum Berggruen im Stülerbau-West und dessen Erweiterungsbau in Berlin StülerbautenGrundriss vom Verbindungsgang zwischen dem Museum Berggruen im Stülerbau-West und dessen Erweiterungsbau Quelle: Kuehn Malvezzi Architekten

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