Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Neue Nationalgalerie

Grundinstandsetzung

Das Bild zeigt die Neue Nationalgalerie in Berlin vor Beginn der Grundinstandsetzung. Neue Nationalgalerie Außenansicht vor Beginn der Grundinstandsetzung Quelle: © bpk / Gerhard Murza

Projektdaten

  • Nutzer Staatliche Museen zu Berlin
  • Adresse Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin, Deutschland
  • Bauherr Stiftung Preußischer Kultubesitz
  • Architektur David Chipperfield Architects, Berlin
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat IV 5
  • Gesamtkosten rund 140 Millionen Euro
  • Baubeginn 2016
  • Fertigstellung 2020 (Schlüsselübergabe)
  • Eröffnung 2021
  • Bruttogrundfläche rund 14.000 Quadratmeter
  • Nutzfläche rund 9.200 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Seit Anfang 2016 setzt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) die Neue Nationalgalerie im Auftrag der Stiftung Preußischer Kulturbesitz von Grund auf instand. Mit der denkmalgerechten Sanierung wurde das Büro David Chipperfield Architects beauftragt. Dirk Lohan, Architekt und Enkel von Mies van der Rohe, steht als Berater zur Verfügung und lässt die Erfahrungen aus seiner Zeit als Projektleiter beim Bau der Neuen Nationalgalerie mit einfließen.

Das Projekt lässt sich in drei große Phasen gliedern:

  1. Bauvorbereitung mit Demontage und Einlagerung von rund 35.000 wieder zu verwendenden Bauteilen, wie Leuchten und Holzeinbauten, Abbruch nicht schützenswerter Bauteile und Schadstoffbeseitigung
  2. Rohbausanierung mit Instandsetzungsmaßnahmen am extrem schadhaften Stahlbeton sowie Sanierung des Stahlbaus der Stahl-Glas-Fassaden
  3. Ausbau des Gebäudes mit Wiedermontage originaler Naturstein-, Holz- und Stahlbauteile und Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung

Die Neue Nationalgalerie am Berliner Kulturforum ist eine Architekturikone von Weltrang sowie der Schluss- und Höhepunkt im Lebenswerk des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Erbaut wurde das Baudenkmal, das als Klassiker der Moderne gilt, zwischen 1965 und 1968. Seit ihrer Eröffnung 1968 war die Neue Nationalgalerie fast ein halbes Jahrhundert lang ununterbrochen in Nutzung. Der Museumsbetrieb hat Spuren hinterlassen. Außerdem haben sich die Anforderungen an einen zeitgemäßen Museums- und Ausstellungsbetrieb seit der Eröffnung umfassend verändert. Noch deutlicher wurde der Sanierungsbedarf jedoch bei einem Blick hinter die Kulissen, wo sich beispielsweise bei Gebäudetechnik, Klimatisierung und Brandschutz sowie insbesondere an der Gebäudesubstanz selbst schwere Mängel zeigten.

Projektverlauf

Bestandsaufnahme durch das BBR

Seit der Eröffnung der Neuen Nationalgalerie 1968 wurde keine umfassende Sanierung vorgenommen. Nach nahezu 50 Betriebsjahren hatte sie das Ende ihres ersten Lebenszyklus‘ erreicht. Im täglichen Betrieb traten zunehmend deutliche Sicherheitsmängel zutage und die Nutzbarkeit war aufgrund vermehrt auftretender Schäden sehr eingeschränkt.

Vor diesem Hintergrund wurde das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im März 2009 mit einer denkmalpflegerischen und baulichen Bestandserfassung der Neuen Nationalgalerie beauftragt. Dabei stellte das Projektteam umfassende bauliche und technische Schäden und Mängel fest, unter anderem gerissene Glasscheiben, gebrochene Granitplatten auf der Terrasse und an der Fassade, nicht nutzbare Rettungswege, Asbest und weitere Schadstoffe sowie stehendes Wasser auf dem Stahldach über der Ausstellungshalle. Darüber hinaus hatten die technischen Anlagen und deren Infrastruktur ihre Lebensdauer weit überschritten und waren nur noch eingeschränkt funktionsfähig. Infolgedessen konnte der Museumsbetrieb nur noch durch bauliche Interimsmaßnahmen und zusätzlichen organisatorischen Aufwand gewährleistet werden. Die Schäden und Mängel hatten ein derartiges Ausmaß erreicht, dass nicht nur die bauliche Substanz bedroht, sondern auch die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sowie der Beschäftigten akut gefährdet war.

Schwerwiegende Defizite bestanden auch in den für den Museumsbetrieb notwendigen Funktionsbereichen. Die Infrastruktureinrichtungen für die Besucherinnen und Besucher waren im Sinne heutiger Ansprüche und Anforderungen mehr als unzureichend. Das Ausstellungsklima und die Sicherheit unterschritten die heute üblichen internationalen Standards in einem Maße, dass ein Leihverkehr nur noch eingeschränkt möglich war. Unterdimensionierte Lagerflächen sowie defizitäre Personal- und Sozialbereiche machten einen effizienten Betrieb nahezu unmöglich. Die gänzlich fehlende Ausstellungsvorbereitung mit Packraum sowie ungenügende Bedingungen für Kunsttransport und -logistik stellten das Haus vor kaum noch zu meisternde Herausforderungen. Nach wiederholten Überbrückungsmaßnahmen erlaubte es die Gefährdungslage für Besucherinnen und Besucher sowie Kunstgüter nicht mehr, den Betrieb des Hauses länger aufrechtzuerhalten. Die Neue Nationalgalerie musste zum Jahresende 2014 für den Publikumsverkehr geschlossen werden.

Konzept der Grundinstandsetzung: „So viel Mies wie möglich“

Auf Basis der Bestandserfassung des BBR wurde im März 2011 der Beschluss zur Aufstellung einer Entwurfsunterlage (EW-Bau) für eine denkmalgerechte Grundinstandsetzung gefasst, welche die Beseitigung der Sicherheitsrisiken, der baulichen Schäden und deren Ursachen sowie die Wiederherstellung ursprünglicher Nutzungsmöglichkeiten beinhaltet. In einem offenen, konkurrierenden Verfahren wurde das Büro David Chipperfield Architects ausgewählt sowie nachfolgend das weitere Planungs- und Beratungsteam gebunden.

Unter dem Leitsatz „So viel Mies wie möglich“ wurde von Mitte 2012 bis 2015 das Konzept der Grundinstandsetzung entwickelt. Die Planungen zur Restrukturierung der Nutzung und zur Anpassung des Hauses an einen modernen Museumsstandard wurden dabei unter Beachtung der Grenzen und Möglichkeiten des Gebäudes vorgenommen. Eingriffe und Veränderungen beschränken sich dabei immer auf ein Minimum. Der iterative, paritätische Abstimmungsprozess erfolgte zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Berliner Landesdenkmalamt, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, David Chipperfield Architects und weiteren Planerinnen und Planern sowie unter der Beratung des ehemaligen Projektleiters Dirk Lohan, Enkel Mies van der Rohes, und des Mies-Experten Prof. Dr. Fritz Neumeyer.

Im Ergebnis der Entwurfsplanung lag 2015 ein belastbares Konzept für die Grundinstandsetzung vor. Der von Mies geplante Ausstellungsrundgang wird durch Verlegung der derzeit im nördlichen Museumsgang liegenden Garderobe in ein ursprüngliches Gemäldedepot wiederhergestellt. Der Museumsshop wird aus der Treppenhalle in das bisherige Skulpturendepot verlegt. Durch Neupositionierung von Garderobe und Museumsshop wird die Besucherinfrastruktur symmetrisch in der vorhandenen Grundrisskubatur angeordnet, funktionell jeweils am Ausstellungsbeginn gegenüber den Toiletten beziehungsweise des Cafés. Da im Kern des Gebäudes für die Depoträume künftig kein Platz mehr ist, werden diese im aufgeschütteten Bereich auf der Ostseite unterhalb der Terrasse neu positioniert. Der bisher nicht vorhandene barrierefreie Zugang wird in Form einer geneigten Ebene zwischen Straßenniveau und Terrasse sowie durch einen neuen Aufzug hergestellt, der Ausstellungshalle und Untergeschoss verbindet. Sozial-, Personal- und Lagerräume werden an den heutigen Bedarf angepasst. Um internationalen Leihverkehr zu ermöglichen, wird die dringend erforderliche, klimatisierte Ausstellungsvorbereitung geschaffen. Im Ergebnis der Restrukturierung der Funktionsbereiche werden die internen Wege optimiert und den Bedürfnissen angepasst.

Zur Behebung der Sicherheitsrisiken sowie der Schäden und Mängel im Bestand ist eine vollständige bauliche und technische Instandsetzung aller Gebäudebereiche und Bauteile erforderlich. Im Ergebnis der Voruntersuchungen und Bauteilöffnungen wurden unter anderem erhebliche Schäden am Stahlbetonkern des Hauses festgestellt. Um diese beheben zu können, müssen sowohl die komplette Außenhülle als auch alle Innenbauteile bis auf den Rohbau demontiert werden. Erst dann kann die aufwendige Sanierung des Stahlbetoninnenkerns erfolgen. Die hochwertigen und teils robusten Bauteile wie Granit-Natursteinplatten, Türen, Stahlprofile und Marmorplatten müssen ausgebaut werden, um sie zu restaurieren, zu ertüchtigen und anschließend wieder zu montieren. Diese Vorgehensweise ist nicht nur denkmalpflegerisch geboten, sondern zugleich nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll.

Um die vorhandene Stahl-Glas-Fassadenkonstruktion erhalten zu können, wird auf eine thermische Trennung verzichtet. Es erfolgt jedoch eine denkmalverträgliche Anpassung der Stahlkonstruktion, um Verformungen besser ausgleichen zu können, so dass Glasbruch zukünftig vermieden wird. Die neuen Verglasungen entsprechen den hohen Sicherheitsanforderungen im Museumsbetrieb und weisen gleichzeitig die ursprünglichen übergroßen Formate auf. Die Beschaffung der übergroßen Verglasungen stellte eine besondere Herausforderung dar. Weltweit wurden diese zum damaligen Zeitpunkt nur in einem einzigen Werk produziert. Die Zulassung wurde über aufwendige Testverfahren sichergestellt. Die Kondensatbildung wird durch die Optimierung der technischen Anlagen und eine saisonal angepasste Nutzung des Hauses gemindert. Die haustechnischen Anlagen wurden unter Wiederverwendung der denkmalrelevanten Einbauten wie Lüftungsgitter und Leuchtenkörper grundlegend erneuert. In den Grenzen der vorgegebenen Kubatur mussten dabei technische Anlagen optimiert und komprimiert werden. Im Bereich der alten Abluftauslässe hinter dem Skulpturengarten wurden Umbauten erforderlich, die auch in den Grundwasserbereich eingriffen.

Im Zuge der Grundinstandsetzung mussten Bauteile an heutige bauordnungsrechtliche Anforderungen, Verordnungen und Richtlinien angepasst werden. Vor allem baurechtliche Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes gilt es zu erfüllen. Das bedeutet, dass wesentliche Bauteile, wie historische Türen, Innenverglasungen und Wände, instandgesetzt werden mussten – bei identischem äußeren Erscheinungsbild. Dies war komplex, zeit- und planungsaufwendig sowie mit vielen Sonderlösungen und dadurch erforderlichen Testverfahren sowie Genehmigungen im Einzelfall verbunden.

Bauvorbereitung, Demontage und Schadstoffbeseitigung

Nach Schließung der Neuen Nationalgalerie am 31. Dezember 2014 begann die zirka einjährige Beräumung des Hauses, welche unter anderem die Auslagerung der über 1.400 hochwertigen und einzigartigen Gemälde und Skulpturen in extra dafür eingerichteten Interimsdepots beinhaltete. Vor dem Verpacken und Transportieren der Kunstobjekte waren restauratorische Sicherungsmaßnahmen zwingend erforderlich. Anschließend begannen bauvorbereitende Maßnahmen über einen Zeitraum von sechs Monaten. Dazu gehörten das Verlegen von Leitungen, Maßnahmen zur Schadstoffbeseitigung sowie der Abbruch von nicht schützenswerten Bauteilen.

Wichtig bei der gesamten Sanierung: Die originalen Interieurs und Materialien bleiben erhalten. Die Granitplatten der Terrasse und der großen Halle wurden restauriert, die Holzverkleidungen wiederverwendet und historische Möbel aufgearbeitet. Ein wesentlicher Bestandteil der ersten Phase des Bauprojektes war deshalb die Demontage von rund 35.000 einzelnen Bauteilen, die weiterhin verwendet werden sollen. Entsprechend sorgfältig wurden daher sämtliche Stücke ausgebaut, kartiert, inventarisiert und eingelagert. Seit Mitte 2017 sind die Bauvorbereitungen, die Demontagen der historischen Bauteile und die Schadstoffsanierungen abgeschlossen.

Sanierung des Stahlbetons und der Glasfassaden

Im Anschluss an die Bauvorbereitungen begann in dem bis auf den Rohbau zurückgebauten Haus die eigentliche Instandsetzung. Diese zweite große Phase des Projektes umfasste unter anderem die aufwändige Sanierung des im Bestand sehr schadhaften Stahlbetons im Innen- und Außenbereich, inklusive des Abbruchs und Neubaus der Wände des Skulpturengartens.

Darüber hinaus wurden das Dach der Ausstellungshalle sowie der Terrassenbereiche abgedichtet und gedämmt. Die Sanierungsarbeiten an den Stahl-Glas-Fassaden sind abgeschlossen. Um künftig thermische Verformungen der Stahlfassade besser ausgleichen zu können und Glasbruch zu vermeiden, wurde eine denkmalverträgliche Anpassung der Fassadenkonstruktion durch den Einbau von Dehnpfosten vorgenommen. Die gesamte bestehende Verglasung wurde ausgebaut, die Stahlkonstruktion sandgestrahlt und für die Neubeschichtung grundiert. Die neue Verglasung wurde Mitte 2019 komplett eingesetzt.

Parallel zur Rohbausanierung im Bestandsgebäude wurde unterhalb der Terrasse der Rohbau für neue Technik-, Depot- und Lagerflächen errichtet. Auf rund 900 Quadratmetern erhält die Neue Nationalgalerie damit die zusätzlichen Funktionsflächen, die für einen modernen Museumsbetrieb notwendig sind.

Denkmalgerechter Innenausbau und technische Gebäudeausstattung

Die dritte große Phase des Projektes – der Ausbau des Gebäudes – erfolgt derzeit. So findet aktuell die Wiedermontage der Natursteinfassaden statt. Die vorbereitende Restaurierung der Natursteinplatten für die Außenbereiche wurde zuvor in den extra für das Projekt eingerichteten Außenlagern durchgeführt. Die denkmalpflegerisch wertvollen, demontierten Holz- und Stahlbauteile wurden aus den Lagerflächen in die Restaurierungswerkstätten der ausführenden Firmen verbracht, wo aktuell die Vorbereitungen für die Wiedermontagen laufen. Die bei verschiedenen Herstellern in Auftrag gegebenen Nachbauten und Umrüstungen der originalen Lüftungsauslässe, Schalter und Leuchten stehen größtenteils schon für den Einbau bereit.

Die Baufertigstellung und Schlüsselübergabe ist für Dezember 2020 vorgesehen. Hieran schließt sich die Inbetriebnahme und Ersteinrichtung an. Dabei werden alle Kunstobjekte und die dann restaurierten historischen und von Mies van der Rohe entworfenen Möbel in die sanierte Neue Nationalgalerie zurückgeführt. Die Wiedereröffnung des Ausstellungsbetriebes ist für 2021 geplant.

Fakten zur Grundinstandsetzung

Die denkmalgerechte Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie umfasst eine Vielzahl einzelner baulicher Maßnahmen und Arbeitsschritte.

Nutzungsverbesserungen

  • Quantitative Anpassung der Sozial- und Personalräume an den heutigen Bedarf
  • Qualifizierung der Besucher-Serviceeinrichtungen (Café, Toiletten, Garderobe, Bookshop)
  • Schaffung einer klimatisierten Ausstellungsvorbereitung
  • Qualifizierung der Anlieferung und der „Wege für die Kunst“
  • Neubau des Kunstdepots im Außenbereich infolge größeren Raumbedarfs im Gebäudeinnern
  • Schaffung von Barrierefreiheit im denkmalgerechten Rahmen

Brandschutz

  • Schaffung von Brand- und Rauchabschnitten
  • Verbesserung der Flucht- und Rettungswege
  • Verbesserung der Entrauchung im Untergeschoss (nicht-öffentliche Bereiche)
  • Flächendeckende Brandmeldeanlage mit elektroakustischer Alarmierung

Sanierung der Gebäudehülle

  • Demontage, Sanierung und Remontage der Granitfassade
  • Betonsanierung des Rohbaus
  • Erneuerung der Außenabdichtungen
  • Erneuerung und Verbesserung der Wärmedämmung
  • Ertüchtigung der Terrassenbeläge und -aufbauten hinsichtlich Entwässerung und Nutzlast
  • Sanierung der Stahl-Glas-Fassade

Innensanierung

  • De- und Remontage wesentlicher Ausbauelemente, um Baufreiheit zu schaffen
  • Bauliche Maßnahmen infolge der Kompletterneuerung der technischen Gebäudeausrüstung
  • Bauliche Maßnahmen infolge der Reorganisation der „back of house“-Bereiche
  • Schadstoffbeseitigung, wie Asbest und PAK
  • Adaptierung der Moduldecke an heutige Anforderungen
  • Rekonstruktion des bauzeitlichen Wollteppiches im Untergeschoss
  • Wiederherstellung bauzeitlicher Vorhänge und Ergänzung einer Vorhaltung für temporäre Behänge

Technische Gebäudeausrüstung

  • Kompletterneuerung der technischen Gebäudeausrüstung (Heizungs-, Sanitär-, Klima- und Lüftungsanlagen sowie Elektro)
  • Verbesserung der Sicherheitsstandards beim Personenschutz und beim Sachschutz (Kunstgüter)
  • Anhebung des Ausstellungsklimas und der Ausstellungsbeleuchtung auf internationale Standards
  • Erneuerung der Fußbodenheizung mit Ergänzung um eine Kühlfunktion
  • Neubau der Technikräume infolge Verdrängung
  • Integration der Wärmerückgewinnung bei den raumlufttechnischen Anlagen

Außenanlagen

  • Gartendenkmalpflegerische Instandsetzung aller Außenanlagen

Weitere Informationen

1. Baufreimachung Dokumenttyp Artikel

Der Zeitraum zwischen der Schließung der Neuen Nationalgalerie auf dem Berliner Kulturforum und dem Beginn der Grundinstandsetzung wurde durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung intensiv für die aufwändige Baufreimachung genutzt.

2. Restauratorische Sicherung der Originalbauteile Dokumenttyp Artikel

Im April 2016 haben die Bauarbeiten für die Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie offiziell begonnen. Die ersten Gewerke sind derzeit in den Innenbereichen der Neuen Nationalgalerie mit der Sicherung der Bauteile befasst.

3. Die „Klimazonen“ der Neuen Nationalgalerie Dokumenttyp Artikel

Die Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie umfasst neben der Sanierung des Gebäudes auch die vollständige Erneuerung der Gebäudetechnik. Für die Integration neuer Technik in einem Denkmal bestehen besondere Herausforderungen. Insbesondere die Erneuerung der Klimatechnik spielt eine wichtige Rolle. Dabei muss aktuelle Anlagentechnik auf begrenzter Technikfläche untergebracht werden. In rechnerischen Simulationen und sogenannten Rauchversuchen vor Ort wurde die Wirkungsweise der Raumlufttechnik untersucht, um ein optimales Klima im Innenbereich herstellen zu können.

4. Demontage der Stahl-Glas-Fassade Dokumenttyp Artikel

Die Sanierung der Neuen Nationalgalerie schreitet voran: Auf dem Programm steht auch die komplette Erneuerung der Stahl-Glas-Fassade. Ein kurzes Video zeigt Details vom Ausbau der großformatigen Glasscheiben – eine Herausforderung für alle Beteiligten.

Auswahlverfahren Architekt Dokumenttyp: Download

Weblinks

Pressemeldungen

Wichtige Etappe bei der Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie erreicht Dokumenttyp: Pressemitteilung

Berlin. Die erste Phase der Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie, die insbesondere umfangreiche Demontagen von Originalbaubestandteilen beinhaltet hat, ist erfolgreich abgeschlossen. Inzwischen ist eine zentrale Projektphase erreicht, die unter anderem die aufwändige Sanierung der Stahlbetonwände und -decken umfasst.

Neue Räume für die Kunst – Rohbau des Depots der Neuen Nationalgalerie fertiggestellt Dokumenttyp: Pressemitteilung

Die zweite Phase der Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie, die unter anderem die Rohbauerstellung des neuen Depots beinhaltet hat, ist nahezu abgeschlossen. In Kürze beginnt die letzte Projektphase, die den Ausbau des Gebäudes inklusive der Ersteinrichtung umfasst.

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