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Neue Nationalgalerie

Grundinstandsetzung

Neue Nationalgalerie, Außenansicht von OstenAußenansicht der Neuen Nationalgalerie vor Beginn der Grundinstandsetzung Quelle: © bpk; Fotograf: Gerhard Murza

NutzerStaatliche Museen zu Berlin
AdressePotsdamer Straße 50, 10785 Berlin
ArchitektDavid Chipperfield Architects, Berlin
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung,
Referat IV 5
Gesamtkosten*rund 110 Millionen Euro
Wettbewerb2011/2012, zweistufiges Verhandlungsverfahren (VOF-Verfahren)
Baubeginn           2016
Bauliche Fertigstellung2019
Eröffnunggeplant durch Nutzer 2020
Bruttogrundflächerund 14.000 Quadratmeter
Nutzflächerund 9.200 Quadratmeter

*Stand der haushaltsrechtlich anerkannten Kosten. Weitere Restrisiken und zwischenzeitliche Preisindexsteigerungen sind nicht enthalten.

Seit Anfang 2016 setzt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) die Neue Nationalgalerie im Auftrag der Stiftung Preußischer Kulturbesitz von Grund auf instand. Mit der denkmalgerechten Sanierung wurde das Büro David Chipperfield Architects beauftragt. Dirk Lohan, Architekt und Enkel von Mies van der Rohe, steht als Berater zur Verfügung und lässt die Erfahrungen aus seiner Zeit als Projektleiter beim Bau der Neuen Nationalgalerie mit einfließen.

Das Projekt lässt sich in drei große Phasen gliedern:

1) Bauvorbereitung mit Demontage und Einlagerung wieder zu verwendender Bauteile sowie Abbruch und Schadstoffsanierung
2) Rohbausanierung mit Instandsetzungsmaßnahmen am schadhaften Stahlbeton sowie Sanierung des Stahlbaus der Stahl-Glasfassaden
3) Ausbau des Gebäudes mit Wiedermontage originaler Naturstein-, Holz- und Stahlbauteile und Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung

Die ersten zwei Projektphasen sind inzwischen nahezu abgeschlossen und der denkmalgerechte Ausbau der Neuen Nationalgalerie hat begonnen. Hierzu zählen auch zahlreiche Detailarbeiten wie die Montage speziell nachgebauter Schalter und Leuchten. Den Abschluss dieser letzten Projektphase bildet die Wiedereinrichtung der Museumsräume. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz plant die Wiederaufnahme des Ausstellungsbetriebs für 2020.

Die Neue Nationalgalerie am Berliner Kulturforum ist eine Architekturikone von Weltrang sowie der Schluss- und Höhepunkt im Lebenswerk des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Erbaut wurde das Baudenkmal, das als Klassiker der Moderne gilt, zwischen 1965 und 1968. Seit ihrer Eröffnung 1968 war die Neue Nationalgalerie fast ein halbes Jahrhundert lang ununterbrochen in Nutzung. Der Museumsbetrieb hat Spuren hinterlassen, dazu kommen die Anforderungen an einen zeitgemäßen Museums- und Ausstellungsbetrieb, die sich seit der Eröffnung umfassend verändert haben. Noch deutlicher wurde der Sanierungsbedarf jedoch bei einem Blick hinter die Kulissen, wo sich beispielsweise bei Gebäudetechnik, Klimatisierung oder Brandschutz, aber auch an der Gebäudesubstanz selbst, schwere Mängel zeigten.

Projektverlauf

Bestandsaufnahme durch das BBR

Seit der Eröffnung der Neuen Nationalgalerie 1968 wurde keine umfassende Sanierung vorgenommen, nach nahezu 50 Betriebsjahren hatte sie das Ende ihres ersten Lebenszyklus‘ erreicht. Im täglichen Betrieb des Hauses traten zunehmend deutliche Sicherheitsmängel zutage und die Nutzbarkeit war aufgrund vermehrt auftretender Schäden deutlich eingeschränkt.

Vor diesem Hintergrund wurde das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im März 2009 mit einer denkmalpflegerischen und baulichen Bestandserfassung der Neuen Nationalgalerie beauftragt. Dabei wurden umfassende bauliche und technische Schäden und Mängel festgestellt (unter anderem gerissene Glasscheiben, gebrochene Granitplatten auf der Terrasse und an der Fassade, nicht nutzbare Rettungswege, Vorkommen von Asbest sowie weiterer Schadstoffe, fehlende Brandschutzabtrennungen, stehendes Wasser auf dem Stahldach über der Ausstellungshalle, defekte Grundleitungen). Darüber hinaus hatten die technischen Anlagen und deren Infrastruktur ihre Lebensdauer weit überschritten und waren nur noch eingeschränkt funktionsfähig. Infolgedessen konnte der Museumsbetrieb nur noch durch bauliche Interimsmaßnahmen und zusätzlichen organisatorischen Aufwand gewährleistet werden. Die Schäden und Mängel hatten ein derartiges Ausmaß erreicht, dass nicht nur die bauliche Substanz bedroht, sondern auch die Sicherheit akut gefährdet war.

Schwerwiegende Defizite bestanden auch in den für den Museumsbetrieb notwendigen Funktionsbereichen. Die Besucherinfrastruktureinrichtungen waren im Sinne heutiger Ansprüche und Anforderungen mehr als unzureichend. Das Ausstellungsklima und die Sicherheit unterschritten die heute üblichen internationalen Standards in einem Maße, dass ein Leihverkehr nur noch eingeschränkt möglich war. Unterdimensionierte Lagerflächen sowie defizitäre Personal- und Sozialbereiche machten einen effizienten Betrieb fast unmöglich. Die gänzlich fehlende Ausstellungsvorbereitung mit Packraum sowie ungenügende Bedingungen für Kunsttransport und -logistik stellten das Haus vor kaum noch zu meisternde Herausforderungen. Nach wiederholten Überbrückungsmaßnahmen erlaubte die Gefährdungslage für Besucher und Kunstgüter es nicht mehr, den Betrieb des Hauses länger aufrecht zu erhalten. Die Neue Nationalgalerie musste zum Jahresende 2014 für den Publikumsverkehr geschlossen werden.

Die für den Publikumsverkehr geschlossene Neue Nationalgalerie in Berlin BBR_NNG_02Seit Ende 2014 ist die Neue Nationalgalerie für den Publikumsverkehr geschlossen Quelle: Quelle: BBR / Thomas Bruns

Konzept der Grundinstandsetzung: „So viel Mies wie möglich.“

Auf Basis der Bestandserfassung des BBR wurde im März 2011 der Beschluss zur Aufstellung einer Entwurfsunterlage (EW-Bau) für eine denkmalgerechte Grundinstandsetzung gefasst, welche die Beseitigung der Sicherheitsrisiken, der baulichen Schäden und deren Ursachen sowie die Wiederherstellung ursprünglicher Nutzungsmöglichkeiten beinhaltet. In einem offenen, konkurrierenden Verfahren wurde das Büro David Chipperfield Architects ausgewählt sowie nachfolgend das weitere Planungs- und Beratungsteam gebunden.

Unter dem Leitsatz "So viel Mies wie möglich" wurde seit Mitte 2012 das Konzept der Grundinstandsetzung entwickelt. Die Planungen zur Restrukturierung der Nutzung und zur Anpassung des Hauses an einen modernen Museumsstandard wurden dabei unter Beachtung der Grenzen und Möglichkeiten des Gebäudes vorgenommen. Eingriffe und Veränderungen beschränken sich dabei immer auf ein minimal erforderliches Maß. Der iterative, paritätische Abstimmungsprozess erfolgte zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Berliner Landesdenkmalamt, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, David Chipperfield Architects und weiteren Planern sowie unter der Beratung des ehemaligen Projektleiters Dirk Lohan (Enkel Mies van der Rohe) und des Mies-Experten Prof. Dr. Fritz Neumeyer.

Im Ergebnis der Entwurfsplanung lag 2015 ein belastbares Konzept für die Grundinstandsetzung vor. Der von Mies geplante Ausstellungs-Rundgang wird durch Verlegung der derzeit im nördlichen Museumsgang liegenden Garderobe in ein ursprüngliches Gemäldedepot wiederhergestellt. Der Museumsshop wird aus der Treppenhalle in das bisherige Skulpturendepot verlegt. Durch Neupositionierung von Garderobe und Museumsshop wird die Besucherinfrastruktur symmetrisch in der vorhandenen Grundrisskubatur angeordnet, funktionell jeweils am Ausstellungsbeginn gegenüber den Toiletten beziehungsweise dem Café. Die dadurch aus dem Kern des Gebäudes verdrängten Depoträume werden im aufgeschütteten Bereich auf der Ostseite unterhalb der Terrasse neu positioniert. Der bisher nicht vorhandene barrierefreie Zugang wird in Form einer geneigten Ebene zwischen Straßenniveau und Terrasse sowie durch einen neuen Aufzug, der Ausstellungshalle und Untergeschoss verbindet, hergestellt. Sozial-, Personal- und Lagerräume werden an den heutigen Bedarf angepasst. Um internationalen Leihverkehr zu ermöglichen, wird die dringend erforderliche, klimatisierte Ausstellungsvorbereitung geschaffen. Im Ergebnis der Restrukturierung der Funktionsbereiche werden die internen Wege optimiert und den Bedürfnissen angepasst.

Zur Behebung der Sicherheitsrisiken, Schäden und Mängel im Bestand ist eine vollständige bauliche und technische Instandsetzung aller Gebäudebereiche und Bauteile erforderlich. Im Ergebnis der Voruntersuchungen und Bauteilöffnungen wurden unter anderem erhebliche Schäden am Stahlbetonkern des Hauses festgestellt. Um diese beheben zu können, müssen sowohl die komplette Außenhülle als auch alle Innenbauteile bis auf den Rohbau demontiert werden. Erst dann kann die aufwendige Sanierung des Stahlbetoninnenkerns erfolgen. Die hochwertigen und teils robusten Bauteile wie Granit-Natursteinplatten, Türen, Stahlprofile und Marmorplatten müssen ausgebaut, um restauriert, ertüchtigt und wieder montiert zu werden. Diese Vorgehensweise ist nicht nur denkmalpflegerisch geboten, sondern zugleich nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll.

Zum Erhalt der Stahl-Glas-Fassadenkonstruktion wird auf eine thermische Trennung verzichtet. Es erfolgt jedoch eine denkmalverträgliche Anpassung der Stahlkonstruktion, um Verformungen besser ausgleichen zu können, so dass Glasbruch zukünftig vermieden wird. Der Einbau neuer Verglasungen entsprechend der hohen Sicherheitsanforderungen im Museumsbetrieb wird in den ursprünglichen übergroßen Formaten vorgenommen. Die Beschaffung der übergroßen Verglasungen stellt eine besondere Herausforderung dar. Weltweit werden diese zurzeit nur in einem Werk produziert. Die Zulassung wird über aufwendige Testverfahren sichergestellt. Die Kondensatbildung wird durch die Optimierung technischer Anlagen und eine saisonal angepasste Nutzung des Hauses gemindert. Die haustechnischen Anlagen werden unter Wiederverwendung der denkmalrelevanten Einbauten wie Lüftungsgitter und Leuchtenkörper grundlegend erneuert. In den Grenzen der vorgegebenen Kubatur müssen dabei technische Anlagen optimiert und komprimiert werden. Im Bereich der alten Abluftauslässe hinter dem Skulpturengarten werden Umbauten erforderlich, die auch in den Grundwasserbereich eingreifen.

Im Zuge der Grundinstandsetzung müssen Bauteile an heutige bauordnungsrechtliche Anforderungen, Verordnungen und Richtlinien angepasst werden. Vor allem baurechtliche Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes müssen erfüllt werden. Das bedeutet, dass wesentliche Bauteile, wie zum Beispiel historische Türen, Innenverglasungen und Wände instandgesetzt werden müssen, ohne dabei ihr äußeres Erscheinungsbild zu verändern. Dies bedingt ein komplexes, zeit- und planungsaufwendiges Unterfangen mit vielen Sonderlösungen und dadurch erforderlichen Testverfahren sowie Genehmigungen.

Bauvorbereitung, Demontage und Schadstoffbeseitigung

Nach Schließung der Neuen Nationalgalerie am 31.12.2014 begann die zirka einjährige Beräumung des Hauses, welche unter anderem die Auslagerung der über 1.400 hochwertigen und einzigartigen Gemälde und Skulpturen in einem extra dafür eingerichteten Interimsdepot beinhaltete. Vor dem Verpacken und Transportieren der Kunstobjekte waren restauratorische Sicherungsmaßnahmen zwingend erforderlich. Anschließend begannen bauvorbereitende Maßnahmen über einen Zeitraum von sechs Monaten. Dazu gehörten das Verlegen von Leitungen, Maßnahmen zur Schadstoffbeseitigung sowie der Abbruch von nicht schützenswerten Bauteilen.

Ausstellungshalle der Neuen Nationalgalerie während des Rückbaus der Einbauten BBR_NNG_03Rückbau sämtlicher Einbauten in der großen Ausstellungshalle der Neuen Nationalgalerie Quelle: Quelle: BBR / Thomas Bruns

Wichtig bei der gesamten Sanierung: Die originalen Interieurs und Materialien bleiben erhalten, die Granitplatten der Terrasse und der großen Halle werden restauriert, die Holzverkleidungen wieder verwendet und historische Möbel werden aufgearbeitet. Ein wesentlicher Bestandteil der ersten Phase des Bauprojekts war daher die Demontage von rund 35.000 einzelnen Bauteilen, die weiterhin verwendet werden sollen. Entsprechend sorgfältig wurden daher sämtliche Stücke ausgebaut, kartiert, inventarisiert und eingelagert. Seit Mitte 2017 sind die Bauvorbereitungen, die Demontagen der historischen Bauteile und die Schadstoffsanierungen abgeschlossen.

Sanierung des Stahlbetons und der Glasfassaden

Im Anschluss an die Bauvorbereitungen begann in dem bis auf den Rohbau zurückgebauten Haus die eigentliche Instandsetzung. Diese zweite große Phase des Projekts umfasste unter anderem die aufwändige Sanierung des im Bestand sehr schadhaften Stahlbetons im Innen- und Außenbereich, inklusive des Abbruchs und Neubaus der Wände des Skulpturengartens.

Darüber hinaus fand die Abdichtung und Dämmung des Daches der Ausstellungshalle statt, mit der Dämmung und Abdichtung der Terrassenbereiche wurde begonnen. Die Sanierungsarbeiten an den Stahl-Glasfassaden sind fortgeschritten. Um künftig thermische Verformungen der Stahlfassade besser ausgleichen zu können und Glasbruch zu vermeiden, wurde eine denkmalverträgliche Anpassung der Fassadenkonstruktion durch den Einbau von Dehnpfosten vorgenommen. Die gesamte bestehende Verglasung wurde ausgebaut, die Stahlkonstruktion sandgestrahlt und für die Neubeschichtung grundiert. Die neue Verglasung ist bereits auf dem Seeweg nach Deutschland, so dass nach letzten vorbereitenden Arbeiten Ende 2018 die Neuverglasung der Fassade im Erdgeschoss beginnt.

Das auf den Rohbau zurückgeführte Untergeschoss der Neuen Nationalgalerie BBR_NNG_04Das auf den Rohbau zurückgeführte Untergeschoss der Neuen Nationalgalerie Quelle: Quelle: BBR / Thomas Bruns

Parallel zur Rohbausanierung im Bestandsgebäude wurde unterhalb der Terrasse der Rohbau für neue Technik-, Depot- und Lagerflächen errichtet. Auf rund 900 Quadratmetern erhält die Neue Nationalgalerie damit die zusätzlichen Funktionsflächen, die für einen modernen Museumsbetrieb notwendig sind.

Arbeiten an der Baugrube für das neue Kunstdepot und weitere Funktionsbereiche BBR_NNG_05Arbeiten an der Baugrube für das neue Kunstdepot und weitere Funktionsbereiche Quelle: Quelle: BBR / Thomas Bruns

Nächste Schritte: denkmalgerechter Innenausbau und technische Gebäudeausstattung

Die dritte große Phase des Projektes – der Ausbau des Gebäudes – hat begonnen. So findet aktuell die Wiedermontage der Natursteinfassaden statt. Die vorbereitende Restaurierung der Natursteinplatten für die Außenbereiche wurde zuvor in den extra für das Projekt eingerichteten Außenlagern durchgeführt. Die denkmalpflegerisch wertvollen, demontierten Holz- und Stahlbauteile werden derzeit aus den Lagerflächen in die Restaurierungswerkstätten der ausführenden Firmen verbracht, so dass die Vorbereitungen für die Wiedermontagen beginnen können. In allen Bereichen des Gebäudes wurde mit dem technischen Ausbau begonnen. Die bei verschiedenen Herstellern in Auftrag gegebenen Nachbauten und Umrüstungen der originalen Lüftungsauslässe, Schalter und Leuchten stehen teilweise schon vor Ort für den Einbau bereit.

Außenansicht der Neuen Nationalgalerie während der Grundsanierung 2018 BBR_NNG_06Die Neue Nationalgalerie im August 2018: Mit dem Ausbau des Gebäudes hat die letzte Projektphase begonnen. Quelle: Quelle: BBR / Thomas Bruns

Die Baufertigstellung ist für 2019 geplant. Hieran schließt sich die Ersteinrichtung an. Dabei werden alle Kunstobjekte und die dann restaurierten historischen Möbel von Mies van der Rohe in die sanierte Neue Nationalgalerie zurückgeführt. Die Wiedereröffnung des Ausstellungsbetriebes wird für 2020 erwartet.

Fakten zur Grundinstandsetzung

Die denkmalgerechte Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie umfasst eine Vielzahl einzelner baulicher Maßnahmen und Arbeitsschritte.

Nutzungsverbesserungen

• Quantitative Anpassung der Sozial- und Personalräume an den heutigen Bedarf
• Qualifizierung der Besucher-Serviceeinrichtungen (Café, Toiletten, Garderobe, Bookshop)
• Schaffung einer klimatisierten Ausstellungsvorbereitung
• Qualifizierung der Anlieferung und der "Wege für die Kunst"
• Neubau Kunstdepot infolge Verdrängung
• Schaffung von Barrierefreiheit im denkmalgerechten Rahmen

Brandschutz

• Schaffung von Brand- und Rauchabschnitten
• Verbesserung der Flucht- und Rettungswege
• Verbesserung der Entrauchung im Untergeschoss (nicht-öffentliche Bereiche)
• Flächendeckende Brandmeldeanlage und Elektroakustische Alarmierung

Hüllensanierung

• Demontage, Sanierung und Remontage der Granitfassade
• Betonsanierung des Rohbaus
• Erneuerung der Außenabdichtungen
• Erneuerung und Verbesserung der Wärmedämmung
• Ertüchtigung der Terrassenbeläge/-aufbauten (Entwässerung, Nutzlast)
• Sanierung der Stahlglasfassade

Innensanierung

• De- und Remontage wesentlicher Ausbauelemente zur Schaffung von Baufreiheit
• Bauliche Maßnahmen infolge der Kompletterneuerung der Technischen Gebäudeausrüstung
• Bauliche Maßnahmen infolge der Reorganisation der "back of house" Bereiche
• Schadstoffbeseitigung (Asbest, PAK, etc.)
• Adaptierung der Moduldecke an heutige Anforderungen
• Rekonstruktion des bauzeitlichen Wollteppichs im Untergeschoss
• Wiederherstellung bauzeitlicher Vorhänge und Ergänzung einer Vorhaltung für temporäre Behänge

Technische Gebäudeausrüstung

• Kompletterneuerung der technischen Gebäudeausrüstung (HSKL + Elektro)
• Verbesserung der Sicherheitsstandards beim Personenschutz und Sachschutz (Kunstgüter)
• Anhebung des Ausstellungsklimas und der Ausstellungsbeleuchtung auf internationale Standards
• Erneuerung der Fußbodenheizung mit Ergänzung um Kühlfunktion
• Neubau Technikräume infolge Verdrängung
• Integration der Wärmerückgewinnung bei den RLT Anlagen

Außenanlagen

• Gartendenkmalpflegerische Instandsetzung aller Außenanlagen

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