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Bode-Museum

Generalsanierung des Museumsgebäudes

Das Bode-Museum in Berlin, aufgenommen von der Nordspitze an der Ecke Monbijoubrücke / KupfergrabenAnsicht der Nordspitze von Monbijoubrücke / Kupfergraben Quelle: BBR / Reinhard Görner


NutzerStaatliche Museen zu Berlin /
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
AdresseBodestraße 1-3, 10178 Berlin
Architekt

1897 - 1904, Ernst von Ihne

Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, schrittweise Instandsetzung, Wiedereröffnungen in 1950/60er-Jahren, Restaurierung der Innenräume bis 1987

Grundinstandsetzung:
2000 - 2005, Projektgemeinschaft Heinz Tesar, Wien und Atelier Christoph Fischer, Berlin

ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat IV 2
Gesamtbaukostenrund 156,5 Mio. Euro
Baubeginn2000 (Teilbaumaßnahmen ab 1992)
Fertigstellung2005
Eröffnung2006
Bruttogrundflächerund 25.300 Quadratmeter
Hauptnutzflächerund 11.100 Quadratmeter

Nach fünfeinhalb Jahren Bauzeit erstrahlt das Bode-Museum seit November 2005 wieder in vollem Glanz. Nach Einrichtung der Ausstellungen der Skulpturensammlung, des Museums für Byzantinische Kunst und des Münzkabinetts wurde das Bode-Museum im Oktober 2006 wiedereröffnet. In den zurückliegenden Jahren wurde das Haus mit seinen rund 11.000 Hauptnutzfläche grundlegend saniert und an die Anforderungen eines modernen Museumsbetriebes angepasst. Trotz der zahlreichen Sanierungen von Kriegsschäden vor 1985 waren Anfang der 1990er Jahre eine Vielzahl von gravierenden und umfangreichen Schäden, Mängeln und Gefährdungen festgestellt worden, die 1997/98 dazu führten, die Maßnahme auf eine Generalinstandsetzung auszuweiten.

Insgesamt umfassten die Maßnahmen:

  • Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes von 1904
  • Modernisierung des gesamten Hauses hinsichtlich seiner Technik und Sicherheit
  • Ergänzung eines Treppenhauses zur besseren Erschließung der drei Ausstellungsebenen
  • Öffnung der Innenhöfe für den Besucherrundgang mit eines Skulpturenparcours im Freien
  • Umgestaltung des Sockelgeschosses mit einer neuen Kindergalerie, zusätzlichen Ausstellungsflächen, Depots und Werkstätten
  • Herrichtung eines Anschlussstückes der Archäologischen Promenade zum Pergamonmuseum im Rahmen der Konzeption für den Masterplan Museumsinsel

Höhepunkte des schlossähnlichen Museums sind die repräsentative Mittelachse mit der Raumfolge Große Kuppel, Kameckehalle, Basilika und Kleine Kuppel. Neben den zahlreichen opulenten Dekors und festeingebauten Kunstwerken aus Renaissance und Barock sind der Gobelinsaal und der Tiepolo-Raum zu nennen. Letzterer war nach dem Krieg nicht mehr vorhanden und wurde nach einer fotografischen Vorlage originalgetreu mit den ausgelagerten Fresken wiederhergestellt.

Bildergalerie

Aussenansicht des Bode-Museums aus Richtung Weidendammer BrückeAussenansicht des Bode-Museums aus Richtung Weidendammer Brücke Quelle: Florian Profitlich

Große Kuppelhalle mit dem Reiterstandbild "Großer Kurfürst"Große Kuppelhalle mit dem Reiterstandbild "Großer Kurfürst" Quelle: Florian Profitlich

Blick in die BasilikaBlick in die Basilika aus Richtung Kameckehalle Quelle: Florian Profitlich

Kleine KuppelhalleKleine Kuppelhalle Quelle: Florian Profitlich

Ausstellungsräume 114/115 mit Blick auf das RavennamosaikAusstellungsräume 114/115 mit Blick auf das Ravennamosaik Quelle: Florian Profitlich

Eines der zahlreichen Kunstwerke, die fest im Museumsbau installiert sind,Eines der zahlreichen Kunstwerke, die fest im Museumsbau installiert sind, während des 2. Weltkrieges ausgelagert waren und im Rahmen der jetzt zu Ende gegangenen Sanierungsmaßnahmen hergerichtet und wieder eingebaut wurde: die Tiepolo-Fresken von 1757. Quelle: Florian Profitlich

Ausstellungsraum 219 mit Renaissancedecke und KaminAusstellungsraum 219 mit Renaissancedecke und Kamin Quelle: Florian Profitlich

Große Kuppel - KuppelzwischenraumGroße Kuppel - Kuppelzwischenraum Quelle: Florian Profitlich

Zugang zur archäologischen PromenadeZugang zur archäologischen Promenade Quelle: Florian Profitlich

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